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Mr. Moskeeto im Gamezone-Test


1 Bilder Mr. Moskeeto im Gamezone-Test
Hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht was für ein aufregendes Leben so ein Moskito im Sommer führt? Nun, mit "Mr. Moskeeto" kann man sich in die Haut eines Moskito versetzen und versuchen sich erfolgreich von den (japanischen) Bewohnern eines Einfamilienhauses zu ernähren. Um die ganze Sache noch etwas spaßiger zu machen, ist man nicht nur in der Lage die ganze Familie mit der eigenen Anwesenheit zu ärgern, sondern man kann auch ganz aktiv das Familienleben beeinflussen, indem man Lichter ein- und ausschaltet, Stereoanlagen bedient oder andere Gegenstände im Haus benutzt um die darin wohnenden Menschen in den Wahnsinn zu treiben, oder zumindest einen handfesten Streit vom Zaum zu brechen.

In der Praxis sieht man Mr. Moskeeto von hinten und steuert in per Pad auf die sogenannten HotSpots zu, was entweder funktionelle Dinge im Raum sind oder eben der gewünschte Landeplatz auf einem Menschen dem wir das lebensnotwendige Blut abzapfen müssen um in die nächste Mission zu gelangen. Dies gestaltet sich allerdings nicht so leicht wie es sich anhört, da man ständig auf der hut sein muss nicht von den Menschen entdeckt zu werden, da man ansonsten ziemlich schnell an die Wand geklatscht wird, was es zu vermeiden gilt. Wurde man aller Vorsicht zum trotz doch entdeckt, schaltet das Spiel in den Battle-Mode um, dessen vorrangiges Ziel es ist den Angriffen der Menschen lebend zu entkommen.

So arbeitet man sich im Laufe des Spieles Zimmer für Zimmer voran und lernt die komplette Familie kennen. Das Spielprinzip hinter "Mr.Moskeeto" weiß dabei durchaus zu begeistern, allerdings macht einem die Steuerung so manchen Strich durch die Rechnung, da z.B. die zu treffenden HotSpots auf den Menschen nie still stehen und demnach schon einige Anflüge vonnöten sind bis man endlich gelandet ist und seinen Rüssel in das Fleisch stecken kann woraufhin man mit kreisenden Bewegungen des Analogsticks das Blut zu trinken beginnt. Je nach Mission gibt es zwei oder mehrere Stiche zu absolvieren bevor es weitergeht.

Die Grafik bietet Standardkost ohne besonders aufzufallen. Sicherlich hätte man das Haus noch mit mehr Details schmücken können oder so manche Ecke etwas runder gestalten, auch der Gang der Hausbewohner ist schon etwas staksig und wirkt nicht besonders echt, im Großen und Ganzen aber wird sie dem Spiel gerecht.

"Mr. Moskeeto" ist ein lustiges Spielchen für zwischendurch mit einer relativ neuen Spielidee ohne besondere Ansprüche zu stellen. Das Gameplay ist linear und lässt keine Fragen offen, der Spieler weiß immer was die nächste zu erledigende Aufgabe ist. Die gesamte Präsentation ist stimmig ohne auffällige Ecken oder Kanten, allerdings schafft es die Grafik nicht in höhere Gefilde vorzustoßen. So bleibt "Mr. Moskeeto" ein netter Zeitvertreib ohne Tiefgang der für einige Zeit zu beschäftigen weiß. Ob man dieses Spiel allerdings ein zweites mal beginnt hängt wohl mehr von der persönlichen Einstellung ab als vom Produkt selbst. Wer also ein etwas anderes Spiel für seine PS2 sucht ist mit "Mr. Moskeeto sicher nicht schlecht beraten und kann bedenkenlos zugreifen, alle anderen sollten ein Probespiel wagen.

Mr. Moskeeto (PS2)
  • Singleplayer
  • 6,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 7/10 
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