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Nights into Dreams ...: Traumhaftes Jump n´ Fly - Leser-Test von karaokefreak


1 Bilder Nights into Dreams ...: Traumhaftes Jump n´ Fly  - Leser-Test von karaokefreak
Als Nintendo zum N64-Start in Japan mit Super Mario 64 auftrumpfte, bereiteten sich Sega und Sony auf den gefürchteten Nintendo Einschlag vor, der jedoch unerwarteterweise ausblieb.
Segas Wunderwaffe gegen Mario sollte Nights vom berühmten "Sonic Team" sein. Zusammen mit einem Analogcontroller ausgeliefert, versprach man absolute Bewegungsfreiheit und traumhaftes Spielvergnügen.

Das Spiel als MarioKiller zu bezeichnen war jedoch übertrieben, auch wenn das Spiel ne Menge Spaß macht ! Trotzdem ist Nights ein wirklich außergewöhnliches Spiel !

Die Protagonisten:
Claris und Elliot sind zwei normale Teenager. Wie das in diesem Alter so üblich ist, haben sie Ängste und Träume... während Claris gerne singt und sich füre eine Rolle in einem Musical beworben hat, bei dem sie Angst hat abgelehnt zu werden, spielt Elliot Basketball und hat Angst von den "größeren" verspottet zu werden !
Zwar kennen die beiden sich nicht, aber sie haben trotzdem etwas gemeinsam: in ihren Träumen werden sie von Monstern verfolgt, die sie in eine seltsame Traumwelt jagen. In dieser Welt angekommen tragen sie seltsame Kristalle mit sich herum, die ihnen jedoch sofort von den Bewohnern des Traumlandes abgenommen werden. Nicht weit von ihrem Ankunftsort können sie in einer art Tempel das (anscheinend Geschlechtslose) Geschöpf "Nights" entdecken und sich mit ihm vereinigen...allerdings jeder für sich in seinem eigenen Traum .

Nights ist ein seltsames Wesen, das ein wenig wie ein Harlekin aussieht und leicht wie ein Vogel in der Luft fliegt. Dabei kann Nights Saltos und Luftfiguren machen , die Superman vor Neid erblassen lassen würden !

Das Ziel des Spiels
Ziel des Spiels ist es mit Nights die Traumkristalle wiederzubekommen und zum Tempel zurückzubringen, die die Einwohner des Traumlandes in Container eigesperrt haben. Um diese Container zu knacken muss Nights mindestens 20 blaue Orbs sammeln, die in den Leveln frei herumschweben, und sie zum Container bringen.
Jede Traumwelt hat 4 Stages , somit sind in jeder Welt jeweils 4 Container zu knacken. Anschließend muss ein mehr oder weniger gefährlicher Endboss besiegt werden,. dann steht der
Zugang zur nächsten Traumwelt offen.

Gegner und Hindernisse gibt es kaum! Man spielt hauptsächlich gegen die Zeit. Wird man von einer Falle oder einem Feind erwischt, bekommt man lediglich 5 Sekunden Spielzeit abgezogen. Erreicht die Zeit null, löst sich Nights von unserem Teenie. Dieser muss dann zu Fuß zurück zum Tempel finden, wo er sich erneut mit Nights vereinigen kann.
Dies ist der einzige Zeitpunkt an der man Claris oder Elliot steuert (abgesehen von 2 Sekunden am Anfang, wenn man zum ersten mal zum Tempel geht), und es ist zudem der einzige Zeitpunkt von dem man sagen kann , daß man absolute Bewegungsfreiheit genießt, denn als Nights fliegt man einen Vorgegebenen Pfad ab, auf dem man lediglich in 2 Dimensionen entscheidet, wohin man fliegt. Zwar wechseln die Perspektiven ständig, so daß man Nights auch mal von einer Birds-Eye-View aus steuert, aber im Grunde genommen ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt !
Von Nights gelöst und mit Claris oder Elliot unterwegs muss man sich ständig vor einem schwebenden Wecker in acht nehmen ( der seltsamerweise in Eierschalen gepackt ist). Findet dieser einen , bevor man bei Nights im Tempel ist, hat man das Spiel verloren ! Leider kann sich keiner der Teenies verteidigen, was aber auch bei den seltenen Gelegenheiten bei denen man sie steuern darf nicht ins Gewicht fällt.

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