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Parasite Eve 2: Aya`s back! - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Parasite Eve 2: Aya`s back! - Leser-Test von HALLofGAME
Weihnachten 1997: Das Böse ist auf die Erde gekommen und eine neuartige Seuche läßt widerlichste Mutationen entstehen, die New York in Schutt und Asche legen. Zum Unmut vieler Zocker erreichen die fürchterlichen Neo Mitochondria Creatures offiziell jedoch niemals Europa.
September 2000: Drei Jahre später wüten die Monster schlimmer als je zuvor. Sie starten ihre Verwüstungskamapgne diesmal in L.A., der Stadt der Engel und endlich liegen auch die europäischen Konsolen voll auf ihrem Weg!

In Parasite Eve hat Autor Hideaki Sena die Biologie kurzerhand ein wenig auf den Kopf gestellt und aus dem Mitochondrien, eigentlich wichtigen Bestandteilen lebender Zellen, selbständige Organismen gemacht, die ihre Wirtskörper zu furchterregenden, blutrünstigen Bestien mutieren lassen. Wie schon
Weihnachten 1997 in New York nimmt Aya Brea, inzwischen Ex-Polizistin und Angehörige einer FBI-Spezialtruppe den Kampf gegen die Neo Mitochondria Creatures auf. Auch sie ist infiziert, doch statt den Wirtskörper zu mutieren, setzen die Mitochondrien bei Aya spezielle Kräfte, die sog. Parasite Energy Fähigkeiten frei. Und egal ob Heilungszauber oder feuerbasierte Angriffsmagie, Ihr werdet für jede einzelne ihrer besonderen Fähigkeiten dankbar sein!

Zwar war auch Ayas erster Anti-NMC Einsatz alles andere als ein Spaziergang, doch was die Squaresoft Coder diesmal in fünf verschiedenen, opulent vorgerenderten Locations an Gegnern auffahren, ist nichts für Anfänger. Sie sind meisst schnell, immer aggressiv, treten fast nie alleine auf und können sich teilweise sogar unsichtbar machen! Was folgt sind fordernde, deutlich Resident Evil inspirierte Echtzeitgefechte, die das RPG-artige "Active Time Battle System" des Vorgängers fast schon gemütlich erscheinen lassen! Angesichts der etwas zu lang geratenen Reload-Zeiten für Ayas Waffen (ca. 15) und der zeitintensiven Aktivierung der Parasite Energien sind die Gegner aber auch tatsächlich etwas zu flink geraten. Wenn jeder Reload und Magieeinsatz nicht nur Munition bzw. Magiepunkte kostet, sondern währenddessen auch die nicht gerade üppig bemessenen Healthpoints der Heldin unweigerlich leidet, liegen schnell die Nerven blank.

Für jeden gewonnen Kampf werdet Ihr allerdings auch belohnt: Einige Haelth- und Magicpoints werden der siegreichen Agentin ebenso gutgeschrieben, wie die wichtigen Experience- und Bounty-Points, mit denen Ayas schlummernde Parasite Energien geweckt und ausgebaut (Experience) oder aber Waffen, Ausrüstung und Items (Bounty) gekauft werden dürfen. Immer wieder erhaltet Ihr auch verschiedene Items, von denen inkl. Waffen und Munition aber nur 20 verwaltet werden können und im Kampf nur auf diejenigen zurückgegriffen werden darf, die Aya am Körper trägt! Die sehr gute Kartenfunktion erlaubt allerdings jederzeit den perfekten Überblick über Mutantenverseuchte Abschnitte, sodaß immer rechtzeitig das Inventar geordnet werden kann. Seid Ihr nicht gerade mit den zahlreichen Mutationen beschäftigt, machen Euch etliche Rätsel das Leben schwer. Diese reichen von einfachen Aufgaben wie simplen Benutzung verschiedener Key-Items über Logik-Rätsel bis hin zur schwersten Kategorie, den gelegentlich konstruiert wirkenden unlogischen Denkaufgaben. Jeder noch so unscheinbare mögliche Hinweis sollte notiert werden, leichte Kenntnisse von Teil 1 sind hilfreich.

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