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Orphen: Scion of Sorcery - Spielerische Magerkost - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Orphen: Scion of Sorcery - Spielerische Magerkost - Leser-Test von HALLofGAME
Der faule Orphen, seines Zeichens ehemaliger Zauberer und nunmehr Geldverleiher, ist immer auf der Suche nach schnellem Geld. Diesmal vermutet er es in der Händlerstadt Arvanrama und macht sich gemeinsam mit seinem Zauberlehrling Magnus und seiner selbsternannten Partnerin Cleo auf den Weg es einzusammeln. Doch das geht gründlich schief! Nicht nur das sie an einen Kapitän geraten der sie, offenbar selbst ein Freund des schnellen Geldes, auf ein völlig falsches Schiff lockt, zu allem Überfluß gerät dieses auch noch in einen gewaltigen Sturm und sinkt schließlich sogar nach dem Angriff eines mächtigen Seeungeheuers. Gemeinsam mit einer Handvoll Passagiere retten sich die Drei auf die mysteriöse Insel "Chaos Island" und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Natürlich ist es das Hauptziel der Helden, die Insel wieder zu verlassen, jedoch nicht bevor nicht diverse, mit den übrigen Gestrandeten zusammenhängende Quests abgearbeitet sind. Da wären z.B. die Tänzerin Sephy, angeblich nur unterwegs um für die Seele Ihres verschwundenen Verlobten zu beten, der junge Musiker Mar auf der Suche nach seiner Mutter, oder Söldner Zeus, der alternativ seine Tochter finden will. Und so bewegt Ihr Euch in adventuretypischer Third Person Perspektive durch die verschiedenen, oft nicht sehr grossen 3D Locations der Insel und kämpft überwiegend mit den zahlreichen Fallen, Labyrinthen, Schalterrätseln und Geheimtüren, die Euch wesentlich zahlreicher begegnen, als irgendwelche Feinde.

Meist lauft Ihr mit Orphen vorweg, während Eure Begleiter in sicherem Abstand folgen, immer wieder muss aber auch kurzzeitig die Kontrolle über einen der Mitstreiter übernommen werden, sei es bloss aus dramaturgischen Gründen, oder weil Held Orphen tatsächlich höchstselbst irgendwo in der Falle sitzt. Und Fallen gibt es auf "Chaos Island" viele, tatsächlich sind sie während weiter Teile Eurer Erkundungsgänge Euer Hauptgegner. Auch wenn meisst nur wenig Gefahr für die Lebenskraft der Helden besteht, da überall Schatztruhen mit stärkendem Inhalt herumstehen, solltet Ihr dennoch stets wachsam bleiben, denn manche Falle kostet umso mehr Lebenskraft. Geht diese zu Ende, ist das Spiel unweigerlich vorbei und lediglich der letzte gespeicherte Spielstand kann Euch zumindest annähernd wieder an den Ort des Malheurs bringen. Denn gespeichert werden darf nur nach Aufforderung an bestimmten Stellen des Spiels. Immerhin ist in den seltensten Fällen die Steuerung verantwortlich, denn die ist durchdacht und gut gelungen. Lediglich die automatische Kamera kommt oft nicht schnell genug mit und muss wieder und wieder manuell justiert werden.

Begegnen Euch nach einiger Zeit dann doch endlich mal Feinde, schaltet das Spiel, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, in einen speziellen Kampfmodus um. Allein oder von den Mitstreitern flankiert steht Ihr unbeweglich dem Feind gegenüber und versucht durch geschickte Kombination von Projektilangriffen (z.B. Feuerbälle), Elementarangriffen (alle Zauber), Schwertangriff und Abwehrschild die Gegner niederzuringen. Am wirkungsvollsten und im Falle der Zauber auch optisch am eindrucksvollsten ist es, wenn die Attacken vorher per Knopfdruck aufgeladen werden. Kassiert Euer Kämpfer in dieser Zeit jedoch selbst einen Treffer, war die Mühe vergebens. Eure Gefährten kämpfen selbständig, durch geschicktes Timing Eurer Angriffe lassen sich aber auch wirkungsvolle Kooperationsangriffe starten.

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