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Men in Black: Agenten in Schwarz - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Men in Black: Agenten in Schwarz  - Leser-Test von axelkothe
Das Game Boy Advance Spiel um die Agenten in Schwarz basiert nicht direkt auf dem erfolgreichen Kinofilm, sondern auf der TV-Zeichentrickserie, die jedoch wiederum auf dem Film basiert.

Ein umfassende Hintergrundgeschichte gibt es bei Men in Black – The Series nicht. Stattdessen hat jedes der sechs Level eine eigene kurze Vorgeschichte. So sind im ersten Level einige gefährliche Alienwürmer ausgerissen und machen das Hauptquartier unsicher. Euer Job ist es, die Viecher wieder einzufangen.

Wer ohne die Anleitung zu lesen gleich mit dem Spiel beginnt, wird sich wundern: Es gibt einen Knopf zum Schießen, zum Waffenziehen, zum Waffenwechseln und zum Rennen, aber es gibt keinen Knopf zum Springen! Des Rätsels Lösung ist, dass eure Spielfigur automatisch springt, wenn ihr auf ein Loch im Boden zurennt, über das ihr drüberkommen könnt.

Ansonsten bietet das Spiel eigentlich recht typische Kost. Wie bereits angesprochen gibt es in jedem Level eine andere Aufgabe für die Agenten zu lösen. Einmal müsst ihr Raketen entschärfen, die von den Aliens aktiviert wurden, ein anderes Mal müsst ihr mit Hilfe des Neuralisators das Gedächtnis von Zeugen von Alienaktivitäten löschen. Doch dabei nicht vergessen vorher die Sonnenbrille aufzusammeln.
Diese liegt nämlich, wie die Waffen im Level herum und müssen erst aufgesammelt werden. Zu Beginn eines Levels habt ihr nur die Standartwaffe mit geringer Durchschlagskraft aber unendlichem Munitionsvorrat. Mit den anderen Waffen lassen sich bestimmte Wände zerstören, Gegner einfrieren oder gegnerische Geschosse zurückgelenkt werden.
An anderen Extras gibt es neben dem schon erwähnten Neuralisator samt Sonnenbrillen noch eine Tarnkappe für Unverwundbarkeit, ein Alien-Enttarnungsgerät, ein Erste Hilfe Kit und Extraleben.

Die sechs Level führen euch vom MIB Hauptquartier über ein Alien Forschungslabor und ein Raketensilo bis hin nach Manhatten an Halloween. Dabei geht es in den Szenarien selten viel von links nach rechts, sondern vielmehr, über mehrere Stockwerke verteilt nach oben oder unten. Ein anderes Stockwerk erreicht euer Agent dabei über Leitern, Aufzüge oder durch Klettern an den Plattformen.

Natürlich stellen sich auch einige Gegner in euren Weg. Sehr viele unterschiedliche Gegner gibt es leider nicht, und manche werden nur mit anderen Farben später wieder eingesetzt. Einen Endgegner können die Stages auch nicht vorweisen. Sind die Aufgaben erledigt erhaltet ihr ein Passwort und die nächste Stage beginnt.

Technik:
Die Grafik von men in Black – The series sieht aus, als wäre sie eigentlich für ein Game Boy Color – Spiel gezeichnet worden und nützt die Fähigkeiten des Game Boy Advance nicht im Geringsten aus. Wenig Details, mäßige Animationen und eine traurige Anzahl an Farben zeugt nicht gerade vom Können der Verantwortlichen.
Der Sound ist unauffällig und passt sich dem Niveau der Grafik in etwa an.

Axels Meinung:
Men in Black – The Series stellt für mich eines dieser typischen Lizenzspiele dar, mit denen Versucht wird, mit bekanntem Namen den Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Einige nette Ideen wie die unterschiedlichen Aufgaben in den Levels sind zwar vorhanden, doch die etwas seltsame Steuerung, die unterdurchschnittliche Technik und die langweiligen Gegner lassen das Spiel schnell in der Ecke vergammeln. Dazu trägt auch bei, dass das Spiel recht schnell durchgespielt ist und es keine weitere Anreize für einen weiteren Anlauf gibt.

Negative Aspekte:
viel zu kurz, schlechte Grafik, langweilige Gegner

Positive Aspekte:
nette Ideen, coole Charaktere

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 3.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 3/10
    Steuerung: 3/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 2/10
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