Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Nightmare Creatures: Horror pur - Leser-Test von BulleHermann


1 Bilder Nightmare Creatures: Horror pur - Leser-Test von BulleHermann
Wenn es eine Stadt gibt, die geradezu dafür geschaffen ist, als „Gruselstadt“ zu gelten, dann ist die britische Hauptstadt London. Nicht nur wegen dem berühmten Nebel oder dem Regen, auch wegen der unheimlichen gotischen Bauten und Legenden wie die von Jack the Ripper. Kein Wunder also, das Kalisto's „Nightmare Creatures“ in dieser Stadt spielt.

Um die Story des Spiels nachzuvollziehen sollte man wissen, das es in London zwei große Feuer gab, die jeweils große Teile der Stadt zerstörten. Das erste „Great Fire“ war im Jahre 1666, das zweite 1834. Niemand würde auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen, das diese beiden Feuerbrünste etwas miteinander zu tun hätten – und doch geht in London eine seltsame Geschichte um.

Der Geheimbund „Bruderschaft des Satans“ soll Horrorkreaturen über London geschickt haben, um die Stadt zu übernehmen. Ihr Anführer ist der verrückte Wissenschaftler (wie originell!!) Adam Crowley, der es geschafft hat, diese alptraumhaften Kreaturen mit Hilfe von geheimnissvollen Riten und Formeln zu erschaffen.

Ihr müßt nun im Jahre 1834 in die Rolle des Geistlichen Ignatius Blackward oder von Nadia schlüpfen, die Rache für den Tod ihres Vaters nehmen will. Beide besitzen zu ihrer Verteidigung jeweils eine Waffe. Während Ignatius mit einem Kampfstab bewaffnet ist, muß sich Nadia mit einem Säbel zur Wehr setzen. Unterwegs können noch weitere Waffen oder Upgrades eingesammelt werden, wie z. B. Blendgranaten, Pistolen oder Dynamit. Aber auch diverse Schalter müssen umgelegt werden, um Tore zu öffnen oder andere Effekte zu erzielen.
Im Kampf gegen die Kreaturen ist auch unbedingt zu beachten, das Euer Adrenalinspiegel nicht zu sehr absinkt, da ihr sonst Euer Leben verliert, denn Adam Crowley hat die Luft von London verseucht und nur ein hoher Adrenalinspiegel macht Euch dagegen immun. Also unbedingt immer nach neuen Gegnern suchen und nicht zu sehr ausruhen.

Nach jeweils einigen Leveln müsst ihr euch dann gegen Zwischengegner zur Wehr setzen. Als da wären z. B. eine Riesenschlange mit drei Köpfen oder ein Schneemann (Wirklich!) und letztendlich auch Adam Crowley selbst, allerdings zum Monster gewandelt. Aber nur ein Sieg über ihm vernichtet letztendlich alle Kreaturen und rettet London vor ihnen.

Also, faßt man alles zusammen, so ist „Nightmare Creatures“ durchaus kein schlechtes Spiel. Besonders die Atmosphäre des alten London wurde gut eingefangen und zieht euch schon bald in ihren Bann. Nebelschwaden, Regen, Gewitter oder quietschende Tore und Schilder tun ihr übriges dazu, eine gute Gruselatmosphäre zu erschaffen. Doch leider gibt es auch ein paar negative Punkte zu nennen. So ist die Grafik zwar an sich nicht schlecht, aber wenn sich die Polygonwände ab und an biegen, führt dies zu hässlichen Verzerrungen. Auch die Lenkung ist nicht präzise Genug, ganz egal ob man Analog oder Digital wählt. Besonders, wenn man über Wasser springen muß und daneben landet, kann dies sehr ärgerlich sein, da dann wieder ein Leben futsch ist. Wem aber diese Punkte nicht stören, der kann auch noch heute mit „Nightmare Creatures“ einige gruselige Stunden verbringen.

Negative Aspekte:
lest meinen bericht

Positive Aspekte:
in der original version blutig

Infos zur Spielzeit:
BulleHermann hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 5/10
e_gz_ArticlePage_Default