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Metal Gear Solid: Hide and Destroy - Leser-Test von Theo


1 Bilder Metal Gear Solid: Hide and Destroy - Leser-Test von Theo
Da in einer Woche der zweite Teil endlich bei uns in Deutschland erscheint, will ich vorher nochmal den ersten Teil von Metal Gear Solid beschreiben.
Da es auf der PSOne auch schon normal war, auf die PAL-Version mehrere Monate zu warten, gab es die japanische Version schon relativ früh in meiner Stammvideothek, und habe sie mir direkt ausgeliehen, aber aufgrund meiner mangelnden Kenntnisse der japanischen Sprache fand ich das Spiel zwar super, habe allerdings nicht viel verstanden. Deswegen habe ich auch sehnsüchtig auf die deutsche Version gewartet, und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Held des Spieles ist Solid Snake, ein Kämpfer einer geheimen Spezialeinheit. Er hat den Auftrag, eine abgeschiedene, schwer bewachte Militärbasis in Alaska zu infiltrieren. Dabei kommt er auf die Spur von Metal Gear, einem riesigen, fast unzerstörbaren Panzer, und dem Oberbösewicht Liquid Snake, die er am Ende beim großen Showdown trifft.
Das Spiel läuft in der Third Person Perspektive ab. Es ist zwar ein Actionspiel, aber der Hauptaugenmerk liegt im Anschleichen und Tarnen. Man fängt mit nur einer Pistole an, findet aber im Lauf des Spieles verschiedene andere Waffen. Dummerweise sind die Wachen sehr aktiv: sie sehen Fußspuren, hören Schüsse und bemerken natürlich tote Kollegen. Deswegen kann man die Leichen verstecken, aber in der Hektik des Spieles ist dies oft nicht allzu einfach. Man kann auf einer Übersichtskarte den Blickradius und die Blickweite der Wachen sehen, so dass man nicht blind in sie hineinläuft. Verstecken ist oft sinnvoller, dass dies so gewollt ist, sieht man auch in der Endbewertung, da ein häufiges gesehen werden oder töten nicht zu einer hohen Bewertung beiträgt. Neben den normalen Wachen gibt es natürlich auch verschiedene Bosse, die sich im Spielverlauf unserem Helden entgegen stellen. Diese haben verschiedene Fähigkeit, die sich auch auf Solids Taktik auswirken. Während der erste Endboss ein Revolverheld ist, bei dem ein schneller actionreicher Kampf ansteht, muss bei der Scharfschützin taktisch gekämpft werden, man muss Deckung suchen, die Gegnerin finden und schnell genug treffen, bevor sie selbst zum Schuss ansetzt. Aber zuviel soll an dieser Stelle auch nicht verraten werden.
Die Spielsteuerung ist relativ gut durchdacht, das Anschleichen und Verstecken hat man schnell gelernt. Die automatische Anvisierung der Gegner macht das Schiessen einfach, doch wie schon gesagt, sinnloses Rumgeballere bringt einem nicht allzu viel. Naturgemäß läuft dieses Spiel linear ab, aber dafür wird man durch tolle Cutscenes belohnt, die den Storyverlauf weitertreiben. Das Spiel ist wirklich ein technisches Meisterwerk, die Grafik läuft absolut flüssig ab, die Musik und Soundeffekte sind –wie man es von japanischen Spielen erwarten kann- sehr vielschichtig und passt immer wunderbar zu den einzelnen Szenen: schnelle Musik bei Kämpfen und langsame komplexe Musik wenn Spannung erzeugt werden soll. Leider ist das Spiel etwas kurz, aber dafür ist es spannend, und aufgrund des relativ gut ausbalanzierten Schwierigkeitsgrads kann man kaum eine Pause machen.
Hideo Kojima hat auf der PSOne der erfolgreichen Metal Gear Serie zu einem würdigen Nachfolger verholfen, und ich bin jetzt sehr auf den zweiten Teil für die PS2 gespannt. Wenn die technischen Leistungen der Konsole nur halbwegs ausgenutzt werden, kommt wirklich ein Hammerspiel. Wer den ersten Teil nicht kennt, der kann bei diesem Spiel blind zugreifen, wahrscheinlich wird man die PSOne nur schwer und mit einem wirklich wichtigen Grund ausschalten, so fesselnd ist dieses Spiel.

Negative Aspekte:
-----

Positive Aspekte:
Atmosphäre, Story, Gameplay

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 9.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 10/10
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