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Pikmin: Armee der Pikmin - Leser-Test von Jonin


1 Bilder Pikmin: Armee der Pikmin - Leser-Test von Jonin
Eigentlich wollte Captain Olimar nur etwas Urlaub machen. Doch gerade als er mit seinem Raumschiff, den Dolphin, fernab vom Stress des Lebens als Weltraumforscher ziellos durch All gleitet, zwingt ihn die Kollision mit einem Asteroiden zur Notlandung auf einem ihm unbekannten Planeten. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass dabei sämtliche Teile des Raumschiffes über die gesamte Planetenoberfläche verstreut wurden, stellt sich auch noch heraus, dass die Atmosphäre des Planeten für Olimars Spezie giftig ist. So bleiben ihm nur dreißig Tage, sein Schiff zu reparieren und den Planeten zu verlassen...

Ihr übernehmt die Kontrolle über Olimar. Mit dem Control-Stick bewegt ihr ihn über die gartenähnliche Oberfläche des Planeten. Nachdem ihr die naheliegende Umgebung erkundet habt, stößt Olimar auf die kleinen Bewohner des Planeten, die Pikmin. Aus einem zwiebelähnlichen Ding fällt eine Same heraus, die sich kurz darauf zu einem Pikmin entwickelt. Die Pikmin entpuppen sich als hilfbereite Wesen, ohne deren Hilfe Olimar nicht in der Lage wäre, die Raumschiffteile zu finden. Schnell stellt Olimar fest, dass ein einzelnen Pikmin nicht allzu viel vollbringen kann, weswegen es nötig ist, eine möglichst große Anzahl an Pikmin zu "züchten". Um neue Pikmin zu erhalten, müsst ihr Ressourcen beschaffen. Diese können einfach in der Landschaft herumliegende "Gebilde" sein, wobei zum Transport zur "Zwiebel" immer eine bestimmte Anzahl an Pikmin nötig ist, oder ihr transportiert erledigte Gegner zur Zwiebel, was ebenfalls neue Samen generiert. Werden die Samen nicht sofort gepflückt, so entwickeln sie sich weiter, von Blatt-Pikmin über Knospen-Pikmin bis zu Blumen-Pikmin. Je höher die Entwicklungsstufe, desto schneller können sich die Pikmin bewegen. Bereits gepflückte Pikmin können auch in der Entwicklungsstufe aufsteigen, wenn sie Nährstoffe erhalten, die in der Landschaft herumliegen.

Um an die Raumschiffteile zu kommen, müssen schon einige Gefahren überwunden und durchdachte Rätsel gelöst werden. So werden einige Teile von besonders hartnäckigen Gegner bewacht. Positiv ist, dass es in jedem Areal auch andere Gegner gibt, mit denen ihr konfrontiert werdet. Zudem müssen ímmer unterschiedliche Strategien angewandt werden. So können Gegner, die sich im Wasser tummeln, nur mit den blauen Pikmin bekämpft werden, da nur die blaue Pikmin-Art in der Lage ist, im Wasser zu überleben. Feuerspeiende Gegner vernichten eure Pikmin massenweise, greift ihr so einen Gegner jedoch mit den roten Pikmin an, so ist der Kampf schnell gewonnen, da diese gegen Feuer immun sind. Viele der Raumschiffteile liegen aber nicht einfach in der Gegend herum, sondern sind gut versteckt und nicht gleich zugänglich. So müssen bestimmte Objekte verschoben, Wände mit Hilfe der Steinbomben, die nur die gelben Pikmin aufnehmen und legen können, gesprengt und Brücken gebaut werden. In späteren Levels braucht man für die teils knackigen, aber immer logischen Rätsel schon mehrere Anläufe, da das Zeitlimit recht knapp ist - allerdings lassen sich alle Levels beliebig oft versuchen, bis sie geschafft wurden.

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