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Monster Force im Gamezone-Test


1 Bilder Monster Force im Gamezone-Test

Monstermetzeln ohne Ende!

Lange Zeit trübte nichts die Harmonie im Monsterland. Doch dann, eines Nachts, als Victor gerade allein in seinem Labor arbeitete und dabei war, sein neuestes Experiment zu beenden, geschieht das Ungeheuerliche: Victor Frankenstein verschwindet. Als wäre das noch nicht schlimm genug, wimmelt es im Monsterland plötzlich von Kürbiskreaturen, die alles andere als freundlich sind. Das Böse hat Einzug gehalten im Monsterland, und die Einzigen, die das Blatt jetzt noch zum Guten wenden können, sind Wolfie, Drac und Frank, die sich mutig auf die Suche nach ihrem Schöpfer machen. Sie haben vor, sich zu Dr. Percy Frankensteins Schloss zu begeben, das sich auf der anderen Seite des Monsterlands befindet, um zu sehen, ob er ihnen helfen kann. Doch der Weg dorthin ist weit und selbst für Monster voller Gefahren ...

In "Monster Force" schlüpft man in die Haut der jüngeren Versionen von Frankensteins Monster, Dracula und Wolfsmensch. Jeder dieser zu Beginn des Spiels anwählbaren Charaktere verfügt neben einer Reihe gemeinsamer Kampfmoves über mehrere ureigene Angriffsmethoden. Während Frank Elektroblitze verschießt, zieht Wolfie die Gegner mit seinem Wolfsgeheul aus dem Verkehr, und Drac schickt Fledermäuse in die Schlacht. Das Gameplay ist dem des alten Atari-Klassikers "Gauntlet" nicht gerade unähnlich. Aus der Vogelperspektive bewegt man sich durch eine labyrinthähnliche Umwelt, in der es vor Monstern nur so wimmelt. Diese kommen vorzugsweise aus "Monstergeneratoren" heraus, sind diese Dinger auch zerstört, hat man erst mal Zeit zum Durchatmen. Nach jedem Level einen kleinen Shop in dem man diverse Bonusitems für die im Monsterland übliche Währung käuflich erstehen kann. Natürlich gibt es solche Dinge auch im laufenden Spiel zu finden, insgesamt haben wir vier Plätze für diese, auf Wunsch benutzbaren, Items frei. Vom simplen Gesundheitstrank bis hin zur "Smart Bomb" ist alles dabei.

Am Ende eines Spielabschnittes erwartet uns - wie sollte es anders sein - ein dicker Endgegner. Mit etwas Geschick sind diese Jungs auch schaffbar, Hauptsache man kann schnell genug den Feuerknopf bearbeiten. Diese Strategie ist übrigens das ganze Spiel über die einzig wahre. Wer sich auf den über 30 verschiedenen Levels besonders reinhängt, kann zudem neue Charaktere freispielen.

Grafisch ist das Spiel mal gut, mal eher weniger begeisternd. Die Zwischensequenzen und auch das Intro sind sehr schön gestaltet und können mit ihrem "Old-Movie-Look" wirklich begeistern. Die Animationen der Figuren sind ganz gut gelungen, aber auch nichts besonders Herausragendes. Etwas störend ist die rech dicht über unserem Kopf schwebende Kameraperspektive: So werden uns zwar mehr Details geboten, die Übersicht ist aber dadurch ziemlich eingeschränkt. Da kann es schon mal passieren das man von einer kleinen Monsterhorde regelrecht überrascht wird.

  • - GreenAcid"-"
  • "Monster Force" ist ein ganz gut gelungener Gauntlet-Klon, obwohl man heutzutage weitaus mehr aus diesem mittlerweile etwas angestaubten Spielprinzip rausholen hätte können. Das Spiel hat es aber gar nicht darauf angelegt, sondern möchte simplen Spielspass durch nicht enden wollendes Monstermetzeln vermitteln. Wem dies dann nicht doch etwas zu "dünn" ist, der wird bei "Monster Force" seinen Spaß haben.
Monster Force (GBA)
  • Singleplayer
  • 6,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 6/10 
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