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Peter Pan: Für die lieben Zwerge - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Peter Pan: Für die lieben Zwerge - Leser-Test von RAMS-es
Peter Pan

Seit langem gibt es die Geschichte um den kleinen, grüngekleideten Jungen, der fliegen kann und nicht erwachsen werden möchte. Weltweite Bekanntheit erlangte der fliegende Junge aber erst, nachdem Walt Disney die Geschichte mit einem Zeichentrickfilm in sein Universum eingegliedert hatte.

Nachdem die Geschichte selbst eher für Kinder gedacht ist, obwohl der Originaltext auch als Lektüre für Erwachsene geeignet ist, hat der französische Hersteller Coktel Vision (über den ich schon oft geschimpft habe) ein wunderbares Computerspiel für Kinder programmiert. Damit keine Mißverständnisse aufkommen betone ich noch einmal, daß PETER PAN ganz klar für Kinder im Alter zwischen 5 und 10 geeignet ist. Alle anderen werden sich etwas unterfordert fühlen. Trotzdem wäre es keine Zeitverschwendung sich das Spiel einmal anzusehen. Erschienen ist PETER PAN Ende 1988 für Commodore Amiga, Atari ST, Schneider CPC und natürlich die grauen Rechenknechte. Es existieren von PETER PAN außerdem verschiedene Sprachversionen, also aufgepasst!

Ganz gezielt haben die Entwickler versucht, auch unseren Kleinsten die Möglichkeit einzuräumen, so weit wie möglich mit dem Computer zu kommunizieren. Den klassischen Motiven folgend müssen die kleinen Gamer und Gamerinnen Peter Pan bei seinen Abenteuern im Nimmerland unter die Arme greifen. Hier gilt es einerseits, wilde Abenteuer zu bestehen, andererseits Peter Pan bei bestimmten Aufgaben zu helfen. Im Nimmerland, Peter Pans Heimat, ist nicht alles eitel Sonnenschein, wie man schon bald feststellen muß. Der böse Pirat Crochet (Hook ist der Name, den nur Disney verwendet) hat es auf Peter abgesehen. Aber auch die eifersüchtigen Meerjungfrauen bereiten Peter Pan Probleme. Da eigentliche Spiel besteht aus Such- und Spielphasen, die entfernt an PAC MAN erinnern. Während der Suchphasen bekommen die Kinder vom Computer Bilder gezeigt, in denen bestimmte Komponenten gefunden werden müssen. Leider fehlt der MS-DOS Variante die edle Sprachausgabe, die es auf dem Atari ST und Commodore Amiga zu hören gibt. Auf PCs beschränkt sich dies auf spärliche MIDI Jingles die den Kindern jedes Mal, wenn sie an der falschen Stelle gesucht (geklickt) haben, dies verkünden.

Wie es bereits auf der Verpackung groß prangt, ist PETER PAN ein Spiel für Vier- bis Achtjährige und dieser Satz ist in genau dieser Form zutreffend. PETER PAN hat viel von einem interaktiven Bilderbuch an sich, das die Kleinen nicht nur in die Geschichte um Peter Pan einführt, sondern außerdem mit in die Bildschirmhandlung einbezieht. Im Klartext bedeutet das für die Kinder, daß sie erst einmal eine Aufgabe erfüllen müssen, zum Beispiel die Höhle der "Verlorenen Jungs" finden, bevor die Geschichte ihren Fortgang nimmt. Alles an PETER PAN ist so gestaltet, daß unsere Kleinen und Kleinsten den Computer akzeptieren lernen und mit ihm spielen wie mit einem Bilderbuch. Technisch haben sich die Entwickler von Coktel Vision richtig Mühe gegeben alles im Spiel schön bunt und lustig zu gestalten. Die Grafik ist wirklich kindgerecht. Die Sprachausgabe hatte ich ja bereits und auch die Musik im Hintergrund kann sich hören lassen. Die PC Version von PETER PAN fällt dagegen etwas zurück. Wer PETER PAN unter diesen Gesichtspunkten seinen Kindern in die Hand gibt, kann eigentlich nichts verkehrt machen. Allerdings sollte man auf eine der beiden 16 Bit Versionen zurückgreifen.

Text von Andreas Joachim Mergner

Negative Aspekte:
Zu einfach für Erwachsene.

Positive Aspekte:
Schön und einfach zu steuern.

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 7/10
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