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Mines of Titan: Awww, Can´t Get Your Ship Out - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Mines of Titan: Awww, Can´t Get Your Ship Out - Leser-Test von RAMS-es
Es gibt kaum eine Firma, die mehr Science Fiction Rollenspiele auf den Markt gebracht als Electronic Arts. Leider war es EA nicht vergönnt mit auch nur einem dieser Spiele den gleichen kommerziellen Erfolg zur erzielen, wie mit der THE BARD'S TALE Reihe. MINES OF TITAN ist eines jener zahllosen Science Fiction Szenarien und war zumindest ähnlich erfolgreich. Auf den Homecomputern C-64 und Apple 2 hieß das ganze noch MARS SAGA und gehört zu den umfangreichsten Spielen auf diesen Plattformen. Nun aber erst einmal zur Hintergrundgeschichte.

In der Mitte des 21. Jahrhunderts richteten sich die Augen der Privatwirtschaft wieder einmal auf den roten Planeten. Eine Firma namens Paramount Mining sandte den ersten bemannten Flug zum Mars. Die Crew bestand aus Geologen und Prospektoren, und hatte die Aufgabe, einige Bodenproben zu analysieren. Bereits nach kurzer Zeit wurden größeren Mengen Illmenit entdeckt, der Grundstoff, aus dem sich Titan gewinnen läßt. Die Vorkommen erstreckten sich über große Gebiete, so daß der Abbau lohnenswert erschien.

Die guten Nachrichten über reiche Bodenschätze waren jedoch nicht ohne Wermutstropfen. Die Expedition setzte noch einen Hilferuf ab, und seitdem erreichte keine Nachricht mehr die Erde. Aller Wahrscheinlichkeit nach hauchte das Team seinen Geist in dem Rachen fleischfressender Marsbewohner aus. Dies versetzte den Erdbewohnern einen gehörigen Schock. Die Regierung der USA sandte daraufhin eine militärische Einheit auf den Mars, um die Vorgänge aufzudecken. Sie entdeckten, womit niemand gerechnet hatte: Leben auf dem Mars. Dank ihrer modernen Ausrüstung waren die Soldaten in der Lage, sich gegen die ortsansässigen Lebensformen zur Wehr zu setzen. Nachforschungen brachten zahlreiche Ausrüstungsgegenstände der verschollenen Crew ans Tageslicht, Überlebende wurden jedoch nicht entdeckt.

Ausgehend von diesen Tatsachen waren die Risiken einer Marskolonie als sehr hoch einzustufen, trotzdem trieb Paramount Mining seine Pläne zum Abbau der Bodenschätze voran. Dank der Zähigkeit und dem unbeugsamen Willen der Menschen gelang es, Kolonien aufzubauen ohne den Verlust von Menschenleben beklagen zu müssen. Zuerst wurden mit Hilfe modernster Robot-Technologie Brückenköpfe erichtet. Auf diese Weise wuchsen die Kolonien zwar langsam, dieses Wachstum war aber weitgehend von den Risiken des Gefressenwerdens befreit. Denn mit fleischfressenden Lebewesen war noch nie zu spaßen.

Nachdem die ersten Brückenköpfe errichtet waren, gingen die Menschen daran, diese auszubauen und zu befestigen. Auch der Abbau der Bodenschätze ging zügig voran, allerdings waren eine umfangreiche Arbeitsfläche und viele Arbeitskräfte erforderlich, um den Betrieb der Mars Kolonie rentabel zu gestalten. Auch der US Regierung wurden diese Notwendigkeiten bewußt, und so wurden Pläne entwickelt, den Mars zu einer Strafgefangenen Kolonie auszubauen. Auf diese Weise bekamen die Marskolonien billige Arbeitskräfte und die überfüllten Gefängnisse auf der Erde wurden entlastet. Im Zuge dieser Entwicklung wurden unterirdische Städte gebaut um die zunehmende Anzahl von Bewohnern beherbergen zu können. Diese Städte wurden jedoch nicht nur von Strafgefangenen und Sicherheitspersonal bewohnt, sondern auch Händler und Dienstleistungsbetriebe fanden hier Aufnahme. Momentan befinden sich drei ausgebaute Städte, und eine weitere, Proscenium, befindet sich im Stadium eines Brückenkopfs.

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