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Operation Flashpoint Gold Edition: Vieleicht eine zu realistische - Leser-Test von feuergolem


1 Bilder Operation Flashpoint Gold Edition: Vieleicht eine zu realistische - Leser-Test von feuergolem
Bohemia Interactive hat mit Operation Flashpoint, dem Kriegsspiel Genre eine neue Sparte geschaffen.
Das Spiel hat sowohl Ego Shooter Elemente, Strategie-Elemente sowie Rollenspiel Eigenschaften:

Eines vorweg, Operation Flashpoint ist kein Spiel für die breite Masse. Wer einfach etwas Spass und Unterhaltung sucht,
wird von Operation Flashpoint enttäuscht sein. Auch Fans von klassischen First-Person-Shootern müssen keineswegs
von diesem Spiel begeistert sein. Bohemia Interactive hat mit dem Kriegsspiel eine neue Art von Shooter geschaffen,
für welche es sicher bald viele neue Fans geben wird. Vergleichbar ist das Spiel höchstens mit
Delta Force und erinnert phasenweise an Counter Strike.

Glasnost und Perestroika:

Die Geschichte von Operation Flashpoint spielt in der Vergangenheit,
genauer vor 16 Jahren ab. Michail Gorbatschov möchte in der Sowejetunion tiefgreifende politische,
wirtschaftliche und gesellschaftliche Reformen durchführen. Schlagworte wie Glasnost und Perestroika kommen auf.
Viele eingefleischte Kommunisten sind jedoch nicht allzu begeistert von Gorbatschovs Politik.
General Gumo, Kommandant der Insel Kolgujev, denkt genauso und beginnt mit seinen Truppen zu revoltieren.
In der Nähe dieses Konfliktherdes befindet sich der geheime NATO-Stützpunkt Maldon,
wo du als Infanterist Armstrong plötzlich mitten im Geschehen ist...

Der Krieg beginnt:

Während des ganzen Spiels bist du Teil eines grossen Ganzen.
Du wirst mit der Zeit zwar befördert und bekommst die Kontrolle über ein ganzes Team mit vielen Infanteristen,
einem Panzer und Hubschrauber, aber du bist nicht die allmächtige Hauptperson,
wie das in den meisten anderen Spielen der Fall bist. So startest als ganz gewöhnlicher Fusssoldat.
Nachdem du durch einen Trainingsparcours gejagt wurdest, geht es auch schon an den ersten richtigen Einsatz.
Viele Dialoge und gescriptete Videosequenzen decken nach und nach die Machenschaften des Feindes auf.
In der ersten Mission hast du im Grunde keine Ahnung, um was es überhaupt geht.
Wie ein richtiger Soldat folgst du einfach brav deinem Anführer.
Irgendwann siehst du ein paar Feinde und versuchst diese abzuschiessen,
wobei du aber sehr schnell deinen Mangel an Treffsicherheit am eigenen Leib zu spüren bekommst.


Auf Achse:

Schon bald wirst du zum Fahrer ernannt und darfst mit einem Truppentransporter dein Team in den Einsatz fahren.
Die ersten Spielstunden von Operation Flashpoint sind eher langweilig. Du fühlst dich zwar wie ein Soldat im Krieg,
aber irgendwie macht das keinen Spass. Es dauert lange, bis das Spiel endlich Gestalt annimmt.
Doch mit der Zeit bekommst du immer mehr Möglichkeiten.
Schliesslich steuerst du eine ganze Einheit und bist allein für den Ablauf ganzer Missionen verantwortlich.
Du musst deinen Soldaten und Fahrzeugen Befehle erteilen, Strategien erarbeiten und dafür sorgen,
dass deine Jungs wieder Heil nach Hause kommen.
Neben Armstrong schlüpfst du zwischendurch auch mal in die Rollen anderer US-Soldaten, Piloten oder Panzerfahrer.

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