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Moho: Future Gladiators - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Moho: Future Gladiators - Leser-Test von HALLofGAME
In einer fernen Zukunft wird das Universum von zwei Lebensformen dominiert: Menschen und Droiden. Kriminelle werden auf Gefängnisplaneten weggesperrt, der schlimmste davon ist Alpha 9. Eine speziell entworfene Welt die nur noch verlässt, wer sich durch eine Serie mörderische Gladiatorenkämpfe quält.

Und da die Argusaugen der BPjS auch vor fernsten Galaxien nicht halt machen, kämpfen in Moho keine Menschen, sondern ausschließlich Droiden um ihre Freiheit. Und das ist gut so, denn zuallererst werden den Droiden die Beine amputiert und durch eine rollende Kugel ersetzt

Nach einem futuristischen Renderintro mit deutscher Sprachausgabe stehen fünf verschiedene Droiden., von Apostle, dem Chaos Teufel bis zu Angel, der eiskalten Killerin zur Wahl. Alle unterscheiden sich durch die vier Charakterwerte Stärke, Schnelligkeit, Wendigkeit und Kondition. Wer jetzt, den klassischen Gladiatorenkampf im Sinn, auf Stärke und Kondition setzt, hat schon verloren! Zwar geht es in zahlreichen Arenen äußerst handgreiflich zur Sache, in erster Linie ist MoHo aber eine reine Herausforderung an die Geschicklichkeit des Spielers!

So erwarten Euch im Eco-Gefängnis, der ersten Station Eures Weges in die Freiheit vier Aufgaben, von denen nur eine, Last Man Rolling , Eurer Prügeltalent auf die Probe stellt. Wie der Name schon andeutet gewinnt hier, wer als Letzter in der Arena bleibt. In den anderen drei Aufgaben Spießroutenlauf, Tag und Speedway ist mit Gewalt allein keine Medaille zu gewinnen. Beim Spießroutenlauf muß, vorbei an fiesen Fallen und Wachen,der Zielpunkt erreicht werden, während beim sog. Tag eine Anzahl von Münzen eingesammelt werden muß und Speedwy nichts anderes als ein klassisches Wettrennen darstellt.

Bei all dem machen Euch nicht nur Fallen, Wächter und Gegner das Leben schwer, sondern auch ein, im Spielverlauf immer knapper werdendes Zeitlimit. Für erfolgreich abgeschlossene Arenen gibt es Medaillen um die nächsten Gefängnisse und damit Herausforderungen freizuschalten, die den Eco-Knast wie eine Pfadfinder-Ausflug aussehen lassen. Z.B. den King of the Hill Wettkampf, bei dem ein Plateau erklommen und eine vorgegebene Zeit lang verteidigt werden muß. Oder den Run the Gauntlet Wettbewerb, bei dem mit Gegnern, Sümpfen, Laserfallen, Flammenwerfern und Kanonen bestückte Labyrinthe schnellstmöglich durchquert werden müssen.

Dagegen ist der sog. Powerball, jedem American Gladiator Fan ein Begriff, der reinste Spaziergang. Etwas entschärft wird der Schwierigkeitsgrad durch die Möglichkeit die Aufgaben innerhalb jeder Location frei wählen und auch mal eine Aufgabe auslassen zu können. Natürlich nur solange, wie die Medaillen für das nächste Gefängnis ausreichen. Zum Glück spielt man relativ schnell ein futuristisches Golfspiel frei, bei dem es noch die eine oder andere Medaille abzustauben gibt. Doch auch wenn die Briten sich sichtlich angestrengt haben, jedem eine Chance zu geben: Ungeduldige Zockernaturen wird MoHo etwa ab der Mitte des Spiels geradewegs in den Wahnsinn treiben!

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