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MotoGP 2: Let the good times roll... - Leser-Test von Ravenous


1 Bilder MotoGP 2: Let the good times roll... - Leser-Test von Ravenous
MotoGP2 – Let the good times roll...

Motorrad - Fans werden es mir nachfühlen können: So ein Winter kann verdammt lang sein. Also muß man sich auf’s Schrauben verlegen, in den Sportsendern wehmütig die Zweiradrennen verfolgen oder eines der dünn gesäten Mopedgames in die Konsole legen.

Der erste Teil war bereits eine kleine Sensation für sich; die Automatenversion wurde nahezu ohne grafische Unterschiede auf die PS2 umgesetzt. Beim zweiten Teil hat Namco die wenigen Mankos des sehr guten Vorgängers beachtet, ausgemerzt (das zum Teil heftige Flimmern wurde behoben) und noch einiges an Gutem dazugepackt. Zu den 5 bereits bekannten Rennkursen – Spanien (Jerez), Frankreich (Paul Ricard), England (Donington) und Japan (Suzuka und Motegi) sind weitere 5 offizielle Strecken dazugekommen: Mugello in Italien, Assen in Holland, Catalunya (Spanien), LeMans in Frankreich und unser herrlicher Sachsenring.

Zum Wesentlichen:

Nach einem kurzen, stimmungsvollen Intro, untermalt mit Technoklängen, gelangt man in das Hauptmenü. Dort stehen folgende Punkte zur Auswahl: Arcade, Season, Time Trial, Challenge, Vs. und Legends.

Der Arcade-Modus ist für das Rennen „zwischendurch“. Nach einmaligen Festlegen von Namen, Nationalität und Helmdesign einfach die gewünschte Srecke wählen, die Wetterbedingungen festlegen, auf eine der original Lizenz- Rennmaschinen steigen (12 Stück sind anfangs anwählbar; eine ganze Menge weiterer Bikes werden im Laufe des Spiels freigespielt) und los geht es. Wie so oft, beginnt man an 21. Position, ganz hinten; 20 Fahrer, allesamt
aus der Saison des letzen Jahres, „warten“ auf’s Überholtwerden.

Die Steuerung ist sehr gelungen und äusserst feinfühlig. Jeder Hauch am linken Analogstick legt die Maschine mehr oder weniger schwungvoll in die Kurve; ein zu festes Drücken der Gas-Taste wird mit Durchdrehen des Hinterreifen geahndet. Hat man zudem noch den Simulationsmode gewählt, wird bereits die erste Kurve zum fahrerischen Desaster: Wie in der Realität wird auch der kleinste Fahrfehler sofort mit (zum Teil spektakulären) Stürzen geahndet. Also: nicht mit Vollgas in die Kurven – gefühlvoll anbremsen und nicht zu sehr aus den Kurven hinausbeschleunigen.

Hat man sich mit der Steuerung halbwegs vertraut gemacht, kann man sich an die Option „Season“ heranwagen. Kurs für Kurs muß absolviert werden; angefangen vom freien Training über das Qualifying, um mit einem guten Startplatz möglichst viele Rennpunkte zu ergattern. Erste Plätze werden mit weiteren, feinen 500cc- Maschinen belohnt. Jedoch wollen erstmal Fahrer mit so klangvollen Namen wie Rossi , Capirossi oder Norifumi Abe überholt werden... viel Erfolg. So einfach wird man nicht Weltmeister.

Sehr viel Spielspass bietet auch der Challenge – Modus, die „Herausforderung“. Ganz in Gran Turismo – Manier wollen hier ganze 72 Aufgaben bewältigt werden – absolvieren bestimmter Streckenabschnitte innerhalb eines Zeitlimits oder innerhalb einer Runde eine vorgegebene Anzahl von Kontrahenten zu überholen. Jedoch winken bei Erfolg keine Lizenzen, sondern Originalfotos der letzten Saison und etliche secrets...

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