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Men in Black 2: Alien Escape im Gamezone-Test


1 Bilder Men in Black 2: Alien Escape im Gamezone-Test

Pünktlich zum Start des zweiten "Men in Black" Kinofilms wurde auch der entsprechende Softwaretitel aufgesetzt. Dabei dürfen wir keine besonderen Innovationen erwarten als viel mehr eine hervorragend umgesetzte Filmkonvertierung. Das Gameplay ist schnell erklärt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Agenten J oder K, welche wohl Will Smith und Tommy Lee Jones darstellen sollen, auch wenn sie ihnen nur entfernt ähnlich sehen und auch die Stimmen andere sind, und begibt sich auf die Jagd nach den außerirdischen Schwerverbrechern, die mit einem Gefangenenraumschiff ausgerechnet in unserem Sonnensystem abgestürzt sind. Je nachdem für welchen Charakter wir uns entschieden haben, ändert sich dessen Waffenarsenal, welches von der Pistole über den Granatwerfer bis hin zum Flammenwerfer reicht. Dabei gibt es für jeden Alien die passende Waffe mit der er besonders schnell niederzustrecken ist. Das Wissen darüber ist auch recht wichtig, denn die Aliens tauchen in ziemlich großer Anzahl auf und versuchen uns von allen Seiten ans Leder zu gehen. Erst wenn alle Aliens in einem Spielabschnitt beseitigt wurden öffnet sich die Türe oder explodiert ein Stück Wand und gibt den Weg frei in den nächsten Abschnitt. Ab und zu gilt es noch einen Schlüssel zu finden, trotzdem bleibt "Men in Black 2" dem Shooter Genre treu und gleitet nicht ins Adventure ab. Dies bedeutet aber auch, dass sich bis zur letzten Mission kaum etwas ändert. Hundertscharen von Aliens wollen mit diversen Waffen niedergestreckt werden, bis sich der Endboss präsentiert um den Level abzuschließen. Zwischen den Levels gibt es zur Belohnung eine Videosequenz die auf den nächsten Level vorbereitet.
Neben dem Storymode kann man noch mit jedem der beiden Agenten eine Art Waffentraining vollführen, das man sich aber erst mit entsprechendem Vorankommen im Spiel erarbeiten muss.

Die grafische Präsentation kann sich sehen lassen. Die Level sind durch die Bank reich detailliert und mit vielen Objekten geschmückt. Die Aliens sehen ebenfalls recht gut aus und sind entsprechend animiert, allerdings begegnet man pro Level immer nur einer bestimmten Anzahl von verschiedenen Aliens, so dass man sich an diesen ziemlich schnell satt gesehen hat. Die Waffen zeigen sich sehr spektakulär und passen zum allgemeinen Gemetzel.

Die Soundkulisse ist vor allem eins, nämlich laut. Jedes Alien gibt irgendwelche Grunz- oder Quietschgeräusche von sich, was in Verbindung mit den Waffen oft einen infernalischen Lärm erzeugt. Der Stimmung ist das nur zuträglich, auf die Dauer allerdings auch etwas nervig, besonders wenn sich der "Alien Tekkno" aus dem Hintergrund nach Vorne zu schieben versucht, merkt man wie der Soundprozessor alle Hände voll zu tun hat. leider entsprechen die Synchronstimmen nicht dem aus dem Kino bekannten Originalen, sondern klingen nur ähnlich, so wie auch die beiden Hauptdarsteller nur so ähnlich aussehen wie Will Smith und Tommy Lee Jones.

Die Steuerung ist einfach und schnell erlernt. Wie aus anderen 3rd-Person Shootern gewohnt, wird der Charakter mit dem Analogstick gesteuert während man mit den Aktionstasten feuert, Waffe wechselt, sich umdreht oder nachlädt. Mit den Schultertasten kann man seitlich gehen, wovon man als geübter Spieler viel gebrauch macht, kann man doch so den gegnerischen Schüssen ausweichen und die Aliens trotzdem im Auge behalten.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Men in Black 2: Alien Escape" ist ein Spiel welches genau auf zugehörigen Film zugeschnitten wurde. Dabei kam ein handfester 3rd-Person Shooter heraus ohne jegliche Innovation und mit sehr geradlinigem Gameplay. Da jedes der wenigen Kapitel abgeschlossen werden will, bevor es gesichert werden kann, wird man jedes Einzelne des öfteren sehen, denn die Aliens geben sich alle Mühe es einem nicht zu leicht zu machen. Hat man den Dreh allerdings erst einmal ´raus, ist man relativ schnell durch die wenigen Kapitel durchgerauscht und fragt sich ob das schon Alles gewesen ist. Etwas mehr Umfang hätte nicht geschadet, denn das zusätzlich angebotene Waffentraining ist kaum geeignet länger zu motivieren.
Men in Black 2: Alien Escape (PS2)
  • Singleplayer
  • 7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Flotte Engine ohne erkennbare Slowdowns
Durch das einfache Gameplay und die handfeste Steuerung recht schneller Einstieg ins Spiel
Von geübten Spielern in wenigen Stunden zu absolvieren
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