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Nightmare Creatures: Schöne Träume... - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Nightmare Creatures: Schöne Träume... - Leser-Test von perfect007
Bei diesem Nighmare Creature Spiel handelt es sich um eine direkte Konvertierung der Playstation Version, wobei sich die Entwickler von Kalisto die Mühe gemacht haben, die neue N64-Fassung technisch nochmals zu verbessern und ein paar Mankos auszubessern. Ich werd natürlich hier auch einige Vergleiche zu PSX Version, die ja ein Jahr vor der N64-Version erschienen ist, bringen.

Die Geschichte ist natürlich gleich geblieben. Als Schauplatz der Gruselstory wurde das alte London gewählt. Das große Feuer von 1666 wurde hier als Ereignis von Brandstiftung durch den ehrenwerten Schriftsteller Samual Pepys in den Katakomben der Brüderschaft Hecate interpretiert. In dieser düsteren Vereinigung wurde unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Forschungsversuche mit Pest- und Tollwut-Viren an Leichen durchgeführt. Ziel war es einen Übermenschen zu schaffen (Sehr starke Parallele zu Resident Evil). Der Schriftsteller Pepya erkannte aber die Grauentaten und legte das Feuer. Bis auf ein Tagebuch, in dem alle Informationen der Brüderschaft inklusive der Mutationsformel dokumentiert waren, wurde alles durch den Brand vernichtet. Doch 170 Jahre gerät dieses Tagebuch in die Hände von Adam Crowley, der die Experimente erfolgreich fortsetzt und dadurch eine Armee von Mutanten auf London loslässt.
An dieser Stelle steigt ihr dann in das Spiel ein. Man kann sich zweischen zwei Characteren entscheiden. Da wäre zum einen der Priester Ignatius Blackwood, der seiner Lanze voll vertraut. Zum anderen die Amazone Nadia F. die sich mit ihrem Säbel durcharbeiten wird. Nun gilt es, sich durch die Straße und anderen Orten Londons hindurchzukämofen, die Zombies, Werwölfen oder Riesgolems zu vertreiben und den bösen Adam Crowley und seine Pläne zu vernichten.

Dabei führt euch der Weg durch die Straßen Londons, die Kanalisation, einem dunklen Hafen oder verlassenen Zoo, düstere Hintergärten oder in Häuser. Insgesammt wurden die Schauplätze des Grauens schön insziniert. Man läuft die Straßen entlang, kann sich dabei die dunklen Vorgärten anschauen, hier und da stehen schöne Statuen herum, Kisten liegen im Weg, oder man läuft an den Bäumen und Käfigen im Zoo vorbei oder findet sich auf einem alten Holzschiff wieder. Die Entwickler haben hier wirklich mit Liebe zum Deteil sehr viele Kleinigkeiten eingebaut. Da ist es nicht verwunderlich, wenn dann auch mal Fledermäuse in der Kanalisation rumschwieren, oder die Ratten zwischen den Beinen des Charakteres hindurchhuschen. Insgesammt hat man zwanzig Levels, die für beide Hauptdarsteller gleich sind, in das Spiel eingebaut. Die meisten davon sind sehr groß gehalten, so dass man sich doch recht schell veräuft. Zum Glück hat man daran gedacht, eine Karte, die man jederzeit aufrufen kann, mit einzubauen. Leider wiederholen sich dann ab dem zenten Level die Locations doch ab und zu mal wieder (zumindes der Grundaufbau der Level). Aber Trotzdem wurde hier alles immer noch recht abwechslungsreich gestallet, so dass man über die ab und zu eintönige Levelgestalltung wegschauen kann.

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