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Nightmare Creatures: Dunkle Monster - Leser-Test von Theo


1 Bilder Nightmare Creatures: Dunkle Monster - Leser-Test von Theo
Auch wenn Kalisto in letzter Zeit eher negativ aufgefallen ist und nicht mehr ganz so flüssig zu sein scheint, so haben sie mit Nightmare Creatures ein sehr gutes Actionspiel für die PSOne produziert.
Das Spiel ist im London des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Der böse Adam Crowley hat viele schlimme Monster geschaffen, und nur der Mönch Ignatius Blackward sowie die flinke Nadia stellen sich ihm in den Weg. Zu Anfang des Spiels kann man zwischen den beiden Charakteren wählen, jede Figur hat verschiedene Eigenschaften und Angriffe, während Ignatius kräftiger ist, ist Nadia viel flinker.
Es gibt insgesamt 18 Levels, die relativ groß sind und alle in der Nacht spielen, die düstere Atmosphäre mit viel Nebel sorgt für einige Gruseleffekte. Es gibt keine Rätsel, die Action liegt im Vordergrund. Man trifft überall auf Monster, und Angriff ist die beste Verteidigung. Na ja, nicht ganz, man kann zwar verschiedene Kombos mit Schwert und Tritten durchführen, aber das Blocken der gegnerischen Angriffe ist auch extrem wichtig, da man sonst schnell sein Leben verwirkt. Vor allem bei den Zwischenbossen und dem Endkampf mit Adam Crawley bringt blindes Attackieren gar nichts. Womit wir auch schon beim Schwierigkeitsgrad sind, der ist relativ hoch. Ohne Cheaten ist der Endkampf nahezu unmöglich, und an manchen Stellen kommt man ohne Schummeln auch nicht weit.
Die Steuerung ist recht intuitiv, das Abschlachten der Monster ist relativ leicht zu schaffen. Das Wort klingt zwar relativ hart, aber die Gewalt steht bei Nightmare Creatures deutlich im Vordergrund. Es ist nicht unbedingt etwas für die jüngeren, es fließt sehr viel Blut, und mit einem bestimmten Cheat kann man auch das Abtrennen von diversen Körperteilen einschalten. Aber dennoch macht es Spaß, nach einem harten Tag einfach mal abzuschalten und sinnlos rumzumetzeln. Das Spiel macht wirklich Spaß, auch wenn manchmal die Kamera einen Strich durch die Rechnung macht. Wie den meisten Third Person Spielen ist die Kamera fest und wechselt nach gutdünken. Manchmal dreht man sich aber unbeabsichtigt von den Monstern weg, oder wenn ein Gegner hinter einer Ecke steht, ist das Spiel manchmal etwas unüberschaubar. Dazu kommen auch die gelegentlichen Jump-Einlagen, ich weiß gar nicht wie viele Leben ich verloren habe, als ich bei Sprüngen im Wasser gelandet bin. Ein weiterer Wermutstropfen ist auch das eigenwillige Zeitlimit: Je mehr Monster man bekämpft, um so voller wird die Anzeige der Adrenalinleiste. Hat man alle Monster besiegt und sucht den Ausgang zum nächsten Level, ohne auf Monster zu treffen, sinkt die Leiste, und ist sie leer heißt dies, dass ein Leben weg ist. Das ist meiner Meinung nach nicht allzu gut gelöst, aber schließlich ist auch kein Spiel perfekt.
Die Grafik ist wirklich gut, es gibt kaum Clippings oder Slow Downs, die düstere Atmosphäre trifft das Spielgeschehen recht gut. Der Sound passt gut zum Spiel und bildet die gruselige Atmosphäre gut ab.
Wer auf schnelle Actionspiele steht und wen die Gewalt und das Blut nicht stören, der bekommt mit Nightmare Creatures ein wirklich gutes Game, das für einige Stunden an die PSOne fesselt. Wer das Spiel noch nicht kennt, sollte es sich auf jeden Fall mal anschauen!

Negative Aspekte:
etwas schwer

Positive Aspekte:
Schnelle Action

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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