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Onimusha 2: Samurai's Destiny im Gamezone-Test


1 Bilder Onimusha 2: Samurai's Destiny im Gamezone-Test

Das Dämonenmetzeln geht in die zweite Runde!

Der Held des Spiels, Yagyu Jubei, kehrt in sein Heimatdorf zurück und findet dieses zu seinem Entsetzen völlig zerstört vor. Hier müssen sich unmenschliche Szenen abgespielt haben. Kurze Zeit später erfährt er, dass Nobunaga Oda, der böse Warlord, der uns Spielern schon aus dem ersten Teil bekannt ist, für diese schreckliche Tat verantwortlich ist. So macht sich Yagyu Jubei auf den Weg um sein Dorf zu rächen.

Onimusha stimmt uns mit einem wunderschönen Intro ein, dass zwar nicht ganz an die Klasse des Intros aus dem ersten Teil herankommt, aber immer noch ein echter Augenschmaus ist. Direkt danach werden uns die vier Helden des Spiels in fantastisch gerenderten Sequenzen vorgestellt, die man so noch nicht gesehen hat. Die Grafik spielt genau wie beim Vorgänger auf gezeichneten Hintergründen auf denen unsere Figuren in 3D agieren. Diese Technik wird zwar schon seit Resident Evil 1 verwendet, ist aber immer noch sehr schön anzusehen, da sich Capcom diesmal bei den Hintergründen besonders viel Mühe gegeben hat. Aufsteigender Nebel oder bewegtes Wasser lassen die einzelnen Szenen sehr lebendig wirken. Die einzelnen Charaktere sind sehr detailliert gestaltet und gerade die Gesichter und die Kleidung ist noch mal um einiges verbessert worden.

Der Sound ist wunderschön gemacht und bietet japanische Spährenklänge die sehr gut zur packenden Story passen. Das Spiel beginnt noch vor dem Intro mit einem Musikvideo von "Russian Roulette " das Lied, welches für die Trailer von Onimusha 2 verwendet wurde. Neben dem Video finden wir auch ein "Special Features" Menü welches uns ein Making-Of, diverse Filme aus Onimusha 1 & 2, und eine Art-Gallery bietet.

Spielerisch ist Onimusha 2 seinem Vorgänger treu geblieben. Durch vermöbeln von bösen Dämonen, bekommen wir unterschiedlichfarbige Seelen, welche wir mit einem speziellen Handschuh aufsaugen können. Diese bringen uns entweder Lebensenergie oder Magie zurück, oder können später dazu verwendet werden unsere Waffen auszubauen. Diesmal ist es auch möglich einzelnen Rüstungsteile mit den gesammelten Seelen aufzuleveln. Wenn wir, ähnlich wie bei Genma Onimusha für die X-Box, fünf spezielle Seelen aufgesammelt haben, verwandeln wir uns für kurze Zeit in eine Art Super-Kämpfer, welcher unbesiegbar ist und auch noch schießen kann. Sehr praktisch bei schwierigen Endgegnern.

Onimusha 2 wirkt um einiges lebendiger. In den Dörfern können wir Häuser betreten, überall laufen Dorfbewohner herum und wir können diese sogar ansprechen. Auch gibt es nun viel mehr Items, welche entweder aufgesammelt, oder in einem Shop gekauft werden können. Das nötige Gold bekommen wir ebenfalls von erledigten Gegnern.

Wir haben diesmal auch 4 unterschiedliche Mitstreiter, welche uns im Kampf gegen die Dämonenhorden unterstützen. Die verschiedenen Charaktere hat man diesmal auch mit einer großen Portion Hintergrundstory ausgestattet, somit entwickelt man schon nach kurzer Zeit eine enge Beziehung mit den Helden des Spiels.

Die Steuerung ist ebenfalls wie gehabt, wir haben nur das D-Pad zur Bewegung unseres Kämpfers, die Analogsticks werden nicht verwendet. Unser Held erlernt mit der Zeit auch ein paar Spezialangriffe, welche ähnlich wie bei Prügelspielen durch Tastenkombinationen ausgeführt werden können. Dennoch ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig und öfters auch schuld daran, dass wir ungewollt einen feindlichen Treffer einstecken müssen.

  • - GreenAcid"-"
  • Der zweite Teil von Onimusha überzeugt durch wunderschöne Grafik und sehr packender Story. Da die Charaktere viel mehr ausgearbeitet wurden ist die Atmosphäre des Spiels noch dichter geworden. Auch die anderen neuen Features des Spiels haben es nur noch besser gemacht. Ein echter Pflichtkauf für Capcom-Fans und solche die es werden wollen!
Onimusha 2: Samurai's Destiny (PS2)
  • Singleplayer
  • 8,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 9/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 9/10 
Pro & Contra
perfekte PAL-Anpassung: 50/60Hz Modus und die Möglichkeit den Bildschirm zu verschieben
Danke Capcom!
keine Steuerung per Analogstick möglich
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