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Mobile Forces im Gamezone-Test


1 Bilder Mobile Forces im Gamezone-Test

"Mobile Forces" hebt sich, wie der Titel schon vermuten lässt, durch die Möglichkeit der Benutzung aller verfügbaren Fahrzeuge, hervor. Im Grunde nämlich handelt es sich bei diesem Game um einen Ego-Shooter wie es schon viele gibt, mit dem kleinen Unterschied der vielen vorhandenen Spielmodi sowie eben der Möglichkeit Fahrzeuge zu benutzen.

Um sich von der Masse der Ego-Shooter abzuheben, haben die Entwickler besonderen Wert auf die Abwechslung im Spiel gelegt. Dies bemerkt man an der recht großen Auswahl an Spielmodi, die bekannte wie Deathmatch, Team-Deathmatch, Erobert die Flagge (Capture the Flag) und Vorherrschaft (Domination) enthalten sowie eher unbekannte wie Detonation, Safeknacker, Trailer oder Captains. Hinter Detonation verbirgt sich eine ziemlich gemeine Spielart, da hierbei die Soldaten mit elektronischen Halsbändern ausgestattet sind die explodieren sobald die feindliche Truppe es schafft den Detonator-Schlüssel zu finden und im entsprechenden Schloss zu aktivieren. Mit Safeknacker kann man es den Panzerknackern gleichtun, geht es hierbei doch darum einen Safe vor den feindlichen Übergriffen zu schützen. Ähnlich funktioniert der bekannte Vorherrschaft-Mode (Domination), allerdings hat man hier nicht nur den eigenen Punkt zu verteidigen sondern wenn möglich auch den Punkt des Gegners in der eigenen Teamfarbe einzufärben. Für ein besonders schnelles Spiel sorgt der Trailer-Mode, in welchem mitten im Map ein LKW mit einer angehängten Bombe abgestellt ist. Um sie zur Detonation zu bringen genügt es den LKW in das Hauptquartier des Gegners zu fahren, was in der Praxis schwieriger ist als es sich anhört, denn der Gegner versucht dasselbe. Wer besonderen Wert auf Teamwork legt für den ist der Captain-Mode wie geschaffen, denn dieses Spiel ist vorbei sobald der Captain stirbt. Die restlichen Mitstreiter hingegen werden immer wieder ins Spielgeschehen zurück portiert.

Zu Beginn eines jeden Spiels finden wir uns in der Waffenkammer wieder. Dort gilt es auszuwählen welche Waffen und Ausrüstungsgegenstände wir für den bevorstehenden Einsatz benötigen. Dabei spielt das Gewicht und die Größe der Waffen eine ausschlaggebende Rolle und man sollte sich gut überlegen ob es unbedingt ein Maschinengewehr und ein Scharfschützengewehr sein muss, da man so keine Panzerweste mehr tragen kann. Also doch lieber eine Handfeuerwaffe und ein Gewehr, dann hat man auch noch Ressourcen für einige Granaten und eine Panzerweste.

Das Waffenarsenal kann sich sehen lassen. Es reicht vom einfachen Kommandomesser über das Scharfschützengewehr bis hin zum Raketenwerfer. Aber auch Granaten und Stolperminen sind vorhanden. An passiven Elementen sind eine Adrenalinspritze und eine schusssichere Weste vorhanden. Besonders praktisch: Das Adrenalin kann man nicht nur sich selbst sondern auch seinen Kameraden injizieren um den Gesundheitszustand wieder herzustellen.

An Fahrzeugen gibt es vier verschiedene im Spiel. Das schnellste ist zweifelsohne der Buggy, welcher allerdings dem Fahrer am wenigsten Schutz vor Feindfeuer bietet. Besser gepanzert ist da schon das Humma getaufte Geländefahrzeug, in welches außerdem noch drei Kameraden Platz nehmen können. Die meisten Menschen transportieren kann der normale LKW, zwar langsam und kaum gepanzert, dafür finden bis zu fünf Personen auf ihm Platz. Die beste Panzerung bietet der Schützenpanzer, genannt Armadillo. Zwar finden nur zwei Soldaten in ihm Platz, nämlich der Fahrer und der Schütze, die sind aber bestens gepanzert und stecken in diesem Gefährt locker mehrere direkte Raketentreffer weg bevor es heiß wird.

Das Gameplay zu "Mobile Forces" weiß zu gefallen. Besonders durch den ausgereiften Multiplayer-Part wird die Motivation lange hoch gehalten. Doch selbst die Singleplayer-Missionen wissen zu begeistern, da man immer wieder von der recht hohen KI der Gegner überrascht wird, vorausgesetzt man spielt nicht im einfachsten Mode. Die Steuerung hat man ebenfalls nach spätestens einen Blick ins Handbuch intus und kann sich so voll auf das Spielgeschehen konzentrieren.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Mobile Forces" ist ein Ego-Shooter der dank der vielfältigen Spielmodi im Single- genauso wie im Multiplayer-Part für längere Zeit zu begeistern weiß. Der besondere Clou des Games dürfte dabei in der Kombination der vielen verschiedenen Modi und der Funktionalität der Fahrzeuge liegen, welche ein ganz eigenes Gameplay entstehen lässt. Besonders mit anderen menschlichen Mitspielern entsteht so eine Atmosphäre wie man sie nur selten in einem Ego-Shooter präsentiert bekommt.
Mobile Forces (PC)
  • Singleplayer
  • 8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 9/10 
    Gameplay 9/10 
Pro & Contra
Viele verschiedene Spielmodi
Fahrzeuge benutzbar
Grafik ist trotz der verwendeten Unreal-Engine nicht mehr ganz Up to Date
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