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Panzer General 2: Das Ganze andersrum ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Panzer General 2: Das Ganze andersrum ! - Leser-Test von CONQUEROR
Durften wir im ersten Teil der 5-Star-Serie noch als Deutscher auf den großen Feldzug gehen, dreht sich da Blatt nun. Im zweiten Teilder Serie sind sie hauptsächlich als Alliieerter unterwegs und bekämpfen die "bösen Deutschen " mit einer Vielzahl von Einheiten.
Wieder einmal geht es ausschließlich darum, Städte einzunehmen. Dafür werden sie mit Prestigepunkten belohnt, die sie in neue Einheiten investieren können. Die Art der Einheiten ist äusserst verschieden. Infanterie, Flak, Aufklärer, Panzer, Jäger, Bomber usw. geben sich ein Stelldichein und nerven den Gegner bei richtigem Einsatz erheblich. Infanterie ist extrem wichtig beim Halten von Städten und graben sich mit der Zeit immer mehr ein, was sie noch schwerer zu vernichten macht. Selbst Panzer beißen sich an einem solchen Bollwerk die Zähne aus. Nach einem gründlichem Bombardement durch Bomber und Artilleriegeschütze und einem Sturmangriff durch die eigenen Pioniere, sieht die Lage schon ganz anders aus. Auf offenem Feld werden Infanteristen von Panzern einfach niedergewalzt, allerdings enden letztere schnell als Schrotthaufen, wenn sich taktische Bomber auf sie stürzen. Sie, als der Oberbefehlshaber müssen alles überblicken und immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. So machen sie vom eben beschriebenen Stadtangriff gebrauch, führen mit den (nur in wenigen Szenarios vorhandenen) Schiffen Küstenbombarements durch, oder erobern Flugplätze, um eine frontnahe Auftankbasis für ihre Luftflotte zu haben. Ohne Treibstoff segeln die hübschen Flieger nähmlich nur in eine Richtung: gen Boden. Während sie sich durch die Szenarios hangeln, sollten sie darauf aufpassen, nicht allzu viele Verluste zu erleiden. Einheiten gewinnen an Erfahrung und werden so wertvoller. Werden sie dezimiert, sollten sie für kostenpflichtigen Ersatz sorgen. Mit der Zeit werden dann neue Einheiten verfügbar, doch auch der Gegner rückt mit fortgeschrittenem Kriegsgerät an. Die anfangs schmächtigen Mini-Panzer weichen später riesigen gepanzerten Ungetümen, lahme Flugzeuge weichen schnelleren und besser bewaffneten Nachfolgern und Infanteristen werden mit besseren Waffen ausgrüstet. Dies alles sollten sie stehts im Auge behalten. Auch den Versorgungszustand ihrer Einheiten. Wenn sie immer nur ungestüm voranpreschen und von Kampf zu kampf sprinegn, gehen ihnen schnell Treibstoff und Munition aus, ohne die ihnen ihre Einheiten recht wenig nützen. Also heißt es: Pause einlegen und auffrischen. Nützlich ist die Tatsache, dass sie ihre Einheiten durch Artillerie und Flak decken können. Nehmen wir einmal an, einer ihrer Panzer wird von einem Flieger angegriffen. Steht eine ihrer Flaks in Reichweite, sieht sich der fliegende Opponent erst einmal deren Abwehrfeuer gegenüber, bevor er selbst zum Angriff kommt. Genauso verhält es sich mit Bodeneinheiten, die sich dem Sperrfeuer der Artillerie ausgesetzt sehen, wenn sie Einheiten in deren Nähe angreifen.
Hört sich alles ziemlich kompliziert an, ist es aber eigentlich gar nicht. Schnell packt einen der Eroberungsdrang und man kann gar nicht mehr aufhören. Leider ist die Technik längst nicht mehr auf der Höhe. Die Einheiten und Karten sind zwar recht schön gemacht, haben aber moderner 2d oder gar 3d-Grafik nichts mehr entgegenzusetzen. Der Sound ist auch nicht mehr Top, doch was erwartet man von einem Spiel, das schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat? Spieler mit altem Computer und niedrigen Ansprüchen in Sachen Grafik und Sound sollten dem General eine Chance geben.

FAZIT: mit starken Einschränkungen zu empfehlen

Negative Aspekte:
technisch veraltet

Positive Aspekte:
motivierend, gute Bedienung

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 5.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 4/10
    Atmosphäre: 7/10
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