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Operation Flashpoint Gold Edition: Ego Shooter im Kriegsszenario - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder Operation Flashpoint Gold Edition: Ego Shooter im Kriegsszenario - Leser-Test von vollpropeller
Wir schreiben das Jahr 1985. Heute ist der 02 Mai. Nachrichten besagen, dass auf der Insel Everon, welche zum neutralen Staat Malden gehört, sowjetische Truppen gesichtet wurden. Die russische Regierung hingegen streitet alle Vorwürfe ab. In Kreisen der Nato vermutet man zuerst einen Putsch gegen Gorbatschow. Panzer rollen, Kampfhubschrauber zeichnen den Himmel, Schüsse fallen. Willkommen beim 3D Kriegs-Shooter Operation Flashpoint.
Sie hören auf den Namen David Armstrong, und sollen nun etwas Klarheit in die Sache bringen. Ihre Aufgabe: Befreien Sie den Inselstaat Malden.

Das Spiel:

Zu Beginn der Kampagne gehorchen Sie als kleiner Fußsoldat stets den Befehlen Ihres Offiziers. Im späteren Verlauf werden Sie zum Lieutnant befördert, und haben eigene Befehlsgewalt. Sie sind jedoch nicht die ganze Zeit als Armstrong unterwegs, so dass Sie auch mal in die Haut des Commanders Robert Hammer schlüpfen, und mit Panzern in die Schlacht ziehen. Armstrongt bleibt trotzdem die Hauptfigur.
Insgesamt haben Sie mindestens 40 Missionen zu erledigen. In vielen Einsätzen gibt es jedoch mehrere weitere Wege. Welchen Sie inzuschlagen haben, hängt von der Leistung ab. So hängt diese zum Beispiel davon ab, wieviele Kameraden in einer Mission ihr Leben lassen mussten. Sozusagen können die Nebenmissionen als Lohn für gute Haupteinsätze angesehen werden.
Bevor es in einer Mission zur Sache geht, werden Sie durch eine schriftliche Mittleilung über Ihren Auftrag informiert. Wie Sie schliesslich zum Ziel gelangen, ist völlig Ihnen überlassen. Ob Sie weite Strecken laufen, oder mit einem geklauten Fahrzeug fahren, ob Sie alle Gegner töten, obwohl Sie nur etwas in die Luft sprengen sollen, Sie haben stets Ihre Freiheiten.
Sie haben die Möglichkeit Ihrer Spielfigur entweder von hinten über die Schulter zu schauen, oder in gewohnter Ego Shooter Perspektive durchs Land zu ziehen. Die bereitgestellte Ausrüstung die Sie mitführen hängt ganz von der zu erledigende Mission ab. So reicht ihr Waffensortiment von einer M16 bis hin zur gewaltigen M60. Granaten dürfen natürlich nicht fehlen. Bei Nachteinsätzen hilft Ihnen ein schallgedämpftes Gewehr der Marke Heckler & Koch, sowie ein Restlichtverstärker weiter. Doch auch hier haben Sie Freiheiten. Kurz zum Munitionsdepot gehn, und die Ware einfach umtauschen. Auch von gefallenen Gegnern können Sie die überall bekannte AK 47 sowie Munition ergattern.
Sollte Sie mal nicht zu Fuß, sondern mit einem Vehicle unterwegs sein, hockt am Steuer meist ein anderer Soldat, und kutschiert Sie mit Ihren Mannen durchs Terrain. Doch Sie sitzen auch mal selber am Steuer eines Panzers, Geländewagens, oder gar Hubschraubers. Auch die Vehicle lassen sich aus zwei verschiedenen Ansichten heraus steuern.


Auf Distanz wirkt die Grafik wunderschön. Die Farben spielen regelrecht miteinander, und erzeugen den richtigen Flaire. Betrachtet man die Sache jedoch aus der Nähe fallen die schwachen Details auf. Grobe Texturen, wenig Detailfülle, vor allem bei den Pflanzen. Mittem im Gefecht, vergisst man dieses Manko aber schnell. Die oft riesigen Karten werden direkt in den Speicher geladen, so dass es nicht zu störend langen Ladezeiten kommt. Damit Sie sich nicht verirren, sind Sie im Besitz eines Kompass.
Sobald Sie in die Rolle des Lieutnant schlüpfen, teilen Sie natürlich kräftig Befehle aus, welche auch stets ausgeführt werden. Damit Sie nicht den strategischen Überglick verlieren, hilft Ihnen eine extra Strategie-Ansicht weiter.

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