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Pilotwings: macht auch heute noch Spaß - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Pilotwings: macht auch heute noch Spaß - Leser-Test von Restrictor
Dieses Spiel erschien um das Jahr 1992 und war meines Wissens die erste Konsolen Flugsimulation die es je gab. Aber nicht nur mit Flugzeugen kann man hier fliegen, sondern auch mit einer ganzen Reihe an anderen Fluggefährten, wie zum Beispiel Drachenflieger, Fallschirm oder Rocket Belt.

Das Spiel ist im Stile einer Flugschule eingeteilt. Für jede Lektion gibt es einen Lehrer als Fachmann. Wenn ihr ihn mit guten Leistungen beeindruckt, gibt es eine Fluglizenz und den Aufstieg ins nächste Level bzw. Ausbilder.

In der ersten Lektion wird zum Beispiel von euch verlangt, mit einem Flugzeug das sich schon in der Luft befindet auf einer Bahn zu landen, aber davor noch 10 kleine „Checkpoints“ zu berühren. Schafft ihr das, bekommt ihr Punkte für die Faktoren Zeit, Stil der Landung, Länge des ausrollens auf der Landebahn und berühren der Checkpoints. Im zweiten Abschnitt der Mission müßt ihr einen Fallschirmsprung absolvieren, aber vor der Landung drei Ringe passieren.

Später kommen noch der Rocket Belt und der Drachenflieger hinzu. Auch hier sind die Aufgabenstellungen recht ähnlich. Meistens hebt man ab und muss eine gewisse Anzahl an Ringen durchfliegen, bevor man wieder zielsicher auf einer Plattform landet.

Besonders witzig: Die Bonus Levels. In manchen Stages könnt ihr nicht nur auf einer stationären Plattform landen, sondern es gibt auch eine bewegliche Plattform über dem Wasser. Schafft ihr es auf ihr zu landen, beendet ihr die Mission automatisch mit 100 Punkten und könnt ins Bonusspiel. Hier springt ihr zum Beispiel in einen Swimming Pool mit einer Art Zielscheibe drauf und versucht in einem Kreis zu landen der möglichst viel Punkte bringt. Oder ihr bekommt Flügel umgeschnallt und springt auf lauter kleinen Inseln umher, auf denen Bonuspunkte in versteckten Kisten sind.

Nach den vier Lektionen ereilt euch dann eine Schreckensnachricht. Eure Ausbilder sind entführt worden und ihr müßt in einen bewaffneten Helikopter steigen und auf eine geheime Insel fliegen und sie befreien. Das ist aber höllisch schwer, denn Geschütze am Boden schießen ununterbrochen auf euren Helikopter, so dass ihr euch kaum dagegen wehren könnt.

Habt ihr es geschafft, besucht ihr die Schule noch einmal. Ihr absolviert nun nochmals dieselben Missionen, müsst euch aber mit verschärften Bedingungen anfreunden (sehr starker und wechselnder Wind, Schnee etc.) anfreunden.

Grafisch ist das Spiel eine Wucht. Die Mode 7 Grafik kam zum Einsatz, die ein schönes Zoomen erlaubt. Beim Fallschirmspringen sehr ihr das Landefeld erst ganz klein, aber dann wird es immer größer und größer je näher man auf den Boden zukommt und man kann immer mehr Details erkennen.
Vom Sound ist das Spiel aber 16-Bit Durchschnittskost. Halt das übliche Gedudel, nicht nervig, aber auch nicht wirklich spektakulär.

Mein Fazit: Ein Spiel das man auch heutzutage noch gerne rauskramt, da sonst nur noch der N64 Nachfolger diesem Spielprinzip folgen. Es macht großen Spaß Lektion um Lektion zu bewältigen immer mit dem Ziel möglichst nah an das Optimum von 100 Punkten zu kommen. Und dann natürlich noch der Helikopter Level, der so schwer ist, dass man ihn vielleicht erst nach Jahren schafft. Daher fällt meine Wertung recht hoch aus: 89% zur Veröffentlichung, heute liegt es wohl so im 60% Bereich.

Negative Aspekte:
nichts

Positive Aspekte:
sehr abwechslungsreich

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 4/10
    Atmosphäre: 9/10
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