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Paris - Dakar 1990: Attentatio! Francaise! - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Paris - Dakar 1990: Attentatio! Francaise! - Leser-Test von RAMS-es
Paris - Dakar 1990

Nachdem ich in letzter Zeit einige Spiele von französischen Software Häusern recht positiv bewertet habe, wird es wieder einmal Zeit eine dieser typischen Gurken aus Frankreich in der Luft zu zerreissen. Zu diesem Zweck schauen wir uns PARIS - DAKAR 1990 von Tomahawk an, das von Coktel Vision vertrieben wurde. Da haben sich die französischen Entwickler sich aber kräftig übernommen. Wenn schon ein 3D Autorennen, dann mußte es natürlich gleich die berühmte Rallye PARIS - DAKAR 1990 sein. Anscheinend hatte damals niemand von den Entwicklern bei Tomahawk einen Führerschein, anders läßt sich Planlosigkeit bei diesem Programm nicht erklären. Was wird aber bei PARIS - DAKAR 1990 nun geboten.

Zunächst dürfen wir uns bei PARIS - DAKAR 1990 einen Fahrer und ein passendes Gefährt auswählen und schon geht es auf die Rennstrecke. Die Strecke durch die Wüste ist links und rechts durch Steine markiert. Wir selber sitzen in unserem starken Allrad Jeep. Man blickt durch die Windschutzscheibe, aber sieht auch Fahrer, den Co Pilot und die Armaturen. Unser Kontrollsystem besteht aus Tacho, Kompaß, und Radarschirm, der eigentlich keiner ist, uns aber die Möglichkeit eröffnet die gerade zu befahrende Teilstrecke, nebst den Mitkonkurrenten im Auge zu behalten. Nach dem Startschuß reißen wir den Joystick nach vorne um ordentlich Gas zu geben. Da die Strecke sehr unübersichtlich ist, muß man sich stark an dem Radarschirm orientieren. Nur leider scheint dieser eine andere Strecke darzustellen, und so landen wir nicht Dakar sondern in Vladivostok. Wir befinden uns nach Radar auf der Strecke, humpeln aber stattdessen durch die Wildnis bis die Mistkarre den Geist aufgibt und wir uns am Break Down Bildschirm erfreuen können. Wer denkt, daß wir jetzt wieder von vorne anfangen müssen, täuscht sich, wir werden prompt zum nächsten Turn befördert. Diesmal fahren wir so langsam, daß selbst die Wüstenschnecken an uns vorbei ziehen, aber so erreichen wir wenigstens das Ziel. Trotz unserer Lahmarschigkeit geht es munter weiter. Bei PARIS - DAKAR 1990 spielt es also überhaupt keine Rolle, ob man einen Crash hat oder im Ziel ankommt, tolles Game Play, toller Anreiz! Nachdem diese Prozedur sechs mal passiert ist, ist PARIS - DAKAR 1990 schon wieder vorbei. Da soll mir bitte einer widersprechen. Franzöische Software Häuser produzieren jede Menge Schrott.

Technisch ist PARIS - DAKAR 1990 dabei aber eigentlich gar nicht mal schlecht geraten. Das gilt für alle vier Versionen, also für Amstrad CPC, Commodore Amiga, Atari ST und die Personal Computer, die von PARIS - DAKAR 1990 erschienen sind. Gerade die netten Standbilder die vor, zwischen und nach den Abschnitte präsentiert werden, sehen sehr ansehnlich aus. Dagegen ruckelt und zuckelt es auf der Rennstrecke dermaßen, daß es einem Flau im Magen wird. Nachdem jeglicher Anreiz zum Spielen fehlt, macht diese Schwäche den Braten aber auch nicht mehr fett. Abgerundet wird der schlechte Eindruck von PARIS - DAKAR 1990 durch den hammermäßigen Sound der entfernt an das Schneesturm Rauschen des Fernsehers erinnert. Insgesamt betrachtet ordnet sich PARIS - DAKAR 1990 in die lange Reihe von extrem langweiligen Rennspielen aus Frankreich, wie AFRICAN RAIDERS oder SKIDOO ein. Macht einfach einen großen Bogen um PARIS - DAKAR 1990. Die Jungs von Tomahawk haben hier einfach nur großen Mist verzapft.

Negative Aspekte:
Alles

Positive Aspekte:
Wo? Was?

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 1.7%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 3/10
    Steuerung: 1/10
    Sound: 2/10
    Atmosphäre: 1/10
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