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No One Lives Forever 2 – Neues Interview


1 Bilder No One Lives Forever 2 – Neues Interview
Der Egoshooter No One Lives Forever wurde von sämtlichen Spielezeitschriften und anderen Fachleuten gelobt, aber was die Verkaufszahlen betrifft war das Spiel leider kein besonders großer Erfolg. In diesem Jahr soll der offizielle Nachfolger erscheinen und zahlreiche Verbesserungen werden, wenn es nach den Entwicklern geht, dafür sorgen dass diesmal deutlich mehr Actionfans zugreifen. Die Leute von Actiontrip haben gerade mehrere Mitglieder des Entwicklerteams interviewt und dabei wurden einige interessante Fragen zu wichtigen Themen wie etwa den technischen Verbesserungen, der künstlichen Intelligenz und dem Multiplayerbereich beantwortet. Wie im Vorgänger steuert man bekanntlich auch im zweiten Teil die attraktive Geheimagentin Cate Archer und das Spiel ist in den 60er Jahren angesiedelt was man allein schon an den seltsamen Klamotten der Charaktere aber vor allem auch an den grundsätzlichen Themen erkennt.
In NOLF 2 kommt die neuste Version von Monoliths LithTech-Engine zum Einsatz (auf der selben Technologie basiert auch Alien vs. Predator 2) und diese neue Variante mit dem Namen „Jupiter“ ermöglicht einige interessante Verbesserungen. So sollen die Umgebungen jetzt angeblich dreißig mal so viele Details enthalten wie im Vorgänger und die Entwickler haben ein neues Partikelsystem eingebaut, so dass zum Beispiel Schnee, Explosionen und Flammen realistischer wirken. Darüber hinaus gibt es weichere Übergänge zwischen den einzelnen Texturen und einige weitere Features, die im Text genannt werden. Die Animationen der Charaktere sollen abwechslungsreicher sein und sie können zum Beispiel Bewegungen mit den Augen verfolgen. Darüber hinaus wird jetzt ein neues System verwendet um die Figuren lippensynchron sprechen zu lassen. Dank einer neuen Kompressionsmethode sind die Modelle kleiner und die Ladezeiten werden verkürzt. Wasser wird in NOLF 2 eine wichtige Rolle spielen und es soll deshalb ganz besonders überzeugend aussehen. Mehr wird aber noch nicht verraten.
Die Heldin selbst wird im neuen Spiel noch deutlich besser aussehen als im ersten Teil und sie hat zum Beispiel verschiedene Outfits für die unterschiedlichen exotischen Schauplätze. Sie besteht außerdem aus mehr Polygonen und Cate sieht dadurch lebensechter aus. Man kann viele kleine Details entdecken. Als Beispiel werden die Augenlider genannt die deutlich zu erkennen sind wenn die Heldin blinzelt. Generell soll der Gesichtsausdruck (unter anderem auch durch die passenden Lippenbewegungen beim Sprechen) sehr überzeugend wirken.
In der Story geht es um ein mysteriöses Projekt der Sowjets, durch das möglicherweise der dritte Weltkrieg ausgelöst werden könnte. Das Ganze soll ein wenig an die Kubakrise und verschiedene alte Filme erinnern. Die Geschichte wird abwechslungsreicher sein als im Vorgänger und man bekommt ab und zu ziemlich düstere und beängstigende Ereignisse zu sehen.
Was die Waffen betrifft wurden einige weniger interessante Modelle entfernt und man kann dafür mehr Items entdecken, die besser zu einer Superagentin aus den 60er Jahren passen.
Die Charaktere im Spiel sollen sich besonders realistisch verhalten und die Verhaltensweisen sind nicht festgelegt. Sie orientieren sich an der jeweiligen Situation und suchen dann die geeignete Reaktion aus. Ein Gegner der sich völlig sicher fühlt macht so beispielweise ein Nickerchen oder er geht aufs Klo. Wenn die Heldin entdeckt wird gibt es auch wieder viele verschiedene Möglichkeiten, je nachdem wie man selbst vorgeht (man kann zum Beispiel vorsichtig herumschleichen oder wild herumballern).
Im Multiplayerbereich gibt es einen kooperative Modus, weil die Entwickler des Meinung sind dass diese Variante besonders gut zu NOLF 2 passt. Auf dem Markt gibt es zur Zeit unzählige Egoshooter die sich auf wettkampfbasierte Multiplayermodes konzentrieren, während es eigentlich kein Agentenspiel mit einem kooperativen Mehrspielermodus gibt. Drüber hinaus ist das Singleplayer-Abenteuer in diesem Spiel sehr wichtig, was in dieser Variante ebenfalls deutlich wird. Die Spieler werden ungefähr zwanzig Stunden brauchen um ans Ziel zu kommen, aber man kann das im Moment noch nicht richtig abschätzen. Der erste Teil war am Ende angeblich auch deutlich umfangreicher als ursprünglich geplant.
Im Text wird dann noch eines der interessanten Hilfsmittel aus dem Spiel beschrieben. Dabei handelt es sich um die so genannte „Angry Kitty Proximity Mine“. Das Ganze sieht aus wie eine niedliche Katze, die friedlich herumsitzt aber wenn ein Gegner nah genug herankommt wir deutlich dass es eben doch keine normale Katze ist. Denn die Angry Kitty miaut, springt den Feind an und explodiert. Im Spiel findet man noch unzählige weitere verrückte Extras und nützliche Items wie etwa Sprengstoff. In NOLF 2 können außerdem auch wieder Fahrzeuge gesteuert werden. Das Spiel hat gerade den Alphastatus erreicht und wenn weiterhin alles klappt soll es am Ende des Jahres erscheinen.

Ceilans Meinung:
Die Idee mit der explosiven Katze ist wirklich interessant :) Solche Hilfsmittel bringen bestimmt viel Abwechslung ins Spiel. Grundsätzlich ist das 60er Jahre-Szenario nicht unbedingt mein Fall aber die typischen James Bond-Gadgets sind natürlich ganz nett. Ich weiß nicht warum der erste Teil bei den Spieler nicht so gut ankam, aber ich denke schon dass Egoshooterfans den Nachfolger im Auge behalten sollen. Der Beschreibung nach zu urteilen ist NOLF 2 jedenfalls nicht uninteressant und was die Grafik betrifft wird wohl einiges geboten. Die Screenshots die als Illustrationen zum Text gezeigt werden sind wohl schon älter, aber die Bilder sehen ganz nett aus.

Quelle: www.actiontrip.com

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