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Oddworld: Abe's Oddysee - Schlachthof mal anders - Leser-Test von Van_Helsing


1 Bilder Oddworld: Abe's Oddysee - Schlachthof mal anders - Leser-Test von Van_Helsing
Gefesselt und über einer unheimlichen Öffnung hängend in einer Gefängniszelle auf Rupture Farms, der schreckliche Schlachthof von Oddworld, geführt von dem obermiesen Molluck dem Glukken... Banges Warten für den Gefesselten auf das Verhör durch den Glukken, denn der Gefesselte hat etwas schreckliches angestellt .... (Schrecklich für wen?!? ;))
Die Rede ist hier von Abe; einem ungehobelten aber glücklichen Putzknecht auf eben dieser Rupture Farm und dem Stamme der Mudokons angehörig. Er hat etwas schlimmes verbrochen und er wartet auf das Verhör...
So beginnt „Oddworld – Abe’s Oddysee“; das Game, das eigentlich zu Beginn schon abgeschlossen ist! Klingt verwirrend? Ist aber nicht so ... Oddworld spielt in der bereits geschehenen Vergangenheit und letztlich ist das Geschick und Vorgehen beim spielen selber entscheidend, ob es mit Abe doch noch ein gutes Ende nehmen kann oder nicht!
Grundlage der Story ist die, das eben Molluck mit fiesen Geschäftspartnern eine Firma gegründet hat, welche die letzte Chance Gewinne zu erwirtschaften, genutzt hat. Und um diese Gewinne zu nutzen, werden alle Lebewesen in Oddworld zu Futter verarbeitet – egal ob Meeches, Scrabs, Paramites oder aber die niedlichen Mudokons, zu denen Abe gehört.
Das Spiel beginnt, in dem sich Abe daran erinnert, wie er von Ruputre Farms geflohen ist, bzw. eine Möglichkeit zur Flucht genutzt hat. Nachdem Abe die Farm verlassen hat, erfährt er mehr über seine wahre Bestimmung. Neben der Tatsache, das Abe seine Kumpels zu retten hat, muß er sich auch in Geistertempeln bewähren, die Gewalt von Bigface überstehen, geheime Bewegungen lernen, Monster überlisten oder aber sich selber in eines verwandeln ... Außerdem sieht er sich immer wieder den gemeinen Sligs gegenüber; Soldaten, die für Mullock arbeiten und Befehl haben auf alle Flüchtlinge und Ungehorsame zu schießen. Die Sligs sind aber recht dumme Kreaturen und so sollte es ein leichtes sein, sie zu überwältigen – auch ohne Waffen!! Tja, und dann gibt es noch Bereiche, die „elektronisch überwacht“ werden; welche sich aber auch mit List und Tücke gut bewältigen lassen. Darüber hinaus birgt jeder Spielabschnitt wenigstens ein Geheimnis sowie geheime Bereiche (und vielleicht auch versteckte Mudukons ?!?! ;)), die in jedem Fall gefunden werden wollen, damit Abe vielleicht doch Glück hat und ein gutes Ende erfährt. Aber nicht nur das: sämtliche Handlungen, bzw. nicht ausgeführte Handlungen haben Einfluß auf den weiteren Spielverlauf und vor allem auch darauf, ob und wie die Kumpels von Abe auf ihn reagieren! In so fern ist „Vorsicht“ und überlegtes Handeln geboten, denn sonst kann es für Abe ganz schnell im Fiasko enden.
Freunde wird Abe während des Spiels nicht viele finden! Lediglich das Elum wird ihm als Reittier ab einer gewissen Passage zur Verfügung stehen und er wird im Zuge der Geschichte auf die Mudukon-Ureinwohner treffen. Ansonsten ist er ganz auf sich gestellt und muß sich auf sein Geschick und seine Fähigkeiten verlassen. Erwähnen sollte man vielleicht noch, das Abe schleichen kann (an vielen Stellen unumgänglich) und das er vor allem „chanten“ kann. Das bedeutet, er nimmt seine Gegner geistig in Besitz und man steuert dann diese Figuren... Aber aufpassen: es geht nicht bei allen Gegner und nicht an jeder Stelle!!!

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