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Moto GP im Gamezone-Test


1 Bilder Moto GP im Gamezone-Test

Mit "Moto GP" portiert THQ die Moto GP Reihe auf die Xbox. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist "Moto GP" mit der doppelten Anzahl an Strecken versehen. Insgesamt hat man zehn Stück zur Auswahl. Die offizielle FIM Road Racing World Championchip Lizenz ist dabei selbstverständlich. An der Engine wurde kräftig gefeilt, sie soll jetzt die Hardware der Xbox voll ausschöpfen. Dies macht sich in den wesentlich detaillierteren Strecken bemerkbar ebenso wie an der verbesserten Steuerung. Hat man Anfangs noch Probleme die engen Kurven zu meistern, so kann man nach kurzer Einarbeitungszeit seine Maschine gut über den Kurs lotsen.
Dabei kann man zwischen den drei Leistungsklassen 125ccm, 250ccm und 500ccm wählen.

An Modi bietet uns das Spiel altbekannte Kost: Man kann jede freigeschaltete Strecke im Trainingsmodus absolvieren oder gleich an der Meisterschaft teilnehmen. Diese ist dank der neuen Strecken wesentlich länger ausgefallen als bei seinem Vorgänger. Zudem gibt es zu jeder Meisterschaft ein Video des jeweiligen Veranstalter-Landes zu begutachten, welches uns Kultur und Menschen etwas näher bringen soll. Neben der meisterschaft gibt es noch die Trainingsaufgaben, in welcher man sich bessere Fahreigenschaften erarbeiten kann. Besteht man z.B. die Bremsaufgaben erhält man einen Punkt bei den Bremseigenschaften hinzuadiert. Gleiches gilt für die Lenkaufgaben etc.

Die Grafik ist nett anzuschauen, die Umgebung ausreichend detailliert und das Spiel wird nur ganz selten von fast nicht bemerkbaren Slowdowns gestört. Leider wirken alle Strecken trotz des differenzierten Streckenverlaufes ziemlich gleich. Die verwendeten Grafikeffekte wie Lensflares und Motion-Blure werden gezielt eingesetzt ohne störend zu wirken.

Der Sound bietet rasanten Elektropop als Hintergrundmusik und kernige Motorengeräusche. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Steuerung der Maschine lässt sich frei konfigurieren und uns stehen neben der Vorder- und Hinterradbremse auch ein Analogstick zur Gewichtsverlagerung zur Verfügung. Hierbei sei die ausgeklügelte Physik des Motorrads erwähnt, die einen sehr schnell spüren lässt, warum es nicht so gut ist in der Steilkurve voll auf die Bremse zu steigen oder das Motorrad tänzeln lässt wenn man den Randstreifen überfährt.

  • Peter Grubmair"-"
  • Am gesamten Gameplay bemerkt man die Fortentwicklung im Vergleich zum Vorgänger. Die Engine wurde deutlich verbessert, die Steuerung ist leicht gewöhnungsbedürftig aber nicht unrealistisch, die gegnerischen Fahrer verhalten sich nicht mehr wie bei der PS2-Version all zu gleich und fahren wie auf einer Kette aufgefädelt.Der Meisterschaftsmodus ist ebenfalls durch die fünf hinzugekommenen Strecken sehr anspruchsvoll geworden und sorgt für einige Stunden Motorenlärm. Damit ist "Moto GP" ein konkurrenzfähiger Motoracer der gehobeneren Qualitätsklasse.
Moto GP (XB)
  • Singleplayer
  • 8,2 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 9/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 8/10 
Pro & Contra
Ausgereifte Steuerung
gute Wetterengine
tolle Grafik
Bessere Steuerung muss man sich erst per Trainingsaufgaben erarbeiten
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