Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Monster Ville im Gamezone-Test


1 Bilder Monster Ville im Gamezone-Test
Im tiefsten Transsylvanien, hinter den verschneiten Bergen, liegen vier Dörfer in einer Gegend die als Monsterville bekannt ist. Hier lassen vier Monster nichts unversucht um an die Macht, sprich den Bürgermeisterposten, zu kommen. Diese Monster sind niemand geringeres als Frankenstein, Dracula, der Buckelige von Notre Dame und der Metaluna Mutant vom Mars. In die Rolle eines dieser Monster schlüpft der Spieler welcher nun versuchen muss in der vorgegebenen Zeit so viel Bürger wie möglich auf die eigene Seite zu ziehen. Dies geschieht dadurch, indem man die Häuser der Bürger in der eigenen Spielerfarbe einfärbt, wozu jedes Monster seine spezifischen Fähigkeiten benutzt. Gleichzeitig versucht man die anderen Monster aus seinem Terrain zu vertreiben, indem man die Ängste derjenigen ausnützt. Dracula fürchtet sich z.B. vor Kreuzen, Frankenstein vor Feuer, der Glöckner nimmt vor Spiegeln reiß aus und das Mars-Monster schließlich kann Uhren nicht ausstehen. Um entsprechende Objekte bauen zu können, benötigt man eine entsprechend große Anzahl an Wählern, ähnlich dem Manna Prinzip aus dem betagten "Populous".

In "Monster Ville" kann man wählen zwischen einem Einzelspiel, bei dem wir die Bedingungen, wie die Dauer bis zur nächsten Wahl sowie die Anzahl der Häuser, frei bestimmen können oder der Kampagne, wo wir definierte Ziele zu erreichen haben, wie das errichten bestimmter Bauwerke oder das bekehren von anderen Monstern.

Die Spielewelt wird in einer in vier Schritten drehbaren sowie frei zoombaren Vogelansicht dargestellt. Das Spielfeld ist dabei angenehm übersichtlich und man kommt wegen seiner Größe auch gut ohne Karte zurecht.

Der Sound gestaltet sich eher funktionell als bombastisch, da einem durch die Schreie der Dorfbewohner z.B. die Ankunft von Frankensteins Braut angekündigt wird oder andere Ereignisse. Die Musik hält sich sehr bedeckt im Hintergrund und wird es bestimmt nicht in die Charts schaffen.

Das Gameplay hat einen zwiespältigen Eindruck bei mir hinterlassen. Anfangs macht es ja durchaus noch einen gewissen Spaß die Häuser in der eigenen Farbe einzufärben und die anderen Monster davon abzuhalten, doch selbst im Kampagnen-Modus mit den zusätzlich gestellten Aufgaben kommt keine richtige Freude auf. Irgendwie fühlt man sich ständig unterfordert während man wieder darauf wartet bis das eigene Monster ein weiteres Haus "bekehrt" hat. Auf der anderen Seite kann man diesem Spiel eine gewisse Innovation nicht absprechen, auch wenn es irgendwie an Populous ohne Gelände einebnen erinnert. Wer also "Monster Ville" ins Auge gefasst hat, sollte unbedingt ein Probespiel vor dem Kauf wagen um auch sicher zu stellen, dass es dem eigenen Geschmack entspricht.

Monster Ville (PC)
  • Singleplayer
  • 6 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 5/10 
e_gz_ArticlePage_Default