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Off-Road Wide Open im Gamezone-Test


1 Bilder Off-Road Wide Open im Gamezone-Test

"Off-Road Wide Open" aus dem Hause Infogrames ist keine Rally-Simulation wie Rallisport Challenge sondern ein reiner Arcade-Renner. Dies erkennt man nicht nur an der Steuerung, sondern auch an den drei verfügbaren Rennmodi, die da wären das Kontrollpunktrennen, wohinter sich die altbekannten Checkpoints verstecken die in vorgegebener Zeit durchfahren werden müssen, das Blitzrennen, welches nach dem gleichen Prinzip funktioniert allerdings Querfeldein, und das Jagdrennen, welches ebenfalls zu durchfahrende Checkpoints beinhaltet, die können dieses mal aber in beliebiger Reihenfolge abgefahren werden.

Das Gameplay splittet sich in das Einzelrennen, das Karriererennen, das Stadionrennen und den Multiplayer-Mode auf. Im Einzelrennen können erwartungsgemäß alle freigeschalteten Strecken befahren werden, das Karriererennen entspricht einer Meisterschaft in der zur Belohnung neue Strecken und Autos freigeschaltet werden, ebenso das Stadionrennen, mit dem Unterschied, dass die Strecken in Stadien angesiedelt sind. Der Multiplayer-Mode bietet lediglich ein Einzelrennen für bis zu vier Spieler und das "King of the Hill" Spiel, welches allerdings nur zu zweit oder zu viert funktioniert.
An Örtlichkeiten stehen uns Moab in Uta, der Yosemite Nationalpark und Hawaii zu Beginn mit jeweils drei Strecken zur Auswahl. Im Laufe des Spieles folgen noch über sieben weitere Pro Austragungsort.

Die Fahrzeuge machen durch die Bank einen recht bulligen Eindruck und steuern sich auch so, wobei sich jedes seine charakteristischen Eigenschaften bewahrt. Eignet sich der eine Wagen besonders für steile Kletterpartien ist ein anderer wesentlich schneller etc. Die Steuerung der Autos ist, wie bereits erwähnt, sehr arcadelastig und hat mit einer Simulation nicht viel gemein, ebenso die restliche Physik der Boliden. So macht es schon einen gewaltigen Eindruck wenn man den Geländewagen mehrere hundert Meter über eine Klippe hinabspringen lässt, dass er dies jedoch ohne Schaden übersteht dürfte jedem Simulations-Freak die Haare zu Berge stehen lassen. Spaß macht es trotzdem.

Die Grafik wird einer Xbox leider nicht gerecht, fast hat man den Eindruck als wurde hier einfach die PS2-Version konvertiert. Besonders störend fällt das späte aufbauen der Texturen auf, was technisch sicher nicht nötig war, da die Sicht in diesem Game auch nicht besonders weit reicht und die Hardware-Power vorhanden wäre. Auch wirken die Pisten durch die Bank etwas Langweilig, fast so als hätte man an der Texturanzahl gespart.

Die Soundkulisse gibt sich alle Mühe möglichst aggressiv zu wirken. Die Motorengeräusche klingen hart und rau, müssen aber erst im Option-Menü lauter gedreht werden, da sie ansonsten im Heavy-Metal Soundtrack untergehen. Die Umwelt hingegen gibt kaum Geräusche von sich, bis auf das leise Rauschen der Brandungswellen zum Beispiel.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Off-Road Wide Open" ist ein Arcade-Racer ohne Innovation. Dies versucht das Game durch die relativ hohe Anzahl an Strecken und Autos auszugleichen. So kann es durchaus für einige Zeit motivieren, noch dazu wo wegen der einfachen Steuerung der Einstieg recht leicht fällt. Wer allerdings eine Rally-Simulation sucht und vielleicht auch noch an seinen Autos herumbasteln will, der sollte lieber zu Rallisport Challenge greifen. Ansonsten ist "Off-Road Wide Open" ein anspruchsloser Rally-Racer mit sichtbaren grafischen Schwächen die einer Xbox nicht besonders gut zu Gesicht stehen.
Off-Road Wide Open (XB)
  • Singleplayer
  • 5,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 5/10 
Pro & Contra
Viele Pisten
viele Autos
Langweilige Grafik
wenige Spielvariationen
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