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Parasite Eve: Eve of Destruction - Leser-Test von Theo


1 Bilder Parasite Eve: Eve of Destruction - Leser-Test von Theo
Nachdem ich mit Final Fantasy VII mein erstes RPG von Square Soft gespielt und geliebt habe, habe ich mir auch Parasite Eve geholt, dass sich selbst Cinematic RPG nennt. Was sich dahinter verbirgt, soll in diesem Review beschrieben werden.
Das Spiel basiert auf einem in Japan sehr bekannten Roman. Man schlüpft in die Rolle der weiblichen Polizisten Aya Brea, die für das New York Police Department arbeitet. Kurz vorm Weihnachstfest zeigt sich die wahre Gestalt der Opernsängerin Eve, die während einer Vorstellung ein Chaos ausbrechen lässt, als die Zuschauer plötzlich Feuer fangen. Auf der Suche nach Eve entdeckt Aya auch ein Geheimnis um ihre Person, denn sie scheint als einzige immun gegen Eves Angriffe zu sein, und sie muss im Verlauf des Spieles gegen viele verschiedene Monster kämpfen, bevor ihr Geheimnis endlich gelöst wird.
Parasite Eve bietet eine gute Mischung aus Realtime- und rundenbasiertem Kampfsystem, das man auch als Anfänger schnell versteht und das leicht zu bedienen ist. Man kann Attackieren, wenn die Angriffsleiste voll ist, während sie sich auflädt, kann man sich allerdings auch bewegen, um so den Angriffen der Gegner auszuweichen. So ist das Kämpfen einfacher und interessanter als bei Squares Vorzeigespiel Final Fantasy, wo man einfach stehen bleibt und auf die eigenen Angriffe und die Angriffe des Gegners warten muss. Es gibt, wie schon erwähnt, verschiedene Monster, die alle verschiedene Angriffsformen und Stärken und Schwächen haben. Es gibt außerdem verschiedene Bosskämpfe, und am Ende natürlich der große Kampf mit Eve.
Zum Angriff hat man ein nettes Waffenarsenal, man beginnt mit einer Pistole, erhält aber noch weitere Waffen im Spielverlauf. Hierzu benötigt man Munition, die man an verschiedenen Stellen finden kann. Ausserdem kann man sie -ähnlich wie bei Resident Evil- noch frisieren, um so die Feuerkraft zu erhöhen. Aya hat auch die Möglichkeit, magische Attacken durchzuführen, die sich immer weiter entwickeln. Der RPG-Charakter ist aber nicht so groß wie bei Final Fantasy, man kann eigentlich mehr von einem RPG-basierten Actionspiel sprechen.
Da das Spiel auf einem Roman beruht, hat man einen relativ linearen Spielverlauf. Man kann zwar die Spielwelt ausgiebig erforschen, ist aber immer am Handlungsstrang gebunden und kann eigentlich erst weitermachen, wenn ein bestimmter Zwischenschritt erledigt ist. Die Handlung wird in wunderschönen Zwischensequenzen erzählt, so dass man sich wie im Kino fühlt. Der Begriff Cinematic RPG ist deshalb schon recht treffend ist. Die Grafik ist sehr gut (nicht umsonst kommt Parasite Eve auf zwei CDs), die Musik -wie man es von Square erwarten kann- ist orchestralisch angehaucht und hat einige sehr schöne Stücke zu bieten. Es gibt aber auch schnellere Musik, vor allem während der Kämpfe, so dass eigentlich für jeden Musikgeschmack etwas vorhanden ist. Die ganze Atmosphäre stimmt einfach, so dass man mit Parasite Eve ein sehr gutes, spannendes Spiel mit einer äußerst spannenden Geschichte bekommt. Der einzige Wermutstropfen ist, dass das Spiel mit etwa 15 Stunden Spielzeit doch relativ kurz ist, aber man kann es ja mit einem höheren Schwierigkeitsgrad nochmal durch spielen. Wer Resident Evil und Final Fantasy gerne gespielt hat, wird diese gelungene Mischung aus den beiden Spielen sicher auch mögen. Ich kann jedem Playstation-Besitzer dieses Spiel nur wärmstens empfehlen.

Negative Aspekte:
etwas zu kurz

Positive Aspekte:
Grafik, Sound, Kampfsystem

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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