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NHL 2003: A new year, ... - Leser-Test von tom31ush


1 Bilder NHL 2003: A new year, ... - Leser-Test von tom31ush
... a new (icehockey-) game.

Nach dem Electronic Arts mit dem letztjährigen Titel "NHL 2002" einen wahren Hammer als Einstieg in die Xbox-Eishockey-Spielewelt präsentierte, fragten sich einige nicht zu unrecht, was wohl an der neuesten Version zu verbessern sei.
Besonders in puncto Grafik war Nachholbedarf angesagt, nachdem man sich beim Vorgänger irgendwie nicht des Eindrucks erwehren konnte, dass es sich um eine simple Konvertierung der PS2-Optik handelte. Nach 12 Monaten Entwicklungszeit sehen wir nun das Ergebnis der Arbeit: "NHL 2003"

Das Gameplay:

Hier ist die entscheidendste Änderung innerhalb der Steuerung eines Spielers zu suchen. So hat man nun die Möglichkeit Schläger samt Puck (über den rechten Analog-Stick) unabhängig vom Spieler selbst (linker Analog-Stick bzw. Richtungstasten) zu steuern. Hiermit lassen sich allerlei Tricks, sogenannte Deke, ausführen, was wiederum zur Folge hat, dass sich eine Anzeige mit dem besonderen Namen Gamebreaker auffüllt. Ist diese voll, so kann man über die L2-Taste ein besonderes Feature aufrufen, was sich grafisch durch Zeitlupentempo und Spotlight, sowie akustisch durch starken Herzschlag darstellt.
Positiv kann man auch noch erwähnen, dass sich die KI (besonders die der Goalies) erhöht hat, was Tore schon im "mittleren" Schwierigkeitsgrad zur Besonderheit werden lässt.

Dem geneigten Spieler werden die bereits aus dem Vorgänger bekannten Spielmodis angeboten. So hat man die Möglichkeit sich kurzweilig mit einem Exhibition-Game, dem Shootout oder dem Playoffs zu beschäftigen oder mehr Zeit in ein Tournament, eine Custom League oder dem Franchise-Modus zu investieren.
Letzterer wurde Eins-zu-Eins aus "NHL 2002" übernommen. Wiederum kann man bis zu 10 aufeinanderfolgende Saisons spielen und dabei neben dem aktiven Eingreifen auf dem Eis auch Managertätigkeiten, wie etwa das Tauschen, Entlassen und draften von Spielern, erledigen. Da es sich wie oben beschrieben um eine Kopie des bereits bekannten handelt, wurden auch die Mängel (etwa kaum Handlungsspielraum, gewünscht wäre eine Spieltiefe wie bei "Madden NFL") übernommen.

Überhaupt scheint das Motto von "NHL 2003" "besser kopieren als neu erdenken" zu sein. Was in Punkto Optionsvielfalt nicht unbedingt die schlechteste Wahl war bzw. ist. Wie beim Vorgänger so hat man auch hier wieder die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad so detailliert einzustellen, dass wahrscheinlich jeder sein Ding finden wird.
Wiederum hat EA an die Arcade-Spieler gedacht und den Modus "Jetzt spielen" beibehalten. Dieser bringt den User schnellstmöglichst ins Spielgeschehen ohne sich durch irgendwelche Options-Menus hangeln zu müssen.
Apropos Menu. Ausser einer kleinen optischen Veränderung ist das Menü und die Führung absolut identisch zur Vorjahresversion (mir stellt sich wirklich die Frage, was die Entwickler das letzte Jahr gemacht haben, also viel kann es nicht gewesen sein).

Standard dürfte mittlerweile wohl der "Create a Player"- und der "Create a Team"-Modus sein, welcher auch in der neuesten Version integriert wurde. Aufgrund der unzähligen Auswahlmöglichkeiten kann man sich hier ganz besonders austoben und die wildesten Kreationen aufs Eis schicken.

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