Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Outtrigger: Die PAL-Mogelpackung - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Outtrigger: Die PAL-Mogelpackung - Leser-Test von HALLofGAME
Visitaria ist ein großer, multinationaler Rüstungs- und Weltraumkonzern und dieser Funktion in manchen Ländern und Gesellschaftsschichten naturgemäß so beliebt wie die Pest! Natürlich schimpft nicht jeder Kritiker nur in der guten Stube vor sich hin und hält ansonsten die Füsse still, nicht wenige handeln auch! Versuchen Visitaria im wahrsten Sinne des Wortes mit deren eigenen Waffen zu schlagen und verüben immer blutigere Anschläge auf die Forschungs- und Rüstungswerkstätten des Waffenmultis.

Irgendwann reicht es den Bossen! Die nötigen Waffen, um der Bedrohung Herr zu werden hat man schließlich selbst, fehlen also nur noch die Leute, die sie bedienen. Kurzerhand werden konzerneigene Trainingsstätten errichtet und aus handverlesenen, in aller Welt rekrutierten Soldatinnen und Soldaten bildet der Konzern die International Counter-Terrorism Special Force.

In harten Trainingssessions gilt es nun erst einmal, gegen die harte Konkurrenz innerhalb der Truppe zu bestehen und all die Techniken zu lernen und zu perfektionieren, die aus einem guten Soldaten eine ultimative menschliche Anti-Terror Waffe werden lassen! Jeder, der nun die Outtrigger GD-Rom ins Laufwerk wirft, kann dabei sein. Und das ganze Elend europäischer Videospieler einmal mehr am eigenen Leib erleben...

Technisch und spielerisch gibt es an Outtrigger nichts auszusetzen, die Jungs von Segas kultigem AM 2 Department haben bei der Konvertierung des Arcadevorbilds ganze Arbeit geleistet. Zu Beginn stehen dem Spieler sechs verschiedene Charaktere zur Wahl, bzw. die Möglichkeit in eng umgrenzten Rahmen einen eigenen Charkter zu erschaffen, bevor sich der Einzelspieler im Arcade oder Mission Mode ins Ballervergnügen stürzen darf. Im Prinzip funktioniert das Ganze wie ein klassischer Ego-Shooter, obwohl ihr statt der üblicherweise eingeblendeten Waffe den ausgewählten Charakter aus der Third-Person Perspektive verfolgt. Zuerst einmal hat es sich damit dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten, denn spielerisch heisst es erstmal trainieren, trainieren, trainieren...

Sowohl der Arcade Modus, als auch der Mission Modus sind als reine Trainingsspiele konzipiert. Im Arcade Modus stehen vier verschiedene Ausbildungstufen zur Verfügung, in denen die einzelnen Aufgaben zügig hintereinander weggespielt werden, wogegen man den Missions Modus wohl fast schon das Einspieler-Herzstück des Games nennen muß. In drei Stufen -Novice, Intermediate und Advanced - stehen insgesamt fünfundvierzig Missionen zur Verfügung, die nahezu nacheinander (freie Wahl zwischen vier, bzw. fünf Missionen) abgearbeitet werden müssen. Auf den ersten Blick gestalten die sich abwechslungsreich. Da müssen Münzen eingesammelt und Geiseln veteidigt werden, Gegner mit vorgegegeben Waffen getötet oder feindlichem Feuer ausgewichen werden. Und natürlich macht der Spieler auch erste Erfahrungen mit Solo-Fights und Teamkämpfen. Nach wenigen Minuten, wird man nur leider schon den Eindruck nicht mehr los, das man eigentlich in nichts anderem als einem genreüblichen Tutorial gelandet ist. Nicht nur, das alle "Missionen" einen eindeutigen Lerneffekt haben, auch die Spielzeit unterstreicht den Trainingscharakter. So haben halbwegs geübte Zocker das erste Missionsdrittel in zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten locker durchgespielt, wovon sogar noch einige Minuten auf das Speichern der jeweils erzielten Topscores und freigespielten Waffen, Charaktere und Locations entfallen sind! Natürlich legen die folgenden Stufen Intermediate und Advanced in Punkto Schwierigkeit noch ein paar Gänge zu, aber spätestens nach zwei, zweieinhalb Stunden dürfte der Mission Mode für die meisten Spieler erledigt sein und das einzige was nun noch bleibt, ist der einfache VS. Mode, auf genreübliche Spielmodi wie z.B. Capture the Flag wurde leider verzichtet.

e_gz_ArticlePage_Default