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Phantasmagoria: Phantasmagoria - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Phantasmagoria: Phantasmagoria - Leser-Test von tillitom
Als 1995 das Spiel Phantasmagoria von Sierra auf den Markt gebracht wurde, gab es viel Trubel darum. Es ist ein Spiel in der Art von Critical Path und The 7th Guest. Zum einen ein Film mit richtigen Schauspielern, zum anderen ein, übertrieben gesagt, "Zeichentrickfilm". Da dieses Game von Roberta Williams geschrieben wurde, konnte man schon erahnen, dass es sehr gut sein würde. Roberta Williams schrieb zum Beispiel auch die Storys zu Kings Quest. Der Spieler schlüpft in Phantasmagoria in die Rolle einer Autorin und führt diese durch die verschiedenen Abenteuer.

Story:
Die Horrorbuchautorin Adrienne Delaney und ihr Freund, der Fotograf, Don Gordon suchen eine neues Heim. Ein Makler bietet ihnen ein wirklich schönes und altes Anwesen in der Nähe eines kleinen Dorfes an. Dies liegt an der Küste New Englands. Als die Beiden ihr neues Haus beziehen, wirkt die Heldin Adrienne schon etwas nervös. Und das aus gutem Grund. In der ersten Nacht im neuen Heim wird sie gleich von einem furchtbaren Alptraum aus dem Schlaf gerissen.
Am nächsten Tag, als Don sein Fotolabor einrichtet, macht sich Adrienne auf, ihr neues Haus zu erkunden. Natürlich findet sie gleich eine kleine Kapelle in dem Haus. Dort, so wie es das Schicksal will, lässt sie durch einen Zufall einen Dämonen frei. Dieser beginnt daraufhin seine Kräfte walten zu lassen. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich auch Adriennes Mann. Dies bekommt Adrienne erst aber nicht mit. Sie fährt in die Stadt und will dort einfach unter Menschen sein. Jedoch distanziert sich jeder von ihr, denn die Leute aus dem Dorf wollen nichts mit dem alten Anwesen zu tun haben. Nur mit dem Makler kann Adrienne reden.
Auch erfährt Adrienne, dass vor ihnen in dem Haus ein Zauberer oder Magier gelebt hat. Dessen vier Frauen sind jedoch auf mysteriöse Weise verschwunden und niemand hat mehr etwas von ihnen gehört.
Adrienne erkennt langsam, dass die Frauen nicht wirklich verschwunden sind. Sie muss erkennen, dass der Magier "Zoltan Carnovasch" seine Hände im Spiel hatte. Als Adrienne dann auch noch die Leichen der Frauen entdeckt (zum Beispiel im alten Gewächshaus), stellt sie fest, dass Don immer aggressiver und unnahbarer wird. Es stellt sich heraus, dass der Dämon in ihm steckt.
Das Ziel des Spiels ist es, diesen Dämonen wieder zu verbannen. Wird Adrienne es schaffen?

Gameplay:
Bei Phantasmagoria hat Sierra darauf verzichtet, die Menüleiste so zu gestalten, wie bei den vorangegangenen Spielen, wie Monkey Island oder King's Quest. Es gibt keine Befehle mehr wie "Schau an", "Öffne" oder "Nimm". Hier wird nur mit der Maus gespielt. Fährt man mit dem Fadenkreuz über einen Gegenstand oder eine Person, bei denen eine Aktion ausgeführt werden kann, so verfärbt sich das Fadenkreuz. Das Spiel wird nur mit der Maus gespielt. In der "Menüleiste" sieht man die Gegenstände, die Adrienne bei sich trägt. Diese kann man einzeln anwählen. Ein Totenkopf, der sich auch in der Leiste befindet, gibt dem Spieler immer Hinweise zu diesem ausgewählten Gegenstand, für was dieser verwendet werden könnte. Auch kann man sich den Gegenstand ganz genau ansehen. Dazu muss man nur auf die Augen klicken, dann kann der Gegenstand um 360 Grad gedreht und somit von allen Seiten betrachtet werden.
Das Spiel besteht aus 7 Kapiteln. Jedes Kapitel befindet sich auf einer eigenen CD. Am Anfang des Spiels wird der Spieler gefragt, in welchem der Kapitel er anfangen möchte. Da es aber nicht viel Sinn macht, ein Spiel am Ende anzufangen, sollte man schon mit dem ersten Kapitel beginnen. Jedes Kapitel beginnt und endet mit einer kleinen Videosequenz. Zum Beispiel Kapitel 1: Wie in der Story beschrieben, entfleucht Adrienne ein Dämon in der Kapelle. Dies ist das Ende des ersten Teils.
Sierra hält aber an seinen Rätseln in den Games fest. Auch in Phantasmagoria benötigt man viele Gegenstände um Rätsel zu lösen. Jedoch ist es hier auch möglich einmal eine Aktion aus dem ersten Kapitel im nächsten oder übernächsten auszuführen. Nicht wie bei Monkey Island, wo erst eine Aktion beendet sein muss, da man sonst nicht weiter kommt. Diese Rätsel sind teilweise wirklich sehr schwer zu lösen.

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