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Pirates - Legend of the Black Kat: Die rote Zora ist zurück - Leser-Test von buckshot


1 Bilder Pirates - Legend of the Black Kat: Die rote Zora ist zurück - Leser-Test von buckshot
Pirates: The Legend of Black Kat schickt den Spieler in Rolle der furchtlosen Piratenbraut Katarina de Leon in die abenteuerliche Südsee. Exotische Länder und Inseln voller Magie und Mysterien werden erforscht, in fernen Häfen Handel betrieben, gefährliche Schwertkämpfe ausgefochten um ihre Reichtümer bei der Verfolgung durch ruchlose Piraten zu verteidigen. Also, Segel gehisst und auf ins Abenteuer.

Das Spiel beginnt auf der heimatlichen Insel wo Katarina de Leon den Tod des eigenen Vaters miterleben muss. Ihre erste Aufgabe besteht darin, seine Festung zurück zu erobern, welche in Folge als Trockendock für das Segelschiff "Winddancer" dienen wird. Damit lassen sich nun die verschiedensten Schauplätze, welche allesamt in Inselgruppen zusammengefasst wurden, auf hoher See bereisen. Um den Spielverlauf nicht unnötig, durch lange Segeltörns in die Länge zu ziehen, dachten die Entwickler glücklicherweise an eine Abkürzungsfunktion. Entfernt sich das Schiff aus der Sichtweite einer Insel, erscheint eine Seekarte auf der das gewünschte Ziel einfach angesteuert wird, fertig. Alternativ lassen sich Teleporter, die auf den meisten Inseln zu finden sind, benützen um große Entfernungen in kurzer Zeit zu überwinden. Ein zuschaltbarer Tutorial-Mode ermöglicht es sofort ins Spiel zu finden, ohne erst lange das beiliegende Manual studieren zu müssen. Hier werden während des Spieles immer wieder nützliche Hilfestellungen gegeben, z.B. wohin man sich zu bewegen hat, was zu erledigen ist etc.! So werden auch Neulinge sehr schnell mit der Engine vertraut gemacht, um sich im Handumdrehen mitten im Geschehen wiederzufinden.Die grafischen Fähigkeiten von Pirates: The Legend Of Black Kat hinterlassen einen eher durchwachsenen Eindruck. Katarinas Segelschiff wird mit durchsichtigen Segeln dargestellt, um stets den Überblick zu behalten und Feinde nicht aus dem Auge zu verlieren. Ein auwendiges Schadensmodell lässt die durch Kanoneneinschüsse etc. hinterlassen Spuren sofort erkennen, was eine gesonderte Schadensanzeige überflüssig macht. In der Hitze des Gefechts überdecken sich allerdings oftmals grafische Effekte und es kommt zu unschönen Clippingfehlern. Nähert man sich feindlichen Piratenschiffen verschwinden diese plötzlich vom Bildschirm, Explosions- und Brandeffekte durchdringen in der Nähe befindliche Schiffe oder die Wasseroberfläche. Die Soundkulisse bestätigt die mittelmäßige technische Umsetzung des Titels, indem sie die jeweiligen Spielsituationen etwas lieblos untermalt. Positiv sei jedoch zu erwähnen, dass das gesamte Geschehen - vom Intro über die Zwischensequenzen bis hin zum eigentlichen Spielablauf - komplett in Dolby Surround Sound ausgegeben wird, was zu tollen räumlichen Klangeffekten führt.Die Seegefechte erfordern die geschickte Kombination aus taktischem Denken, guter Übersicht und flinken Fingern. Unter dem Kugelhagel gegnerischer Angriffe, gibt der Spieler Order zur Vorbereitung seiner Gegenschläge. So lassen sich feindliche Flotten mit einem regelrechten Sperrfeuer an Schwarzpulverfässern unter Beschuss nehmen oder alternativ die gegnerische Crew mit gezündeten Stinkbomben verwirren! Nützt dies alles nichts, verkriechen sich garantiert selbst die mutigsten Matrosen, wenn erst mal eine kiloschwere Kanonenkugel das Deck durchschlägt. Doch was ist ein Pirat erst ohne Schwert? Richtig, Tot. Wenn Katarina nicht gerade auf See für hohe Wellen sorgt, erforscht sie fremde Inseln und Ländereien stets auf der Suche nach Schatztruhen, Goldstücken oder Heiltränken. Während der Spieler die Titelheldin aus der 3rd Person Perspektive steuert, trifft er auf Riesenkrabben, Skelettpiraten bis hin zu Eisdämonen, die der hübschen Piratenbraut das Leben zur Hölle machen wollen. Katarina erlernt in Folge immer schlagkräftigere Schwertmanöver, mit denen sich ihre Gegner in Fischfutter verwandeln lassen. Zudem verfügt sie über magische Waffen, nach deren Einsatz ihre Feinde bereuen werden, überhaupt erst einen Fuß an Land gesetzt zu haben. Bei allem Abenteuerdrang lässt das Gameplay innovative Ideen und Originalität leider vermissen. Kurzzeitig kann das abwechselnde agieren an Land und auf dem Meer durchaus begeistern. Im Grunde geht es allerdings stets darum, von Punkt A nach Punkt B zu gelangen um dort entsprechende Schlüssel zu besorgen die eine bestimmte Kisten öffnen, in denen sich dann Items befinden, die für das Fortkommen benötigt werden. Belohnt wird dies mit kurzen Zwischensequenzen, welche die Story hinter der Ermordung des Vaters erzählen.

Negative Aspekte:
nicht wirklich prickelnd

Positive Aspekte:
ordentliches Piratenflair

Infos zur Spielzeit:
buckshot hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    buckshot
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
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