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NBA Live 2002: "Air" Jorden is back - Leser-Test von tom31ush


1 Bilder NBA Live 2002:
Michael "Air" Jordan, der wohl bekannteste Basketballer, gab sein Comeback in der NBA. Mit 38 Jahren machte er einen Rücktritt vom Rücktritt und sorgt seitdem mit seiner Mannschaft (den Washington Wizard) für mächtig Furore.
Auch EA's "NBA Live"-Reihe is back. Nachdem die letztjährige Ausgabe ihr Debüt auf der Playstation 2 gab, hiess es 2002 die Fehler des Vorläufers auszubügeln. Dies bedeutete das vorallem ins Gameplay und in die Optik Entwicklungsarbeit gesteckt werden musste.
Konnten die Hoffnungen der vielen Basketballfans befriedigt werden?

Die Grafik:

Die Animation der Spieler und ihrer Bewegungen, die Präsentation der Zwischensequenzen und die Darstellung der Sporthallen wurden äusserst detailgetreu umgesetzt. Lebensnah wurden die Aktionen, wie etwa spektakuläre Dunks und Diskussionen bei zweifelhaften Entscheidungen des Unparteiischen, ins Spiel eingefügt. Der Gamer hat ziemlich schnell das Gefühl die heimischen vier Wände verlassen zu haben und mitten auf dem Parkett der Basketballarena zu stehen.
Doch leider ist nicht alles Gold was glänzt. So stottert die Grafik-Engine auch in der neuesten Version des Basketball-Videospiels. Gerade bei etwas schnelleren Aktionen auf dem Spielfeld kommt es zu Slowdowns, was die Grafik durch heftiges rütteln zeigt.
Trotzdem muss man sagen, das gerade in optischer Hinsicht ein grosser Sprung zur Vorjahres-Version gelungen ist.

Der Sound:

Die Musik im Game ist basketballtypisch im Rap- und Funkbereich angesiedelt. Mir wurde sie nach mehrmaligen hören, äusserst lästig, doch das ist natürlich reine Geschmacksache.
Nicht gerade zum schlechtesten gehört die Soundkulisse im Stadion. Die Zuschauer gehen begeistert mit und feuern besonders die Heimmannschaft mit Rufen an.
Besonders zu erwähnen ist, das der Kommentar im Original belassen wurde. Statt eine erzwungene Lokalisierung ins Deutsche zu haben, lauscht man nun den lockeren Sprüchen des englischen Sportreporters.

Das Gameplay:

Dem Spieler bieten sich die gewohnte Anzahl an Spielmodis: Exhibition, Season, Franchise, Playoffs, Eins-gegen-Eins und Training.
Neu in "NBA Live 2002" ist der Franchise-Modus und dies merkt man ihm auch ein wenig an, er wirkt irgendwie nur halb fertig. So hat man zwar einerseits die Möglichkeit bis zu 10 aufeinanderfolgende Saisons zu spielen, es werden dem Spieler eine Unzahl von Informationen zur Verfügung gestellt und auch sonst hat das Ganze fast "Manager-Simulations"-Charakter, doch anderseits kann man sich des Gefühls nicht erwehren, das beim Handeln und Verhandeln mit den Spielern, man nicht wirklich selbst das Geschehen bestimmt.
Für die Arcade-Spieler und Gelegenheits-Gamer wurde von EA-Sports der Modus "Eins-gegen-Eins" eingebaut. Dieser bringt den User nicht in die mit Fans und berühmten Persönlichkeiten überfüllte Arena, sondern auf den Hinterhof einer amerikanischen Grossstadt. Hier hat man nun die Gelegenheit gegen die vergangenen und aktuellen Basketballgrössen ein kleines "Wer-als-Erster-elf-Punkte-hat-ist-Sieger"-Spielchen abzuhalten. Gerade zu zweit macht diese Spielart einen "mords" Spass.

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