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Pinball of the Dead: Scary Pinball - Leser-Test von Theo


1 Bilder Pinball of the Dead: Scary Pinball - Leser-Test von Theo
Einer der bekanntesten Lightgunshooter ist zweifelsfrei die House of the Dead-Serie von Sega, die sowohl in der Spielhalle als auch auf dem Dreamcast Erfolge feierte. Wow Entertainment und Sega haben jetzt versucht, die Geschichte und die Figuren zu übernehmen und einen Flipeer für den Gameboy Advance daraus zu basteln.
Einen Flipper? Genauer gesagt gibt es drei Flipper, die alle recht groß sind und aus mehreren Ebenen mit mehreren Flipper-Tasten bestehen. Und überall auf der Spielfläche laufen Zombies und andere Monster rum, die man mit der Kugel zerstören kann. Somit ist das Spiel nichts für Flipper-Puristen, die auf Realitätsnähe stehen. Die Kugel wird nämlich munter abgelenkt und zieht oft auch ihre Bahnen sehr willkürlich. Auch wirkt der Tisch viel zu überladen mit den vielen Zombies und dazu noch zig Rampen, Spinner, und und und. Hat man sich aber erst mal zurecht gefunden, macht es auch großen Spaß. Trifft man alle Zombies, schaltet man die Bosskämpfe frei. Man muss ein Loch treffen, und man gelangt in ein Extra-Segment des Tisches, wo man gegen einen von sechs Bossen aus dem House of the Dead-Universum trifft. Im Prinzip muss man nur den Boss oft genug mit der Kugel treffen, und irgendwann zerplatzt der Boss und schon gibt es Big Points. Nett ist auch, dass nach einigen Bosskämpfen ein Riesen-Zombiekopf mitten auf der Spielfläche erscheint. Hier gibt es auch massig Bonuspunkte zu holen. Nett sind die vielen Kleinigkeiten, die das Spiel so reizvoll machen: Beim Skillshot zum Beispiel bewegt sich ein Fadenkreuz, und man muss einen Zombie treffen. Oder die netten Animationen, wenn man ein bestimmtes Ziel getroffen hat.
Die Grafik ist bei diesem Spiel sehr gut, es wird eine wunderbar düstere Atmosphäre erzeugt, zu der auch hervorragend der düstere Sound passt. Nett finde ich auch die Möglichkeit, mitten im Spiel abzuspeichern. So kann man nach einen Superlauf speichern und versuchen, möglichst weit zu kommen (auch wenn das sicherlich nicht die sportlichste Art und Weise ist). Die ganze Story zum Flipper passt, man hat nicht das Gefühl, dass bloß nach irgendeinem sinnlosen Motiv für die Tische gesucht, wie es mir zum Beispiel bei Muppets Pinball vorkam. Im direkten Vergleich ist Pinball of the Dead einfach besser, es macht mehr Spaß, und die Herausforderung, die Kugel auf ein bestimmtes Ziel zu schießen, sind zwar schon etwas knifflig, aber das macht den Reiz eines guten Flippers ja auch aus. Pinball Challenge Deluxe hat mir persönlich einen Tick besser gefallen, da man hier noch mehr Tische hat und ich die Hälfte schon von früher kannte. Aber auch Pinball of the Dead bietet genügend Abwechslung, und wer Flipperspiele mag und einen GBA besitzt, sollte auf jeden Fall zugreifen, auch wenn die Ballphysik wegen der vielen Zombies nicht allzu realistisch ist, aber dafür hat man genügend Abwechslung und immer neue Features, die man entdecken kann. Slowdowns tauchen nur äußerst selten auf, und sind deshalb verschmerzbar. Ein kleines Manko jedoch noch zum Schluss: Gerade Flipper sind klassische Multiplayergeräte, man kann immer schön nacheinander spielen, bis alle drei Kugeln bei jedem Spieler verbraucht sind. Warum Pinball of the Dead nur für einen einzelnen Spieler gemacht wurde, muss man beim besten Willen nicht verstehen, denn gerade die Jagd nach der Highscore macht zu mehreren noch mehr Spaß..

Negative Aspekte:
Kein Multiplayer

Positive Aspekte:
Savefunktion, Abwechslung

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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