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Overblood: Dem Schicksal auf der Spur ... - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Overblood: Dem Schicksal auf der Spur ... - Leser-Test von Tobsen KLees
Overblood erschien bereits Ende 1999 für die PSone in Japan. Es dauerte weitere 2 Jahr bis das Game nach Deutschland kam. Bei Overblood handelt es sich um ein Action - Adventure im Stil von Resident Evil oder aber auch Alone in the Dark: Jack is back. Das von Riverhill Software entwickelte Spiel konnte in Japan sehr schnell eine große Fan- Gemeinde finden. Wobei viele die dichte Atmosphäre des Spiels zu schätzen wissen. Nun stellt sich dir Frage ob das Spiel auch als PAL- Version mit deutschen Texten überzeugen kann. Vor allem muss man bedenken das nun schon Resident Evil in Deutschland erschienen war und dieses eine großen Erfolg hatte. Dies stellte für Electronic Arts wohl Grund genug da ein zwei Jahre altes Spiel bei uns zu veröffentlichen.

Aufbau:

Die Story von Overblood ist relativ simple gehalten und erscheint wie aus einem Future- Movie übernommen. So wacht man als eine männliche Person aus dem Kälteschlaf auf, leider hat man sein Gedächtnis verloren und kann sich weder an seinen Namen noch an irgendwas anderes erinnern. Nun durchstreift man völlig leere Labor- Räume und fragt sich was denn eigentlich geschehen sei. Nach einiger Zeit entdeckt man das man von einem heimtückischen Virus befallen ist und das an der eigene Körper wohl als eine Art Wirt dienen soll. Nun beginnt eine rasante Suche nach einem Gegenmittel in den riesigen Labors. Dabei trifft man noch auf eine geheimnisvolle Frau und einen freundlichen Roboter, die einen bei der Suche unterstützen. Jedoch sind dies nicht die einzigen Personen die man im Labor trifft. So begegne einem noch viele schreckliche Klone, die einem nicht freundlich gesinnt sind. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, das wohl ein Wissenschaftler hier die Zügel in der Hand hat und das Schicksal von seinem Charaktere bestimmen will.
Während des gesamten Spiels steuert man immer einen von den drei Hauptcharakteren aus der Third Person Perspektive durch die riesigen Labor- Räume. Stellenweiße sind die Räume mit einigen Fallen und Schocksequenzen gespickt. Die immer genau dann auftauchen wenn man nicht damit gerechnet hat. Auch sind die Kampszene mit den Monster bzw. Klonen relativ schwer ausgefallen, besonders wenn man bedenkt das man anfangs nur mit Schlägen und Tritten sich zur Wehr setzen kann. Besonders gut gelungen sind die Rätsel in Overblood. So sitzt man manchmal bis zu einer Stunde in einem Raum fest ohne zu wissen wie man weiterkommt. Dabei stellt sich aber kein Abbruch im Spielspass ein.

Grafik:

Die Grafik von Overblood sieht auf den ersten Blick sehr gut aus. Nur wirken die Animationen etwas schlecht, so wackelt die Charaktere sehr albern hin und her wenn man sie nicht bewegt. Auch sind die Texturen nichts sonderlich gut gelungen. Jedoch muss man bedenken das das Spiel von 1995 ist und damals diese Grafik wirklich zu dem besten gehört hat was man bis dahin zu sehen bekam.

Gameplay:

Das Gameplay von Overblood ist sehr gut gelungen. So lassen sich die drei Charaktere sehr leicht steuern. Einzig die Kampfsteuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Leider kann man nicht sagen das die Steuerung an die von Resident Evil heran kommt, dennoch ist es eine gute Steuerung.

Fazit.

Overblood ist ein gut gelungenes Action- Adventure mit Horror- Anteilen. Alle die mal etwas Abwechslung von Resident Evil wollen, sind mit diesem Spiel sehr gut beraten. Hierfür muss man jedoch aber Abstriche im Bereich der Grafik in Kauf nehmen, dies trifft aber zu Glück nicht auf die Spielatmosphäre zu.

Negative Aspekte:
Grafik, Ladezeiten

Positive Aspekte:
Story

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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