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Moto GP Ultimate Racing Technology im Gamezone-Test


1 Bilder Moto GP Ultimate Racing Technology im Gamezone-Test

Getreu der Xbox-Politik erschien "Moto GP" für den PC einen Monat nach dem Release der Xbox-Version. Dabei handelt es sich um ein und dasselbe Game mit den selben Gameplay, Strecken und Fahrern. Auch die Grafik weiß auf dem PC zu glänzen, insofern man ein entsprechend leistungsfähiges System besitzt, denn unter einem Gigaherz und einer Gforce2 braucht man gar nicht anfangen, da man ansonsten die Auflösung, Detailstufe und die Filter so weit herunter drehen muss, dass das was übrig bleibt nicht mehr besonders attraktiv wirkt. Bei entsprechendem PC jedoch entfaltet es seine ganze grafische Pracht.

Geboten wird uns die offizielle FIM Road Racing World Championchip Lizenz welche die drei Klassen 125ccm, 250ccm und 500ccm umfasst.

An Modi bietet uns das Spiel altbekannte Kost: Man kann jede freigeschaltete Strecke im Trainingsmodus absolvieren oder gleich an der Meisterschaft teilnehmen. Zudem gibt es zu jeder Meisterschaft ein Video des jeweiligen Veranstalter-Landes zu begutachten, welches uns Kultur und Menschen etwas näher bringen soll. Neben der Meisterschaft gibt es noch die Trainingsaufgaben, in welcher man sich bessere Fahreigenschaften erarbeiten kann. Besteht man eine der Aufgaben, erhält man je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad entsprechend Punkte, die man auf die vier Eigenschaften Lenkung, Bremse, Beschleunigung und Endgeschwindigkeit verteilen kann. So powert man den Fahrer Stück für Stück auf.

Die Grafik ist gelungen, die Umgebung ausreichend detailliert und das Spiel wird nur ganz selten von fast nicht bemerkbaren Slowdowns gestört, die seltsamerweise nicht bei der Endgeschwindigkeit sondern beim Bremsvorgang kurz vor dem Stillstand auftreten. Leider wirken alle Strecken trotz des differenzierten Streckenverlaufes ziemlich gleich. Die verwendeten Grafikeffekte wie Lensflares und Motion-Blure werden gezielt eingesetzt ohne störend zu wirken. Wie bereits erwähnt benötigt man aber einen verhältnismäßig starken Rechner um in den Genus der vollen Grafikpracht zu kommen.

Der Sound bietet rasanten Elektropop als Hintergrundmusik und kernige Motorengeräusche. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Steuerung der Maschine lässt sich frei konfigurieren und uns stehen neben der Vorder- und Hinterradbremse auch ein Feature zur Gewichtsverlagerung zur Verfügung. Hierbei sei die ausgeklügelte Physik des Motorrads erwähnt, die einen sehr schnell spüren lässt, warum es nicht so gut ist in der Steilkurve voll auf die Bremse zu steigen oder das Motorrad tänzeln lässt wenn man den Randstreifen überfährt. Auch sind spezielle Stunts möglich, wie der Powerslide, ein Wheelie, ein Endos, ein Burnout oder sogar einen Doughnuts kann man auf den Boden malen.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Moto GP" ist ein ausgereifter aber sehr hardwarehungriger Racer der es versteht Spaß zu vermitteln. Schon nach kurzer Einarbeitungszeit kann man sich mit den Anbremspunkten und Stunts auseinandersetzen, wobei es einem die Gegner nicht leicht machen den ersten Platz zu erstreiten, ohne wie auf einer Kette aufgereiht ihre Bahnen zu ziehen. Die Steuerung hinterließ einen sehr guten Eindruck, ebenso die Grafik, der Sound allerdings hätte ruhig etwas aufwendiger ausfallen können. Das Gameplay versteht es für einige Zeit zu motivieren, zumindest bis zur ersten siegreichen Meisterschaft, und das dauert locker ein Wochenende.
Moto GP Ultimate Racing Technology (PC)
  • Singleplayer
  • 8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 9/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 8/10 
Pro & Contra
Ausgereifte Steuerung
motivierendes Gameplay
tolle Grafik (insofern der PC stark genug ist)
Der Sound hätte etwas mehr Würze vertragen
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