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No Fear Downhill Mountain Biking: Hals- und Beinbruch - Leser-Test von pineline


1 Bilder No Fear Downhill Mountain Biking: Hals- und Beinbruch  - Leser-Test von pineline
Endlich ist wieder einmal ein Videospiel aus meinem Lieblingsgenre an der Reihe, denn "No Fear Downhill Mountain Biking" ist ein Spiel, welches sich mit einer Funsportart beschäftigt, in diesem Fall eben dem Mountain-Biking. In diesem Rennspiel wird nach kurzer Zeit deutlich, was der Titel genau mit "No Fear" (keine Angst) meint, denn die Strecken erfordern mehr als nur einmal extrem halsbrecherische Stunts. Überhaupt war der Spielverlauf zumindest zum damaligen Zeitpunkt Anfang des Jahres 2000 sehr ungewöhnlich, wofür allein schon die erfreulich abwechslungsreichen Kurse sorgen. Denn Ihr rauscht in "No Fear Downhill" mit Eurem Mountain Bike tatsächlich fast schon todesmutig durch die tiefen Wälder Neuseelands, über Schotterpisten im bayrischen Berchtesgaden (welch ein Kontrast), über Gebirgszüge in den Alpen und schlittert ansonsten auch über viele weitere matschige, verschneite oder staubtrockene Pisten in der ganzen Welt, insgesamt existieren neuen verschiedene Gebiete. Dass dabei nicht nur Mut sondern auch fahrerisches Geschick gefragt ist, dürfte auf der Hand liegen, Anfänger werden sich jedenfalls zumindest zu Beginn des Spiels heftig die Zähne an den insgesamt 23 teilweise doch sehr fordernden Rennstrecken ausbeißen. Wer von Euch bis jetzt noch keine Angst bekommen hat, darf auch ruhig weiterlesen, denn zweifellos hat diese Spiel trotz seines Alters durchaus etwas zu bieten, gibt es doch über einige Plus- aber leider auch Negativpunkte zu berichten.

Im Mittelpunkt dieses Mountain-Bike-Raserspiels steht natürlich, wie so üblich, der Meisterschaftsmodus. In diesem Spielmodus gibt es zunächst bestimmte Herausforderungen zu erfüllen, um überhaupt vorankommen zu können. Zunächst ist es erforderlich, den allerersten Kurs dreimal hintereinander zu gewinnen, erst dann schaltet Ihr die nächste Rennstrecke frei. Das fand ich gar nicht einmal so schlecht, denn auch wenn dies auf Dauer etwas nervig sein kann (wenn zum Beispiel beim dritten Mal ein kleines Malheur passiert und Ihr dann wieder praktisch von Null anfangen müsst), spricht dies zumindest auf dem Gebiet der Rennspiel für ein gewisses Maß an Innovation. Was sehr wichtig ist und die ganze Sache nicht gerade uninteressant macht, ist die Tatsache, dass Ihr durch entsprechend gute Leistungen nicht nur weitere Kurse freischaltet, sondern auch bessere Ersatzteile für Euer Bike erspielen könnt. Dies ist später auch bitter nötig, denn die Konkurrenz aus dem CPU-Fahrerlager schläft nicht und bestraft wiederholte Fahrfehler grundsätzlich gnadenlos, so dass Ihr im weiteren Verlauf des Spiels unweigerlich auf ein leistungsstärkeres Bike angewiesen seid, um in den jeweiligen Rennen nicht bei den kleinsten Fehlern schon aussichtslos zurückzufallen. Wie bei beim Mountain-Biking so üblich fahrt Ihr selbstverständlich nicht nur brav über asphaltierte Straßen sondern natürlich auch über unwegsames Gelände, wobei Ihr im wahrsten Sinne des Wortes extreme Berg- und Talfahrten erleben werdet und dies zudem in einem Höllentempo.

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