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Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty - MAXIMUM THRILL - Leser-Test von mitsuruga


1 Bilder Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty - MAXIMUM THRILL - Leser-Test von mitsuruga
Wer kennt METAL GEAR SOLID eigentlich nicht!? Bereits auf der PlayStation war MGS1 der Action-Kracher überhaupt und ist auch heute noch eine Klasse für sich. Doch MGS2 sollte diese Grenzen sprengen, denn nur die ersten Bilder dieses Spiels verursachten Massenpanik bei Millionen von MGS-Fans (mich eingeschlossen!) und damit wurde das Spiel zu einem der am sehnsüchtigst erwarteten Spiele aller Zeiten. Nun ist es endlich erschienen und zur Überraschung vieler, sind die Meinungen über MGS2 sehr unterschiedlich. Die einen lieben es und andere sind enttäuscht, wenn nicht sogar wütend. Sicherlich ist das Spiel nicht so, wie sich es viele vorgestellt hatten. Der Grund liegt eindeutig darin, dass bereits im Vorfeld so viel Propaganda mit einer Unmenge an Trailern und Videos betrieben wurde. Mit diesem Review möchte ich aber zeigen, dass das Spiel auf seine Weise absolut fantastisch ist.

Nachdem man endlich METAL GEAR SOLID 2 ? SONS OF LIBERTY in den Händen hält und es in seine PlayStation 2 gelegt hat, wird man von einer packenden Sequenz überrannt. Viele kurze Spielausschnitte lassen die Grafikpracht, die spannende Story und ein geniales Gameplay erahnen. Das Ganze wird noch von einem superben Soundtrack untermalt und gibt einem das Letzte. Nachdem man im Hauptmenü angelangt ist, heißt es loslegen. MGS2 lässt sich zu Anfang auf mehreren Schwierigkeitsstufen durchspielen. Dazu werden Fragen gestellt, wie oft man den Vorgänger bereits durchgespielt hat und wie groß die Erfahrung mit diesem Spiel ist. Später lässt sich noch der Radar einstellen und eine Neuerung kommt zu Vorschein. Möchte man MGS2 auf ?HARD? durchspielen, steht einem 2 Optionen zur Auswahl: Entweder ist das Spiel nach einer Entdeckung durch den Feind sofort vorbei (natürlich kann ein ?Continue? verwendet werden) oder das Spiel wird in diesem Moment fortgesetzt. Die erste Option macht das Spiel noch wesentlich spannender, denn wer möchte schon am Ende des Spiels schlecht abschneiden:)
Das darauf folgende Intro ist genauso spannend, wie interessant. Ein mit einem Regenmantel gekleideter Man läuft einsam über die George Washington Bridge in New York, bei einem verregneten Wetter und stürzt sich im nächsten Moment Kopf über von der Brücke. Schnell wird klar, dass es sich um einen der interessantesten Spielhelden aller Zeiten handelt,
?SOLID SNAKE?. Snake landet etwas unsanft auf einem Containerschiff und hier beginnt der erste Teil des Spiels. Die ersten Eindrücke werden von der Grafikpracht bestimmt, zu der man nichts weiter sagen muss, denn jeder hat sicherlich schon bemerkt, dass MGS2 sich etwas von anderen Spielen abhebt. Die Detailvielfalt, die Atmosphäre während dem Regen, Spiegelungen auf dem Boden, aufwendige Charaktere mit absolut realistischen Bewegungen und Handlungsweisen, und eine packende Story. Ein bekanntes Gesicht taucht hier bereits auf und das ist ?Revolver Ocelot?, der eine tragende Rolle im ganzen Spiel haben wird. Snakes Auftrag ist es, einen neuen Prototypen von Metal Gear auf dem Schiff zu finden und seine Existenz photografisch zu dokumentieren. Hierbei gerät einiges aus den Fugen, denn das Schiff wird von Terroristen übernommen und die Story geht hier einen entscheidenden Schritt. In den nächsten 8 Stunden, solange dauert das Spiel ungefähr, erwartet den Spieler ein optisches, akustisches und filmreifes Meisterwerk. In diesem Zeitraum trifft man auf ?Dead Zell? mit ihren vier Mitgliedern: ?Fortune?, ?Vamp?, ?Fatman? und ?Solidus?. Otacon sollte bekannt sein und dieser wird auch diesmal Snake mit allen Mitteln helfen. Ebenso verändert sich die Location des Abenteuers, man befindet sich auf einer Bohrinsel ähnlicher Einrichtung, und übernimmt die Steuerung über den neuen MGS-Helden "Raiden?. Amüsante Dialoge am Codec und kultige Sequenzen verleihen dem Spiel seinen eigenen Stil. An dieser Stelle möchte ich auch mit den Ausführungen zur Story aufhören, denn diese ist mehr als nur ein billiger Thriller. Sie ist durchdacht, interessant, sie hat Wendungen und ist nicht unbedingt anspruchslos. Hideo Kojima spielt mit den Phantasien des Betrachters, verwirrt ihn und trotzdem ergibt alles am Schluss eine Logik.

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