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Metal Dungeon im Gamezone-Test


1 Bilder Metal Dungeon im Gamezone-Test

In einer Welt, in der Zauber und Magie zusammen mit Technik und Wissenschaft eine einzigartige Symbiose bilden, zieht eine Gruppe von 5 Cyborgs los, um das Böse in seine Schranken zu verweisen. Der Spieler macht sich auf den Weg in die Unterwelt von Aransas, denn von dort aus versucht das Böse die Herrschaft zu erlangen. In den Weg der Heldengruppe stellen sich grausame Monster, die Diener des Bösen, die nur mit vereinten Kräften besiegt werden können.

Alle wichtigen Einrichtungen befinden sich auf der Oberfläche über dem zehn Stockwerke tiefen Dungeon. Hier kann die Party verwaltet werden, Waffen und Ausrüstung gekauft und bestimme Spezialaufträge angenommen werden. Ein ähnliches Spielprinzip haben wir auch schon bei "Shining Force" für das Megadrive kennen gelernt, nur das es hier wenigstens ab und zu ein bisschen Story zu bestaunen gab und die Dungeons sich auch mal optisch veränderten. Dies fehlt bei Metal Dungeon gänzlich, man bewegt sich in einer oft ungünstigen Perspektive durch lieblos gestaltete Gänge und tötet Unmengen an Monstern in langweiligen rundenbasierten Kämpfen. Wichtige Türen und Kisten sehen genauso aus wie die Wände, auf Anhieb würde man diese nie erkennen, aber zum Glück gib es wenigstens eine Minimap, die diese wichtigen Punkte deutlicher markiert. Die Dungeons verändern sich übrigens bei jedem neuen Betreten, somit können die ganz hartgesottenen Spieler das selbe Level noch mal spielen, nur mit völlig anderer Anordnung.

Gekämpft wird im klassischen, rundenbasierten Umfeld und es kann dabei zwischen Magie oder Waffenangriff ausgewählt werden. Dafür gibt es natürlich Erfahrungspunkte, die zum Levelaufstieg nötig sind. Die Animationen während der Kämpfe und auch so manches Monster sind ganz nett anzusehen, spektakuläres gibt es aber dennoch nicht. Vor allem können die Kämpfe nicht über die ansonsten grausam langweilige Grafik hinwegtäuschen.

  • - GreenAcid"-"
  • Wer bei Spielen wie Final Fantasy immer die Kämpfe als einzig wichtiges Element empfunden hat und auf jegliche Story während des Spielverlaufs gerne hätte verzichten können, der ist hier genau richtig. Metal Dungeon begrenzt sich auf reines Kämpfen gegen Monster in dunklen, immer völlig gleich aussehenden Kellergewölben und bietet dadurch eigentlich überhaupt keine Abwechslung. Bereits nach dem fünften Kampf fragt man sich leicht genervt wo der Sinn dieses Spiels wohl liegen mag. Wir haben ihn nicht finden können. Besonders die ständig auftretenden, langwierigen Kämpfe gegen Hunderte von Monstern ermüden sehr schnell. Ein Rollenspiel in dieser Umgebung wäre gar nicht mal so schlecht, das Kampfsystem, die fehlende Story und die lieblose Grafik fordern den Spieler regelrecht auf das Spiel für immer ins Regal zu verbannen.
Metal Dungeon (XB)
  • Singleplayer
  • 4,2 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 4/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 4/10 
    Gameplay 4/10 
Pro & Contra
teilweise ganz nette Kampfanimationen
gleichbleibend schlechte Grafik
langweiliges Gameplay ohne jegliche Story
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