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Oddworld: Munch's Odyssee - Einfach nur krass! - Leser-Test von Stübli


1 Bilder Oddworld: Munch's Odyssee - Einfach nur krass! - Leser-Test von Stübli
Schon allein der optische Aspekt der beiden Helden Munch und Abe macht vom ersten Augenblick an klar, daß man hier kein "normales" Spiel in den Händen hält. Solch eine Vielfalt und Einfallsreichtum der Programmierer muß einfach mit einem Kauf belohnt werden. Das Oddworld Universum verbirgt tausende Überraschungen und Entdeckungen. Schon allein Abe's eigenartiger Gang bürgt für so manchen Lacher. Die Anatomien der verschiedenen Wesen, die hier rum wuseln, hüpfen, schwimmen, fliegen ist wirklich außerordentlich gelungen.

Beim Einführen der DVD schürt eine wirklich wundervolle Einführung was bisher geschah die Lust doch endlich loszulegen. Man sollte sich die Zeit wirklich nehmen, die diese drei Intros benötigen. Es sind wahre Meisterwerke digitaler Filmkunst.

Bei „Oddworld: Munch’s Oddysee“ handelt es sich um den zweiten Tel einer fünfteiligen Serie, der nahtlos an dem ersten Teil „Oddworld: Abe’s Odysee“ und der außerordentlich erschienenen Folge "Abes Exodus" anknüpft.
Ich habe von den beiden Teilen noch kein Spiel angerührt und war eigentlich in Erwartung ein Jump 'n Run der besonderen Art zu erwerben. Doch damit habe ich mich wohl getäuscht. Munch's Odysee ist kein gewöhnliches Spiel, in dem man über Minen hüpft, über schmale Grate wandert oder andere Schwierigkeiten meistert. Nein, es gilt viele Rätsel zu lösen. So einfach wie es in den ersten zwei Levels ist, durch die wunderschöne Grafik zu laufen wird es einem in den weiteren Levels wirklich nicht gemacht.

Die Mydokons sind aufgrund von süchtigmachenden Getränken von der Industrie zu Sklaven geknechtet und werden zur Arbeit gezwungen. Sie, und die niedlichen Fuzzles, gilt es zu befreien und einen trotteligen Glukkon mit den Namen Lulu reich zu machen, damit er den Untergang der Industrie einleitet. In der Rolle von Munch und von Abe geht’s durch die wunderbar gestaltete Landschaft. Munch, und vor allem Abe, redet mit seinen Artgenossen auf eine herrlich lustige Art und animiert sie so mit mit ihm mitzukommen. Im Laufe des Spieles kann es zu regelrechten Völkerwanderungen kommen uns ich mußte mir schon so manches Grinsen verkneifen, wenn man bis zu dreißig Leutchen hinter sich her hat.
Immer wieder wird man in neuen Feinheiten des Spiels eingewiesen und man ist gut bedient immer wieder mit Quicksave den Spielstand zu sichern, denn nicht immer schlägt man sofort die richtige Lösung ein und muß das Level von neuem starten.
Ohne Teamarbeit von Munch und Abe kann man aber kaum ein Level lösen. Per Knopfdruck kann man zwischen den beiden Charakteren wechseln um von den verschiedenen Eigenschaften zu profitieren. Während Munch sich am Land eher unbeholfen fortbewegt und auf Abe angewiesen ist, bewegt er sich im Wasser wie ein Fisch.

In fortgeschrittenen Levels erhält man immer wieder Power Up's aus Getränkeautomaten, die mitten in der Landschaft stehen. Sei es unsichtbar, höher hüpfen oder schneller laufen (mit Espresso!!!!!)

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