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Need for Speed IV: Brennender Asphalt - Die Polizei kriegt dich doch! - Leser-Test von feuergolem


1 Bilder Need for Speed IV: Brennender Asphalt - Die Polizei kriegt dich doch! - Leser-Test von feuergolem
Electronic Arts hat mit Need for Speed 4: Brennender Asphalt ein Rennspiel der superlative geschaffen.
Dabei hat sich EA streng an die Vorgaben und Wünsche der Fans gehalten. So wurden die Positiven Aspekte der
Vorgänger übernommen, und durch Neuerrungen weiter verbessert.
Um nicht zu viel vorweg zunehmen, komme ich nun zum Spiel:

"Raser wurde am grossen Tunnel gesichtet, nehme Verfolgung auf", verkündet die Stimme aus dem Polizeifunk.
Nun sind es schon 3 Patrulienwagen, die dich verfolgen. Die Reifen quietschen schrill,
als du mit 210 Sachen um die nächste Biegung schiesst und dabei nur um Haaresbreite die Leitplanke verfehlst.
Noch ein kleines Stück und du überschreitest die heissersehnte Ziellinie,
doch die Ordungshüter lauern dir in der letzten Kurve auf und das Geräusch, als die Spikes deine Reifen zerfetzen,
liegt dir noch Minuten später in den Ohren.


Nachdem Electronic Arts mit dem letzten Spross der Rennspiele, Need for Speed III, schon grosse Erfolge verbuchen konnte,
versuchen sie nun diese mit Need for Speed "Brennender Asphalt" zu krönen.
Das Gameplay ist weitaus gleich geblieben (never change a winning team...),
die meisten Bemängelungen und Problemfälle des Vorgängers wurden ausgebessert.
Die Hauptbeschwerde war das Fehlen von Schaden an den Rennboliden.
Electronic Arts konnte diesmal die Hersteller dieser Luxuskarossen überreden,
dass diese auch mal einige Kratzer hinnehmen müssen.
Weder liebevolles Reiben an der Felswand noch frontale Begegnungen mit Schulbussen werden diesmal straffrei geduldet.
Kotflügel werden eingedrückt, Scheiben zersplittern, sogar die Scheinwerfer geben den Geist auf,
was besonders bei Nachtfahrten sehr ärgerlich ist. Der Schaden wird ganz nach Art des Unfalls berechnet,
so werden zwischen Karosserie-, Steurerungs-, Motorschäden und noch mehr unterschieden.
Dies macht sich dann auch auf die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Sparten bemerkbar,
kein Top-Speed, wenn der Motor schon am Rauchen ist.
Ein Dreher mit anschliessender Landung auf dem Kopf greift alle Systeme gleichzeitig an.
Mitten im Rennen kannst du schwerlich etwas dagegen tun, doch sobald du die Ziellinie überschritten hast,
kannst du deinen Wagen in der Werkstatt wieder aufpolieren.

Neben den bisherigen Pursuit-, Single Race- und Multiplayermodi wurden neue Spielvarianten geschaffen.
Die bedeutendste Neuerung nennt sich "Karriere".
In diesem Einzelspielermodus beginnst du die Rennsaison mit einer ansehnlichen Summe auf deinem Konto.
Diese schrumpft dann aber gewaltig, sobald du dir deinen ersten Wagen gekauft hast, wahrscheinlich einen BMW Z3.
Und schon steuerst du die erste Etappe an, die aus drei verschiedenen Strecken besteht, die zu meistern gefordert bist.
Nach jedem absolvierten Rennen hast du die Möglichkeit, deinen Wagen zu reparieren. Nach Beendung aller drei,
erhältst du gemäss deiner Plazierung deine Gewinnprämie.
Mit dieser kannst du nun entweder ein Upgrade zu deinem BMW montieren oder auf einen besseren Wagen sparen.
Die Rennen werden kotinuierlich schwieriger da kann es schon mal passieren,
dass man vor lauter Kauffreude vergisst die Teilnahmekosten des nächsten Rennens miteinzuberechnen.
Neben den üblichen Knockout und Plazierungsrennen wird im Karrieremodus auch der "High-Stakes"-Mode miteinbezogen,
wobei der Sieger des Rennens das Auto des Gegners ergattert.


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