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Navy Seals - Sea Air Land im Gamezone-Test


1 Bilder Navy Seals - Sea Air Land im Gamezone-Test

"Navy Seals" heißt nicht nur der Spielfilm von 1998 mit Charlie Sheen sondern auch das jüngste Produkt aus dem Hause Value-Soft. Dahinter verbirgt sich ein anspruchsloser Ego-Shooter mit ebenso anspruchslosem Gameplay welches erstaunlicherweise mehr Spaß macht als man es der mageren technischen Präsentation zutrauen würde.

Die Story hält sich an Bekanntem fest und birgt keinerlei Überraschungen. Sie sind ein ausgebildetes Mitglied einer Spezialtruppe welche weltweit eingesetzt wird den Terror zu bekämpfen. Sich auf die Seite der Terroristen zu schlagen ist in diesem Game nicht möglich, man vertritt ausschließlich "die Guten". Die Missionen sind nicht frei anwählbar sondern müssen Stück für Stück abgearbeitet werden, woraus sich ein ebenso lineares Gameplay entwickelt. Dieses wird lediglich negativ gestört von der nicht ganz sauber arbeitenden Engine, welche manchmal keine Treffer registriert obwohl man den Gegner auf dem Korn hat, sowie der etwas niedrig angesiedelten Intelligenz der computergesteuerten Gegner, die seelenruhig stehen bleiben obwohl einen Meter neben ihnen gerade jemand zu Boden fällt. Auch kann man sich von hinten an jeden NPC heranmachen, egal wie viel Lärm man produziert, der Computer merkt nichts.

Die Grafik die uns in "Navy Seals" geboten wird hätte vielleicht zu Voodoo-Zeiten noch begeistern können, wirkt heutzutage aber einfach viel zu Eckig und schmucklos. Oft bewegt man sich in detailarmen Höhlen die wie aus den alten Tomb Raider Games wirken, wobei dieser Eindruck durch die diversen Schalter-Rätsel noch bestärkt wird, oder durch weitläufige Areale die von groben und eckigen Felsformationen eingegrenzt sind.

Der Sound zu "Navy Seals" ist ein recht stiller. Geben die Auswahlmenüs nicht einmal einen Bestätigungspiep oder Ähnliches von sich, so hört man im Spiel fast ausschließlich die Waffengeräusche, welche ein Lob verdienen da sie wunderbar zu den verschiedenen Waffen passen und entsprechend differenziert sind. Leider hört man sonst kaum etwas.

Außer den vorgefertigten Missionen gibt es nichts zu spielen. Keine Möglichkeit für ein Multiplayer-Game oder ein Missions-Editor. Nicht einmal das direkte Anwählen einer bestimmten Mission ist möglich, lineares Durchspielen ist angesagt.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Navy Seals" ist ein ganz einfacher und solider Ego-Shooter ohne besonderen Anspruch. Erstaunlicherweise macht das Game trotz der detailarmen Grafik und des mageren Sounds durchaus einen gewissen Spaß. Vielleicht liegt gerade das in dem einfachen Gameplay begründet, welches keine Fragen offen lässt, man weiß immer was es als nächstes zu erledigen gilt. Wegen der einfachen Grafik läuft "Navy Seals" auch auf langsameren Rechnern flüssiger als viele anderen Ego-Shooter. So kann man dieses Game all denen empfehlen die einen anspruchslosen Ego-Shooter suchen zum schnell einsteigen ohne ein Handbuch wälzen zu müssen. Dies erübrigt sich bei "Navy Seals" sowieso komplett, da es kein Handbuch gibt, nur ein Faltblatt mit der Tastenbelegung ist der CD beigefügt.
Navy Seals - Sea Air Land (PC)
  • Singleplayer
  • 6,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
Dank einfacher Bedienung schneller Einstieg in das Game
Detailarme Grafik und magerer Sound Nur ein Spielmodi
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