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Metroid: Allein mit den Aliens - Leser-Test von karaokefreak


1 Bilder Metroid: Allein mit den Aliens - Leser-Test von karaokefreak
Samus Aran, weiblicher Kopfgeldjäger in einer fernen Zukunft! Im NES Klassiker Metroid und in den Sequels Metroid 2, SuperMetroid und den schon bald anstehenden GCN sowie GameboyAdvance Teilen. Wer sich allerdings jetzt ein Spiel mit sexy Charakter vorstellt, liegt daneben, denn unsere Heldin wurde in einen gepanzerten Anzug gesteckt. Kein Grund zur Trauer, denn das Spiel überzeugt um so mehr!

Von der eigentlichen Geschichte bekommt man im Spiel so gut wie garnichts mit. Gespielt wird in einer seitwärts scrollenden Perpektive, wobei das Spielfeld in alle richtungen scrollt.
Nur schwach bewaffnet startet Samus unter der Oberfläche eines Planeten. Die ausgehölte Unterwlt ist mit allerlei üblem fliegenden und kriechenden Getier gefüllt das mit dem anfangs schwachen Armblaster ausradiert wird. Noch bevor man dazu kommt, bemerkt man jedoch schon das erste Item des spiels, das Samus die Fähigkeit gibt sich zu einer Kugel zusammenzurollen. Diese Eigenschaft ist äußerst wichtig um enge passagen passieren zu können. Noch wichtiger wird die Funktion allerdings, wenn man das Bomben-Item findet, denn in gerolltem Zustand kann Samus Bomben auf den Boden legen, die poröse Steine aufbrechen und somit neue Wege ebenen. Desweiteren kann Samus recht hoch springen und bei schrägem Absprung salti schlagen.

Mit Samus sucht ihr euch nun den Weg von Area zu Area,, wobei alle Areas mit Aufzugen miteinander verbunden sind. Auf der Suche nach den beiden Obermotzen, die man erledigen muss bevor man in den Finalen Level darf um Mother Brain zu killen, sucht man sich vor allem bessere Ausrüstung und HP Container, denn zum einen werden die Gegner immer wiederstandsfähiger, und zum anderen werden hohere Levels mit immer heftigeren Zugangswegen vor Eindringlingen verschlossen. Unter anderem sind Raketen, deren Munition ebenfalls begrenzt ist, bzw deren maximale Anzahl durch finden von Items erweiterbar ist, eine art Schlüssel zu roten Türen, denn sie schlucken gleich 5 davon bevor sie sich öffnen. Andere Türen lassen sich mit anderen Mitteln, bzw mit besseren Sprungeigenschaften zum Einlass überreden, so das man trotz der theoretischen Möglichkeit überall hin zu gelangen in bestimmten Spielphasen noch nicht die möglichkeit dazu hat.
Metroid ist am anfang auch nicht unbedingt leicht, besonders wenn man noch nicht viele HP Erweiterungen gesammelt hat, die manchmal auch fies verteilt wurden.
Am schwersten wird Metroid am Schluss, noch vor dem letzten Obermitz Mother Brain, wenn man den glibberigen Metroid viechern gegenübersteht. Sie sind eigentlich nur mit dem Eisstrahl überlistbar, denn dann frieren sie in der luft ein, und man kann sie mit eine Salve Raketen platt machen.
Gespeichert wird übrigens per Passwort.

Extras
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Es gibt nicht wenige! Von Eis und Wellenstrahlern, von denen man aber immernur einen benutzen kann, über Doppelsprung-Items bis zu einem Item, das im Sprung unverwundbar macht, gibt es einiges zu finden. Allerdings gibt es kein Inventory. Lediglich die Raketen werden per Selectknopf aktiviert, der rest ist sofort im Einsatz sobald er eingesammelt wurde. Dies ist auch ein wenig ärgerlich, denn um zwischen dem recht wichtigen Eisstrahl und dem starken Wellenstrahl zu wechseln, muss man zuerst deren Fundorte aufsuchen, um das Item erneut einzusammeln, somit kann man den Wellenstrahl in bestimmte gegenden nicht mitnehmen, wo man den Eisstrahl braucht um Gegner einzufrieren, die als Plattform nach oben dienen.. .. ! Aber das ist wahrscheinlich so gewollt!
Leider gibt es keine Kartenfunktion, das hätte die Orientierung in den z. T. Komplexen levels erleichtert!


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