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Operation Flashpoint: Resistance – Neues Interview


1 Bilder Operation Flashpoint: Resistance – Neues Interview
Der taktische Egoshooter Operation Flashpoint konnte im vergangenen Jahr viele Fans des Genres überzeugen und vor einiger Zeit wurde schließlich wie nicht anders zu erwarten eine neue Erweiterung angekündigt. In einem ausführlichen Interview bei Action Vault werden verschiedene Themen wie etwa die Neuerungen, die Waffen, die Gegner und die Hintergrundgeschichte angesprochen.
In „Operation Flashpoint: Resistance“ schlüpft man in die Rolle des erfahrenen Ex-Special Forces-Soldaten Victor Troska, der sich eigentlich auf seiner Heimatinsel Nogova zur Ruhe setzen wollte. Doch dieses friedliche Eiland wird dummerweise von sowjetischen Truppen eingenommen und Victor wird mehr oder weniger unfreiwillig zum Anführer der Widerstandkämpfer, die diese bösen Invasoren vertreiben wollen. In Resistance sollen vor allem drei Bereiche im Vergleich zum Vorgänger verbessert werden. So wollen die Entwickler jetzt auf der einen Seite noch mehr aus der Engine herausholen und die Grafik soll detaillierter sein. Darüber hinaus gibt es zahlreiche neue Gameplay-Elemente sowie einen deutlich verbesserten Netzwerk-Code. Das Singleplayer-Erlebnis soll etwas tiefgründiger sein und man kann zum Beispiel Charaktere oder Ausrüstungsgegenstände von einer Mission in die nächste übertragen. Die Story ist komplett neu, aber es gibt durchaus einige Verbindungen zum Szenario des Hauptprogramms. Resistance beginnt einige Jahre vor der Kampagne im eigentlichen Spiel und man gehört wie gesagt zur einer Widerstandgruppe. Der Spieler ist dabei grundsätzlich der Anführer der Armee und man muss deshalb oft die passenden Strategien auswählen. Dadurch hat man mehr Entscheidungsmöglichkeiten und Freiräume als bisher. Für Leute denen solche komplexen Einsätze zu kompliziert sind werden auch noch verschiedene einzelne Missionen geboten, die etwas geradliniger sind. Dabei geht es dann eher um die reine Action. Die Insel auf der das Spiel angesiedelt ist soll sehr groß sein und die einzelnen Gebiete sind äußerst abwechslungsreich. Man bekommt unter anderem kleine Dörfer, riesige Städte, eine mittelalterliche Schlossruine, eine Fabrik, hohe Berge, Wüsten sowie dichte Wälder zu sehen und die verschiedenen Elemente wie etwa Häuser, Bäume und Straßen sind komplett neu. Die Insel ist nicht in einzelne Levels aufgeteilt und man kann deshalb jederzeit sämtliche Orte erreichen. Anders als in der früheren Kampagne kontrolliert man diesmal im gesamten Spiel nur einen Helden (also den bereits erwähnten Victor). In Resistance kann man alle Waffen finden, die im eigentlichen Spiel sowie den bisher veröffentlichten kostenlosen Addons enthalten waren. Und dazu kommen natürlich auch noch einige neue Exemplare. Alle Modelle wurden dabei so gut wie möglich real existierenden Waffen nachempfunden. Man kämpft gegen die Rote Armee und diese bösen Feinde setzen nicht nur normale Soldaten sondern auch Hubschrauber und Panzer ein. Manche der Einheiten waren nicht in Operation Flashpoint zu finden. Die meiste Zeit über kämpft man gegen Feinde, die den eigenen Leuten zahlenmäßig und auch was die Ausrüstung betrifft überlegen sind. Durch stures Ballern kommt man deshalb nicht ans Ziel und man muss zum Beispiel Hinterhalte und Fallen nutzen oder feindliche Panzer stehlen. Man hat jeweils verschiedene Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung und im Text wird auch ein Beispiel genannt.
Das Verhalten des Spielers beeinflusst außerdem den weiteren Verlauf der Geschichte. Wenn man zum Beispiel unschuldige Geiseln im Stich lässt wird man dadurch unbeliebt und die Missionen werden schwerer. Das Addon wird wie das eigentliche Spiel von einem tschechischen Team namens Bohemia Interactive entwickelt. Im Text werden dann noch ein paar andere Themen wie etwa die Grafik, die Hardware-Vorrausetzungen und die Mod-Community angesprochen. Operation Flashpoint: Resistance soll wenn alles klappt im Juni erscheinen.

Ceilans Meinung:
Die Kampagne scheint ja ziemlich spannend zu sein und die Operation Flashpoint-Fans dürfen sich wohl auf ein wirklich gelungenes Addon freuen. Der Beschreibung nach zu urteilen wird zumindest sehr viel geboten und am interessantesten finde ich die Sache mit den unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten. Vor allem weil man so den weiteren Spielverlauf beeinflussen kann. Die Beispiele aus dem Interview hören sich recht vielversprechend an. Resistance wird wohl viele zufriedene Käufer finden, wobei ich nicht dazugehören werde ;) Das liegt aber nicht an der Qualität der Erweiterung sondern einfach daran dass ich mit solchen Spiele nicht viel anfangen kann.

Quelle: actionvault.ign.com

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