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XBox-Spot: Alles nur geklaut?


1 Bilder XBox-Spot: Alles nur geklaut?
Erst vor kurzem hat der XBox Werbespot "Life is short" für Aufsehen gesorgt, als die britische Independent Television Commission die weitere Austrahlung des Spots aufgrund des möglicherweise traumatischen Inhalts verbot. Seitdem kann die kontroverse 30-Sekunden Werbung nur noch in britischen Kinos betrachtet werden, publicityträchtig dürfte die ganze Angelegenheit für Microsoft auch so gewesen sein. Für wesentlich unangenehmere Publicity sorgt der Spot nun jedoch, angesichts einer Klage der französischen Filmemacherin Audrey Schebat. Inhaltlich sei der XBox-Spot der Werbeagentur Bartle Bogle Hegarty teilweise identisch mit einem Kurzfilm der Französin namens "Life". Insgesamt will die Filmemacherin 40 Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten festgestellt haben, die allesamt Eingang in die Klageschrift gefunden haben. Die beschuldigte Agentur BBH bestätigte die Klage, weist aber alle Vorwürfe entschieden von sich und will sich dementsprechend entschlossen zur Wehr setzen.

HALLofGAMEs Meinung:
Nach der beigelegten Sega-Nike Kontroverse also mal wieder Ärger um einen Werbe-Spot. Offenbar wird es immer schwieriger, auf frische Ideen zu kommen, die noch keiner vorher gebracht hat. Andererseits sind im vorliegenden Fall vierzig Ähnlichkeiten in dreissig Sekunden wohl auch etwas zu viel, um noch an Zufall zu glauben. Pech für Microsoft, die auch ohne Ärger um geklaute Kurzfilme schon genug mit der Etablierung der XBox zu tun haben.

Quelle: www.mcvonline.de

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