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Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty - Konsequent gut, aber zu kurz - Leser-Test von lam-bras


1 Bilder Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty - Konsequent gut, aber zu kurz - Leser-Test von lam-bras
Zwei Jahre nach "Shadow Moses": Snake und Otacon haben durch einen anonymen Hinweis erfahren, daß das USMC ein Anti-Metal Gear entwickelt hat. MG RAY, so der Codename, soll diese Nacht vom New York Harbor aus zu einem Testgelände gebracht werden. Snake schmuggelt sich an Bord, um Beweisfotos von Metal Gear REY zu machen, die er und Otacon dann publizieren wollen. Natürlich kommt alles ganz anders, denn kurz nachdem Snake auf dem Schiff ankommt, wird dieses von unbekannten Terroristen eingenommen....

So beginnt das wohl am meisten neben VF4 erwartete Playstation2-Spiel Metal Gear Solid 2. Das mit Metal Gear 1 und 2 in den 80er Jahren eingeführte "Spionage"-Genre wurde bereits mit Metal Gear Solid auf der PSX wieder sehr beliebt. Mit dessen Nachfolger hat man ununterbrochen das Gefühl, in einem hochkarätigen Action-Thriller mitzupartizipieren. Das beginnt bei der genialen Introsequenz, geht über das gesamte Gameplay, die sehr gut erzeugte Atmosphäre und endet mit der aufwendigen Endsequenz.

Ziel des Spiel ist es, Metal Gear Ray unschädlich zu machen. Ich will nicht zu viel über die Story verraten, (das wäre ziemlich doof), jedoch zahlt es sich aus, jegliche noch so kleine Information sich irgendwo zu merken. Wer die Vorgänger kennt (hab sie ALLE gezockt), weiß schon, daß die Geschichte die eine überraschende Wende nimmt, Freund wird zu Feind, oder Kurzzeit-Verbündetem, usw.

Zum Technischen: Die Grafik ist auf einem wahnsinnig hohen Niveau, alleine wenn Snake bei Regen auf dem deck des Tankers herumläuft und die Regentropfen von Ihm abprallen, ist eine Schau. Die Zwischen sequenzen sind teilweise mit ändernder Geschwindigkeit, so daß man sich hier ziemlich an Matrix und Romeo Must Die erinnert fühlt. Der Sound ist unheimlich atmosphärisch und immer auf die Situation passend. Der Titeltrack stammt aus der Feder desselben Mannes, der u.a. die Musik von Arageddon geschrieben hat. Alles in Allem ist die Präsentation durch und durch gelungen.

Handling und Gameplay:
Die Steuerung ist auf den ersten Blick ziemlich überladen, aber auch mit den Grundlegenden Aktionen kann man das Spiel gut durchspielen. Mit wachsender Speilzeit kann man dann auch die eine oder andere Steuerungstechnische Raffinesse einsetzen. Was ich persönlich sehr gut finde, ist die Tatsache, daß man nicht auf Teufel komm raus marodierend durch die einzelnen Abschnitte ziehen muss. Es gibt immer eine Möglichkeit, die Verluste der gegner minimalst zu halten. Wer will, kann aber auch exzessiv die Terroristen killen, jedoch sollte er dafür sorgen, so ziemlcih alle Spuren zu verwischen, da die AI der Gegener nicht gerade dumm ist.

Alles in allem ein Supertitel, nur leider zu kurz. Erster Versuch einfach nur das Spiel durchzuzocken hat etwas mehr als 10 Stunden gedauert, und gerade zum schluß wird man ein wenig zu sehr mit Filmsequenzen überschüttet. Wenn man 3 Minuten Joypadakrobatik zeigen kann und dann erstmal 15 Minuten Film über sich ergehen lassen muss, finde ich mich da ein wenig an Wing Commander 4 Zeiten erinnert. Allerdings ist durch die dichte Atmosphäre und die Story es kaum möglich, diese Sequenzen abzuwürgen :-)

Fazit: Ich hab mich lange Zeit um eine PS2 gedrückt, aber dieses Spiel war der Grund, mir die schwarze Sonykonsole zuzulegen. Eines der drei Spiele für die einsame Insel...

Negative Aspekte:
Meiner Meinung nach zu kurz

Positive Aspekte:
Die Story, Grafik, Sound

Infos zur Spielzeit:
lam-bras hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    lam-bras
  • 9.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 10/10
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