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Necromania: Trap of Darkness im Gamezone-Test


1 Bilder Necromania: Trap of Darkness im Gamezone-Test

Ritter vs. Magier

Schon seit langer Zeit gedieh in jenen Breiten Necromania, ein rätselhaftes Reich des Bösen. Die Bewohner dieses Reiches sahen zwar anders aus, doch sie arbeiteten und raubten, liebten und hassten genau wie alle anderen Wesen auch. Dies änderte sich, als in Absurdia, einem mächtigen Nachbarstaat Necromanias, Bill Cocoton an die Macht kam. Er war sanft und liebte alles Schöne und Zarte. Die Absurdianer hielten die Einwohner von Necromania für böse und fürchteten sie. Deshalb beschloss Bill, sie zu vernichten - Ein für allemal! Also plünderte die absurdianische Armee Necromania. Die Festung Ragnars, des Herrschers von Necromania, wurde dem Erdboden gleichgemacht. Mit letzter Kraft konnte Ragnar seine treuesten Diener in einen Zauberschlaf versetzen und in geheimen Höhlen nahe der Burg verstecken. Kurz darauf wurde er gefangen, gefesselt und in einem alten Schacht eingemauert. Für immer, wie die Sieger annahmen. Doch bald begann seine Macht wieder zu wachsen...

Die Story von Necromania hört sich ja schon mal ganz gut an. Auch grafisch kann sich das Spiel sehen lassen, zwar ist alles in 2D-Diablo-Grafik gehalten, aber dadurch auch sehr zweckmäßig und übersichtlich. Die passende Fantasy-Atmosphäre kommt auf jeden Fall dabei auf und wird vom sphärischen Sound passend unterstützt.

Spielerisch ist Necromania allerdings alles andere als ein Hack'n'Slay Rollenspiel: Manche von euch werden sich vielleicht noch an die Computerspiele der MAD-Helden "Spy vs. Spy" erinnern können. Hier ging es in erster Line darum Gegenstände in allerlei Möbeln zu finden um das Land verlassen zu können. Dabei hatte man die Möglichkeit dem Gegner verschiedene Arten von Fallen zu stellen um so einen Vorsprung zu erlangen. Necromania verbindet genau dieses Gameplay mit einer Fantasywelt und fügt noch die Möglichkeit des Charakteraufbaus hinzu. In den optisch unterschiedlichen Welten geht es also darum, verschiedene Schlüssel zu finden um am Ende mit dem mehrteiligen "Schädelschlüssel" den Level als erster zu verlassen. Dieses Gameplay ist zwar sehr einfach, macht aber durchaus Spaß. Die Fallen können geschickt mit der feindlich gesinnten Umwelt kombiniert werden und bringen auch Lebensenergie zurück, wenn dadurch ein Gegner zu Schaden kommt.

Besonders im Netzwerk mit mehreren menschlichen Mitstreitern ist das Spiel wirklich lustig. Leider, leider sieht das im Singleplayermodus ganz anders aus. Die KI ist nämlich wirklich gut programmiert, sogar zu gut, denn auch auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe ist das Spiel viel zu schwer. Ein etwas abgeschwächter Schwierigkeitsgrad in den ersten paar Leveln hätte dem Spieler viel Frust erspart, denn nach dem zehnten erfolglosen Anlauf im ersten Level gibt man schnell auf und spielt das Game nur noch im Multiplayermodus da die computergesteuerten "Bots" viel zu schwer sind.

  • - GreenAcid"-"
  • Das gute alte "Spy vs. Spy" Spielprinzip mit gut gemachter Grafik und ein paar erweiterten Möglichkeiten zu versehen ist eine sehr gute Idee gewesen. Leider ist die KI für normalsterbliche Spieler viel zu schwer und so wandert das Spiel recht schnell aus Frust in den Schrank um nur noch für Netzwerksessions wieder herausgeholt zu werden.
Necromania: Trap of Darkness (PC)
  • Singleplayer
  • 5,7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 5/10 
    Gameplay 5/10 
Pro & Contra
einfaches Gameplay
gute Grafik
witzige Skelette
im Multiplayermodus sehr lustig
sehr schwer
auf dauer etwas eintönig
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