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Neues zu Nintendo's Card-e-Reader


1 Bilder Neues zu Nintendo's Card-e-Reader
Nachdem Nintendo in Sachen Videogames ja bereits in der Vergangenheit sehr kontaktfreudig war, was diverse Game Boy und Konsolenverbindungen angeht (sowie seinerzeit z.B. Mario Tennis auf dem GBC und Mario Tennis auf dem N64 oder nun Sonic Advance und Sonic auf dem GAMECUBE), so wird man diesen Faktor nun auch noch weiter ausbauen und nicht auf eine "simple" Verbindung zweier Games beschränken.

Der Card-e-Reader aus Japan, der spezielle Sammelkarten als Spiel auf den Game Boy Advance laden kann, indem der Chip dieser Karte eingelesen wird, kommt ja nun am 16. September auch in den USA zu einem Preis von 39,99 US-Dollar auf den Markt. Die Kartenauswahl beschränkt sich allerdings nicht auf die beliebten Pokémons, sondern wird auch Retro-Freunden einiges zu bieten haben, da alte NES-Klassiker wie Donkey Kong Jr. oder Excitebike ebenfalls als Chip-Karte erscheinen werden und das zu sehr günstigen Preisen.
Wie man nun annehmen würde, dürfte es sich bei der japanischen und der amerikanischen Version des Lesegerätes kaum um allzu verschiedene Ausführungen handeln, außer dass sich an der amerikanischen ein zusätzlicher Linkport befindet, um das N-Port Kabel direkt an den Reader zu schließen, aber genau diese Annahme ist falsch!

Denn neben dem zusätzlichen Linkport wurde der Kartenleser nochmals speziell für die USA überarbeitet. So soll er nun über einen eigenen, permanenten, internen Speicher verfügen. Schaltet man seinen Game Boy Advance nun aus, nachdem man ein bestimmtes E-Card-Game gespielt hat, so sollen diese Daten erhalten bleiben. Die zuletzt eingelesene Information ist dann auf dem etwa 1 Mbit grossen Speicher registriert und kann beim nächsten Einschalten direkt, ohne neues Einlesen, verwendet werden. Hat man allerdings zwischendurch etwas anderes eingescannt, so gehen die Daten des vorherigen Spiels verloren, da immer das aktuell eingescannte Spiel gespeichert wird und somit die alten Daten überschrieben werden.

Cubeys Meinung:
Die Neuerungen scheinen mir doch ziemlich sinnvoll. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass das Einscannen einer Karte allzu umständlich oder nervend ist, aber so muß man diese nicht immer mitschleppen, wenn man unterwegs mal schnell spielen will. Wie es mit den Verbesserungen oder überhaupt einem Release in Europa aussieht weiß ich leider auch nicht. Ich fände den Card-E-Reader aber mehr als praktisch, da meine ersten Videospiele unter anderem Donkey Kong und Excitebike auf dem NES waren, die ja bereits angekündigt sind. Besonders freuen würde ich mich über Ice-Climber, denn das habe ich früher immer wieder gerne gespielt (Könnte allerdings vom Format her problematisch werden). Da diese ganzen Klassiker ja anscheinend mehr als nur günstig als E-Cards angeboten werden, würden sich auch die Anschaffungskosten lohnen. Ich bin mal sehr gespannt wie der Kartenleser in den USA ankommt und hoffe, dass sich die Projekte vielleicht auch verstärkt in Richtung GAMECUBE, wie bereits die angekündigte Animal Crossing E-Card, bewegen werden. Man wirds sehen :)

Quelle: www.gu-videogames.de

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