Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Pikmin: Ab in den Garten - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Pikmin: Ab in den Garten - Leser-Test von perfect007
Nach dem die Japaner und Amerikaner ihren Spaß mit dem Gartenvolk Pikmin hatten und haben werden, dürfen auch wir Europäer endlich Shigeru Miyamotos neuestes Meisterwerk bewundern. Als dieses Spiel auf der letzten Spacworld von ihm höchstpersönlich vorgestellt wurde, waren sich die Messebesucher alle einig. Mit diesem Spiel beweist der Stardesigner wieder seine Qualitäten und bringt ein wirklich innovatives Spiel auf den Markt.

Als kleiner Weltraumfahrer und Forscher hat man es nicht einfach. Da macht man mal endlich seinen verdienten Urlaub im Weltraum und möchte seine Ruhe haben, da passieren die unmöglichsten Dinge. Voller Vorfreude startet der kleine Olimar von seinem Planeten Hocotate mit seinem Raumschiff Dolphin (eine Anspielung auf den alten Namen des GameCube?). Die Reise verlief Anfangs noch recht gut, daher hatte er den Autopilot eingeschallten und wollt sich gerade einen Tee kochen. Doch just in diesem Moment verlor er das Gleichgewicht durch einen heftigen Stoß, der das Raumschiff erschütterte. Leider konnte er nichts mehr ausrichten, denn er prallte gegen das Steuerpult und verlor das Bewusstsein. Olimar scheint Glück im Unglück zu haben. Sein Raumschiff zerlegte es in Einzelteile, als es in die Atmosphäre eines Planeten eintauchte. Auf dem Planeten angekommen, blieb Olimar unverletzt. Doch sein Raumschiff ist nun flugunfähig, da die Einzelteile in der kompletten Umgebung verstreut sind.

So landete der kleine Olimar also auf dem Planeten und nun kommt der Spieler zum Zuge. Dieser steuert den kleinen Olimar über die Planetenoberfläche. Recht schnell wird man auf ein komisches, rotes Gebilde treffen, das Olimar als Zwiebel bezeichnen wird. Dieses Gebilde wird einen merkwürdigen Samen in die Erde setzen. Durch betätigen der A-Taste an diesem pflanzenähnlichem Ding rupft er dann dieses aus der Erde. Man hält nun zum ersten mal einen der kleinen und sehr niedlichen Geschöpfe, die halb Tier und halb Pflanze zu sein scheinen, in dem Händen. Da dieses rote Geschöpfe Olimar an ein Suppengericht auf seinem Planeten erinnert, tauft er diese nach diesem Gericht Pikmin. Im Verlaufe des Spieles wird man dann noch auf andersfarbige Geschöpfe dieser Rasse treffen. Als Olimar und mit Hilfe der Pikmins muss man sich nun aufmachen, alle verlorengegangenen Teile des Rauschiffes wieder zu finden und zum Raumschiff zurückzubringen. Doch die Sache gestaltet sich schwieriger als gedacht. Mit Antenne des Raumanzuges ist Olimar gerade mal vier Zentimeter groß. Die Pikmins selber sind sogar nur an die zwei bis drei Zentimeter hoch. Aber die Planetenoberfläche ist in den Verhältnissen wie bei uns auf der Erde erschaffen. So erweist sich schon ein kleiner Schuhkarton für Olimar als ein unüberwindbares Objekt. Doch wenn er einige der kleinen Pikmins auf den Karton losgehen lässt, so können viele gemeinsam vielleicht was ausrichten. Doch um erst mal aus dem einen einzigen roten Pikmin mehrere zu bekommen, muss man Rohstoffe zu der Zwiebel bringen. Diese wird dann neue Samen in den Boden setzen, die zu erwachsenen Pikmins heranwachsen werden. Anfangs erweist sich das noch als recht einfach. So kann man zum Beispiel Pflanzen bearbeiten, die dann eine „Pille“ abgeben werden. Dann muss man die Pikmins nur noch den Befehl geben, diese weg zu tragen. Öfters liegen auch solche Pillen schon in der Gegend herum, meist sogar ganz große. Dafür braucht man dann aber auch mehr von dem kleinen Völkchen, damit man diese wegtransportieren kann. Eine Zahl über dem Objekt zeigt an, wie viel Pikmins man dafür braucht, und wie viele schon am tragen sind. Mit dem Sammeln von Rohstoffen erhält man dann eine größere Armee von Pikmins. Später wird man dann auch auf eine gelbe sowie eine blaue Zwiebel treffen, die auch Pikmins in dieser Farbe in die Erde setzen. Die roten zum Beispiel sind gute Kämpfer und gegen Feuer immun, die blauen dagegen haben Kiemen und überleben das Wasser. Die gelben wiederum kann man sehr hoch werfen und können Steinbomben tragen. Mit Hilfe dieser Pikmins und ihrer Fähigkeiten muss man die vielen kleinen Rätsel wie verschieben von Objekten oder zerstören von Mauern, lösen, um alle Teile für das Raumschiff zu finden.

e_gz_ArticlePage_Default